Warum wissen Schülerinnen und Schüler in Deutschland so wenig über die die deutsche und europäische Nachkriegsgeschichte sowie den Unterschied von Demokratie und Diktatur in Deutschland? Wie kann man in der historisch-politischen Bildungsarbeit, an Schulen und Universitäten die Auseinandersetzung mit zeithistorischen Themen befördern? Und welche Erkenntnisse der universitären Geschichtsdidaktik lassen sich produktiv nutzen?
Um diese Fragen zu diskutieren, lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Montag, 28. Juni 2010, 18 Uhr zu einem Vortrag von Professor Michele Barticelli (Universität Hannover) ein. Sein Thema lautet: "Zum Verhältnis von historischem Denken und der Erinnerung an die DDR zwanzig Jahre danach – Anmerkungen aus geschichtsdidaktischer Sicht".
Veranstaltungsort ist die Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, in Berlin-Mitte.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 3 19 89 52 23
Fax: +49 30 3 19 89 52 24
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