Hilfe für Schnellzugriffstasten

Schulqualität

Anschub - Transfer (BB)

Vom Projekt zum Programm

Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 befindet sich das bisherige Schulentwicklungsprojekt Anschub.de in der Transferphase.

 
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu:

Pilotphase 2008 - 2010

Das Projekt Anschub.de wurde mit der Kooperationsvereinbarung vom Oktober 2008 zwischen dem Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (MBJS), der Bertelsmann Stiftung, der Unfallkasse Brandenburg und der AOK Brandenburg von Januar 2009 bis Ende Dezember 2010 in Brandenburg durchgeführt, wobei das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) mit der Projektleitung und -durchführung beauftragt wurde.
Ziel des Projekts war die Entwicklung einer guten gesunden Schule durch die stärkere Verknüpfung von Bildung und Gesundheit; die Einbindung aller an Schule Beteiligten - Lehrkräfte, Schüler/innen, Eltern, Schulträger, Schulaufsicht sowie alle weiteren inner- und außerschulischen Partner - in den Schulentwicklungsprozess sowie deren Kommunikation auf Augenhöhe.
12 ausgewählte Projektschulen (5 Grundschulen, 1 Gymnasium, 1 Oberschule, 1 Oberschule mit integrierter Primarstufe, 4 Förderschulen) richteten ihre Schulentwicklung an Gesundheitsthemen aus und bestimmten über SEIS ihre eigenen Entwicklungsschwerpunkte. Über zwei Jahre wurden die Schulen durch die Kooperationspartner darin unterstützt, mit Gesundheit gute Schule zu machen. Sie erhielten kontinuierliche Schulentwicklungsberatung durch Beratertandems sowie Qualifizierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten vor Ort. 

Transferphase 2011 - 2013

Anschub.de verlief an den 12 Pilotschulen so erfolgreich, dass das MBJS eine Erweiterung beschlossen hat. In der Transferphase soll die Überleitung vom Projekt zum Regelangebot etabliert und die gewonnenen Erfahrungen gelingender Schulentwicklung auf ihre Validität und Übertragbarkeit hin überprüft werden. Es wurden insgesamt 19 neue Schulen (5 Grundschulen, 2 Gymnasien, 7 Oberschulen, 3 Gesamtschulen, 1 Förderschule) in das Programm aufgenommen:
  • Imanuel Kant Gesamtschule
  • Nicolaischule
  • von Saldern-Gymnasium
  • Hand-in-Hand-Schule
  • Corona-Schröter-Grundschule
  • Friedensschule
  • Europaschule "Marie- und Pierre-Curie"
  • Artur-Becker-Schule
  • Oberschule "J.R. Becher"
  • 1. Oberschule Fürstenwalde
  • Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
  • Dr. Hugo Rosenthal-Oberschule
  • Freiherr-von-Rochow-Schule
  • Nashorn-Grundschule
  • J.-H. Pestalozzi - Grundschule
  • Schule am Rhin
  • Christa- und Peter-Scherpf-Gymnasium
  • Wilhelm-Conrad-Röntgen-Gesamtschule

SEIS in Anschub-Transfer

Die Schulen sind aufgefordert, ihre Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Neben der Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der externen Evaluation spielt die eigenverantwortliche Prüfung der Qualität schulischer Arbeit eine immer wichtigere Rolle. Aus diesem Grund nehmen die Programmschulen während der Transferphase zweimal an SEIS (Selbstevaluation in Schule) teil, um ihre Stärken und Entwicklungsschwerpunkte mit Unterstützung der BUSS-Beraterinnen und Beratern eigenständig zu erfassen und zu überprüfen, wie sich die geplanten und umgesetzten Maßnahmen auswirken.
SEIS als standardisiertes Instrument der internen Evaluation dient zum einen der Steuerung des Schulentwicklungsprozesses, indem es einen Blick auf das Gesamtsystem Schule liefert, zum anderen dem Qualitätsvergleich. In SEIS werden pro Schule 2 Schuljahrgänge sowie deren Eltern und alle Lehrkräfte befragt, wobei sich die Schulentwicklungsimpulse aus dem Vergleich der verschiedenen Sichtweisen der Befragungsgruppen ergeben.
Dem SEIS-Qualitätsverständnis liegen sechs Qualitätsbereiche zugrunde, die die Merkmale einer guten gesunden Schule beschreiben. Für Anschub wurde eine siebte Dimension aufgestellt, um Kriterien der "guten gesunden Schule" beschreibbar zu machen:
 
  • Ergebnisse
  • Lernen und Lehren
  • Schulkultur
  • Führung und Schulmanagment
  • Professionalität der Lehrkräfte
  • Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
  • Gute gesunde Schule

Unterstützung der Programmschulen

Nach der Bestandsaufnahme durch SEIS legen die Schulen ihre Entwicklungsziele fest und erhalten:
  • durch die Schulentwicklungsberatung Unterstützung bei
    • der SEIS-Auswertung
    • der Neu- bzw. Fortschreibung ihres Schulprogramms
    • der Entwicklung ihres Fortbildungs- und Evaluationskonzeptes
  • Steuergruppenqualifizierungen
    • Projektmanagement
    • Konfliktmanagement
    • Moderation
    • Teamentwicklung
  • auf Wunsch Fortbildungen für alle an Schule Beteiligten wie z. B.
    • Lehrkräfte
      • Stressbewältigung und Zeitmanagement
      • Supervision und Kollegiale Fallberatung
      • Unterrichtsentwicklung (Methodentraining, Individualisierung ...)
 
    • Schulleitung
      • Gesund Führen
      • Schulmanagement
      • Coaching
    • Schüler/innen
      • Gewaltfreie Kommunikation / Antimobbing
      • Bewegte Schule
      • Konzentrationsfähigkeit
 
    • Horterzieher/innen
      • Teamentwicklung
      • Führen von Elterngesprächen
      • Aktive Freizeitgestaltung
    • Eltern
      • Rechte und Pflichten
      • Kommunikation
      • Erziehung

Das Comenius-Regio-Projekt der Pilotphase

Im Rahmen der Erweiterung von Anschub.de nehmen mit dem Schuljahr 2010/11 vier Schulen aus der Pilotphase (Oberschule Wünsdorf, Pestalozzi-Schule-Eisenhüttenstadt, Paul-Maar-Grundschule Schönefeld, Schule am Rund Erkner) am Comenius-Regio-Projekt teil, welches die europäische Zusammenarbeit im schulischen Bereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden fördern soll. Die Partnerschaft bezieht sich auf Themen von gemeinsamem Interesse und den Austausch von Erfahrungen und zielt auf die Entwicklung nachhaltiger Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Regionen ab.
In diesem Sinne steht in der Kooperation der Regionen Brandenburg und Großpolen die grenzüberschreitende systematische Entwicklung von Schulen im Vordergrund. Ziel ist es, im Fokus von Gesundheitsförderung die Qualität von Schulen in unterschiedlichen Feldern (wie Schulorganisation, Unterrichtsentwicklung, Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern u.a.m.) nachhaltig zu verbessern. Zu diesem Zweck finden u.a. Lehreraustausche sowie Lehrerfortbildungsmaßnahmen der Schulen zu gesundheitsrelevanten Themen statt.
Das LISUM kann dabei auf umfangreiche Erfahrungen aus der Projektsteuerung des Pilotprojekts Anschub.de zurückgreifen und bietet der Partnerregion Großpolen eine Reihe von Qualifizierungsmöglichkeiten:
 
  • Projektmanagement
  • Zeitmanagement
  • interne Evaluation (SEIS)
  • Steuergruppenqualifizierung
     
Redaktionell verantwortlich: Daniela Meyr, LISUM
bookmark in your browserbookmark at mister wongbookmark at del.icio.usbookmark at google.combookmark at yahoo.com

Landeskoordinatorin Brandenburg im LISUM

Leitung:
Daniela K. Meyr
Tel.: (03378) 209-453
E-Mail: daniela.meyr@lisum.berlin-brandenburg.de

Koordination:
Ute Pingsmann
Tel.: (03378) 209-454
E-Mail: ute.pingsmann@lisum.berlin-brandenburg.de

Landesprogramm für die gute gesunde Schule Berlin

Landeskoordinator Berlin
Dirk Medrow
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Tel.: (030) 90227 6514 

Kooperationspartner

 
  1. Hilfe zu Schnellzugriffstasten
  2. globale Berlin.de Navigation
  3. lokale Navigation dieser Seite
  4. Inhalt dieser Seite
  5. Service und Kontakt
  6. Druckversion