Die Schulen sind aufgefordert, ihre Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Neben der Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der externen Evaluation spielt die eigenverantwortliche Prüfung der Qualität schulischer Arbeit eine immer wichtigere Rolle. Aus diesem Grund nehmen die Programmschulen während der Transferphase zweimal an SEIS (Selbstevaluation in Schule) teil, um ihre Stärken und Entwicklungsschwerpunkte mit Unterstützung der BUSS-Beraterinnen und Beratern eigenständig zu erfassen und zu überprüfen, wie sich die geplanten und umgesetzten Maßnahmen auswirken.
SEIS als standardisiertes Instrument der internen Evaluation dient zum einen der Steuerung des Schulentwicklungsprozesses, indem es einen Blick auf das Gesamtsystem Schule liefert, zum anderen dem Qualitätsvergleich. In SEIS werden pro Schule 2 Schuljahrgänge sowie deren Eltern und alle Lehrkräfte befragt, wobei sich die Schulentwicklungsimpulse aus dem Vergleich der verschiedenen Sichtweisen der Befragungsgruppen ergeben.
Dem SEIS-Qualitätsverständnis liegen sechs Qualitätsbereiche zugrunde, die die Merkmale einer guten gesunden Schule beschreiben. Für Anschub wurde eine siebte Dimension aufgestellt, um Kriterien der "guten gesunden Schule" beschreibbar zu machen:
- Ergebnisse
- Lernen und Lehren
- Schulkultur
- Führung und Schulmanagment
- Professionalität der Lehrkräfte
- Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
- Gute gesunde Schule