Mit dem Besuch der gymnasialen Oberstufe in einem Oberstufenzentrum wird den Berliner Jugendlichen ein interessanter, berufsfeldprofilierter Weg zum Abitur eröffnet. Der Abschluss ist die allgemeine Hochschulreife und somit die Berechtigung zur Aufnahme eines Studiums an allen Universitäten und Hochschulen ohne Einschränkung der Fächerwahl.
Der grundlegende Unterschied zu herkömmlichen gymnasialen Oberstufen liegt darin, dass die Schüler des beruflichen Gymnasiums an Oberstufenzentren neben dem Unterricht in den typischen allgemein bildenden Fächern (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache, Naturwissenschaft etc.) auch einen wesentlichen Anteil fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichts erhalten. Die fachpraktischen Anteile finden - je nach Schule - in Werkstätten, Labors oder Lernbüros statt. Durch die Verknüpfung von fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsinhalten wird die angestrebte berufsfeldbezogene Profilierung erreicht und gesichert. Je nach Schwerpunkt kann unter bestimmten Voraussetzungen die zweite Fremdsprache abgewählt werden. Näheres erläutern die Schulen auf Anfrage.