Das Kooperative Modell ist ein besonderer vollzeitschulischer Bildungsgang zum Erwerb eines Berufsabschlusses nach dem Berufsbildungsgesetz(BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO). Er wird im Rahmen der Ausbildungsplatzprogramme Ost gefördert.
Er beginnt nach der Orientierungsphase in der beruflichen Grundbildung. Er teilt sich in den Berufsschulunterricht an einem Oberstufenzentrum (OSZ) und in die praktische Ausbildung bei einem Bildungsträger, die mit einem betrieblichen Praktikum verbunden ist. Der Unterricht findet im Klassenverband oder in Kursen statt. Der Bildungsgang folgt dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO). Die Prüfungen werden von den zuständigen Stellen abgenommen. Die Dauer richtet sich dabei nach der jeweiligen Ausbildungsordnung. Schülerinnen und Schüler mit der allgemeinen Hochschulreife sind von diesem Bildungsgang ausgeschlossen.