Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Programm zur Schul- und Unterrichtsentwicklung mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, einen Lebensstil in Verantwortung für zukünftige Generationen zu entwickeln. BNE steht somit in engem Zusammenhang mit dem Globalen Lernen.
Dabei beschäftigen sie sich mit den Wechselwirkungen zwischen
Umwelt-, Wirtschafts- und
sozialen Belangen und lernen diese zu analysieren und zu bewerten.
In Brandenburg ist das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung in den RLP verankert und erfordert fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten und wird durch Beraterinnen und Berater im BUSS unterstützt. In Berlin ergibt sich die Aufgabe aus dem Schulgesetz. Multipikatoren und Multiplikatorinnen bieten dazu Fortbildungen an und unterstützen die Schulen.
Die BNE ermöglicht Schulen Schulprogramme unter dem Leitbild einer "Nachhaltigen Entwicklung" zu konzipieren. Ein reichhaltiges Angebot an
Materialien (
Übersicht) steht hierfür zur Verfügung.
Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)" haben sich die Staaten der UN verpflichtet, dieses Konzept zu stärken - vom Kindergarten, Schule, beruflicher Ausbildung, Universität über Forschungsinstitute, außerschulische Weiterbildungseinrichtungen bis zum informellen Lernen außerhalb von Bildungseinrichtungen. Die
Agenda 21, das internationale politische Aktionsprogramm für nachhaltige Entwicklung, nennt in Artikel 36 Bildung als Schlüsselfaktor auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.