Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Prävention
Oft beginnt der Spaß mit dem Fotohandy. Doch wenn peinliche Bilder - womöglich mit hämischen Kommentaren ungewollt im Netz landen, kann das "globale Dorf" für die Betroffenen schnell zur virtuellen Hölle werden. Die Wandlung von der "social community" zur "Hassgruppe" führt zu einer massiven sozialen Verunsicherung der Opfer und löst Wut und Ängste aus.
Cyber-Mobbing, das Mobbing durch den Einsatz neuer Medien, ist längst ein Alltagsphänomen für viele Jugendliche geworden und somit zu einer Herausforderung für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer. Der Mangel an Kenntnissen und Erfahrungen mit diesem Alltagsphänomen erschwert häufig den sachgerechten Umgang mit diesem neuen Problembereich.
Die Fachtagung des LISUM "Cyber-Mobbing und Happy-Slapping als Realität in der Mediengesellschaft - Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Prävention" verfolgt das Ziel, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über Erscheinungsformen und Ausmaß von Cyber-Mobbing und Happy-Slapping in der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Diskussion mit Vertretern von Schulen, der Schulpsychologie, den außerschulischen Bildungseinrichtungen, der Polizei, der Initiative Klicksafe, der Provider und mit Elternvertretern über erfolgreiche praktische Beispiele der pädagogischen Prävention.
Die Vorträge, die Ergebnisse der Workshops und der Mitschnitt des runden Tisches werden hier für die weitere pädagogische Nutzung bereitgestellt.