Die Fachtagung am 30.03.2011, zu der und die Serviceagentur Ganztag eingeladen hatten, bot den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, miteinander in einen Erfahrungsaustausch rund um die Thematik „Sprach- und Leseförderung im Ganztag“ zu treten und Anregungen für Ihre Praxis an den Schulen mitzunehmen.
Theatralisch wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Theatergruppe des Gymnasiums Friedrich Anton von Heinitz Rüdersdorf mit Auszügen aus „Der kleine Prinz“ begrüßt.
Das Impulsreferat „Die Sprache als Quelle aller Missverständnisse?" von Frau Tanja Tajmel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin, bildete den Auftakt der Veranstaltung.
Referent/innen und Akteure aus den Schulen stellten in Workshops Konzepte für die Sprach- und Leseförderung vor und erörterten ihre Umsetzung in den Gestaltungsbereichen des Ganztages.
In den Regionalrunden moderierten die Ganztagsberater/innen zusammen mit den neuen regionalen Lesekoordinator/innen den Austausch über Transfermöglichkeiten der Angebote in die schulische Praxis.
Alle Materialien zur Tagung finden Sie hier.
Theatralisch wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Theatergruppe des Gymnasiums Friedrich Anton von Heinitz Rüdersdorf mit Auszügen aus „Der kleine Prinz“ begrüßt.
Das Impulsreferat „Die Sprache als Quelle aller Missverständnisse?" von Frau Tanja Tajmel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin, bildete den Auftakt der Veranstaltung.
Referent/innen und Akteure aus den Schulen stellten in Workshops Konzepte für die Sprach- und Leseförderung vor und erörterten ihre Umsetzung in den Gestaltungsbereichen des Ganztages.
In den Regionalrunden moderierten die Ganztagsberater/innen zusammen mit den neuen regionalen Lesekoordinator/innen den Austausch über Transfermöglichkeiten der Angebote in die schulische Praxis.
Alle Materialien zur Tagung finden Sie hier.
Impulsvorträge und Materialien
Sprache als Quelle aller (Miss-)Verständnisse?
Tanja Tajmel Humboldt-Universität zu Berlin
Vortrag (pdf - 1,9 MB)
Wortschatzarbeit im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht
Tanja Tajmel Humboldt-Universität zu Berlin
Vortrag (pdf - 131 KB)
Tanja Tajmel Humboldt-Universität zu Berlin
Vortrag (pdf - 1,9 MB)
Wortschatzarbeit im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht
Tanja Tajmel Humboldt-Universität zu Berlin
Vortrag (pdf - 131 KB)
Workshops und Materialien
Workshop 1
Theaterprojekt „Der kleine Prinz“ - Sprache kann Grenzen überwinden
Ein Ganztagsangebot, in dem jahrgangsübergreifend und zielgerichtet an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet werden kann, bietet ausreichend Raum für Kommunikation. Hier ist die Sprache Mittel und Gegenstand zugleich.
Referentin: Heike Rychlik und die Schüler und Schülerinnen der Theater-AG am Gymnasium
„Friedrich Anton von Heinitz“, Rüdersdorf
Theaterprojekt „Der kleine Prinz“ - Sprache kann Grenzen überwinden
Ein Ganztagsangebot, in dem jahrgangsübergreifend und zielgerichtet an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet werden kann, bietet ausreichend Raum für Kommunikation. Hier ist die Sprache Mittel und Gegenstand zugleich.
Referentin: Heike Rychlik und die Schüler und Schülerinnen der Theater-AG am Gymnasium
„Friedrich Anton von Heinitz“, Rüdersdorf
Workshop 2
Die Sprache der Bedürfnisse und Gefühle im Schulalltag
„Alles was Menschen tun, ist ein mehr oder weniger gelungener Versuch, sich Bedürfnisse zu erfüllen, und unsere Gefühle zeigen an, ob Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht.“ (Dr. Marshall Rosenberg)
Wir werden in diesem Workshop erforschen, welche Grundbedürfnisse im Schulalltag sowohl für LehrerInnen als auch für SchülerInnen auftauchen und welche Möglichkeiten unsere Sprache bietet, darüber zu sprechen.
Referent: Jones Kortz, MultiVision e.V., Bad Belzig
Vortrag (pdf - 46 KB)
Die Sprache der Bedürfnisse und Gefühle im Schulalltag
„Alles was Menschen tun, ist ein mehr oder weniger gelungener Versuch, sich Bedürfnisse zu erfüllen, und unsere Gefühle zeigen an, ob Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht.“ (Dr. Marshall Rosenberg)
Wir werden in diesem Workshop erforschen, welche Grundbedürfnisse im Schulalltag sowohl für LehrerInnen als auch für SchülerInnen auftauchen und welche Möglichkeiten unsere Sprache bietet, darüber zu sprechen.
Referent: Jones Kortz, MultiVision e.V., Bad Belzig
Vortrag (pdf - 46 KB)
Workshop 3
„Schwache Leser“ im Lesen bestärken
Die schwachen Leser gehören in der Sekundarstufe I zu einer Risikogruppe, die hier nicht mehr selbstverständlich erwartet und deshalb mit Besorgnis beobachtet wird.
In dem Workshop wollen wir herausarbeiten, wie wir im Unterricht bzw. im Ganztagsangebot vor allem bei schwachen Schülerinnen und Schülern Leseinteressen wecken können. Es werden Materialien vorgestellt, deren Bausteine sich gut in der Praxis einsetzen lassen.
Referentin: Dr. Susann Zschieschang, Leiterin der „Schule des Lebens“, Rüdersdorf
„Schwache Leser“ im Lesen bestärken
Die schwachen Leser gehören in der Sekundarstufe I zu einer Risikogruppe, die hier nicht mehr selbstverständlich erwartet und deshalb mit Besorgnis beobachtet wird.
In dem Workshop wollen wir herausarbeiten, wie wir im Unterricht bzw. im Ganztagsangebot vor allem bei schwachen Schülerinnen und Schülern Leseinteressen wecken können. Es werden Materialien vorgestellt, deren Bausteine sich gut in der Praxis einsetzen lassen.
Referentin: Dr. Susann Zschieschang, Leiterin der „Schule des Lebens“, Rüdersdorf
Workshop 4
Neue Medien in der Schule – Wo bleibt denn da die Sprache?
Jugendarbeit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen, zu der die „Neuen Medien“ wie das Handy, die Spielekonsole, das Internet und nicht zuletzt die Videokamera gehören.
Das Ziel der Medienpädagogik ist es, die Jugendlichen zu einem kompetenten Umgang mit Medien auszubilden, denn nur wer Medien beherrscht, kann diese sinnvoll nutzen und einsetzen.
Nach einem Überblick über Unterstützungsangebote zur Medienpädagogik wird im Workshop eine Video-AG vorgestellt, die durch die Einbindung von Interviews neben den technischen und sozialen Kompetenzen auch die sprachliche Kompetenz der Jugendlichen weiterentwickelt.
Referent: Peter Küchler, Medienpädagoge, Niederlausitzer Kunstschule „Birkchen“ e. V.
Neue Medien in der Schule – Wo bleibt denn da die Sprache?
Jugendarbeit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen, zu der die „Neuen Medien“ wie das Handy, die Spielekonsole, das Internet und nicht zuletzt die Videokamera gehören.
Das Ziel der Medienpädagogik ist es, die Jugendlichen zu einem kompetenten Umgang mit Medien auszubilden, denn nur wer Medien beherrscht, kann diese sinnvoll nutzen und einsetzen.
Nach einem Überblick über Unterstützungsangebote zur Medienpädagogik wird im Workshop eine Video-AG vorgestellt, die durch die Einbindung von Interviews neben den technischen und sozialen Kompetenzen auch die sprachliche Kompetenz der Jugendlichen weiterentwickelt.
Referent: Peter Küchler, Medienpädagoge, Niederlausitzer Kunstschule „Birkchen“ e. V.
Workshop 5
Die Zeitung entdecken
Als glaubwürdigstes Medium gilt in Deutschland – die Zeitung. Schon mal ein Grund, sich etwas mehr mit diesem Medium zu beschäftigen. Darüber hinaus ist das Lesen einer Zeitung auch für manch Erwachsenen keine einfache Aufgabe, sodass besonders bei jüngeren Menschen eine wohl überlegte Herangehensweise erforderlich ist.
In dem Workshop werden ausgehend von aktuellen Untersuchungen das Potenzial der Zeitungslektüre sowie verschiedene Bausteine zur Entwicklung entsprechend notwendiger Kompetenzen vorgestellt.
Referentin: Dorit Köhn, Lesekoordinatorin, Staatliches Schulamt Perleberg
Vortrag (pdf - 38 KB)
Die Zeitung entdecken
Als glaubwürdigstes Medium gilt in Deutschland – die Zeitung. Schon mal ein Grund, sich etwas mehr mit diesem Medium zu beschäftigen. Darüber hinaus ist das Lesen einer Zeitung auch für manch Erwachsenen keine einfache Aufgabe, sodass besonders bei jüngeren Menschen eine wohl überlegte Herangehensweise erforderlich ist.
In dem Workshop werden ausgehend von aktuellen Untersuchungen das Potenzial der Zeitungslektüre sowie verschiedene Bausteine zur Entwicklung entsprechend notwendiger Kompetenzen vorgestellt.
Referentin: Dorit Köhn, Lesekoordinatorin, Staatliches Schulamt Perleberg
Vortrag (pdf - 38 KB)
Workshop 6
„Sprachliche Differenzierung im Fachunterricht - Fachsprache ist Fremdsprache“
Im Workshop werden den Teilnehmer/innen geeignete Methodenwerkzeuge zu den sprachlichen Kompetenzbereichen: Wissen sprachlich darstellen, Wissenserwerb sprachlich begleiten und Wissen mit anderen sprachlich verhandeln vorgestellt und die Anwendung von Lesestrategien auf naturwissenschaftliche Texte thematisiert. Darüber hinaus wird der Workshop auch die Nutzungsmöglichkeiten von Schulbibliotheken im Alltag der Ganztagsschule in den Blick nehmen.
Referentin: Dr. Ilona Siehr, Referentin für Naturwissenschaften, <acronym title="Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg">LISUM</acronym>
„Sprachliche Differenzierung im Fachunterricht - Fachsprache ist Fremdsprache“
Im Workshop werden den Teilnehmer/innen geeignete Methodenwerkzeuge zu den sprachlichen Kompetenzbereichen: Wissen sprachlich darstellen, Wissenserwerb sprachlich begleiten und Wissen mit anderen sprachlich verhandeln vorgestellt und die Anwendung von Lesestrategien auf naturwissenschaftliche Texte thematisiert. Darüber hinaus wird der Workshop auch die Nutzungsmöglichkeiten von Schulbibliotheken im Alltag der Ganztagsschule in den Blick nehmen.
Referentin: Dr. Ilona Siehr, Referentin für Naturwissenschaften, <acronym title="Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg">LISUM</acronym>
Workshop 7
Im Fachchinesisch verirren oder Fachtexte erschließen können
Ein Fachtext im naturwissenschaftlichen Unterricht enthält ähnlich viele fremde Wörter wie ein Text aus einem neuen Fremdsprachenlexikon.
Die im Workshop vorgestellten Praxismaterialien können die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Unterricht verbessern helfen. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen wird der Umgang mit den Materialien erprobt und die Möglichkeiten der Nachnutzung werden diskutiert.
Referentinnen: Frau Dehlan, Frau Spieweg, Lehrerinnen, Ehm-Welk-Oberschule Lübbeneau
Workshop 8
Achtsamkeit und Anerkennung – wie wir miteinander reden
Kommunikation bedeutet Senden und Empfangen von Informationen aller Art. Ein Kompetenzerwerb ist ohne Kommunikation nicht denkbar, dies gilt natürlich auch für personelle und soziale Kompetenz.
Im Workshop stellen Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen eines Projekttages zu diesem Thema vor. Anschließend soll anhand der Praxismaterialien mit den TeilnehmerInnen über eine langfristige Verankerung dieses Projektes in den Gestaltungsbereichen des Ganztages diskutiert werden.
Referenten: Frau Birgit Hartwig und Schülerinnen und Schüler des Max-Steenbeck-Gymnasiums.
Achtsamkeit und Anerkennung – wie wir miteinander reden
Kommunikation bedeutet Senden und Empfangen von Informationen aller Art. Ein Kompetenzerwerb ist ohne Kommunikation nicht denkbar, dies gilt natürlich auch für personelle und soziale Kompetenz.
Im Workshop stellen Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen eines Projekttages zu diesem Thema vor. Anschließend soll anhand der Praxismaterialien mit den TeilnehmerInnen über eine langfristige Verankerung dieses Projektes in den Gestaltungsbereichen des Ganztages diskutiert werden.
Referenten: Frau Birgit Hartwig und Schülerinnen und Schüler des Max-Steenbeck-Gymnasiums.
Artikel von Herrn Augsburg auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (21.04.2011):
Sprechen wir im Ganztag die gleiche Sprache?
Sprechen wir im Ganztag die gleiche Sprache?






