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Nationalsozialismus

Nationalsozialismus

Stolperstein-Projekte mit pädagogischer Begleitung

Die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin bietet pädagogische Begleitprogramme rund um die Verlegung von neuen Stolpersteinen und zu bereits verlegten Steinen in Berlin an.

Das Angebot richtet sich an schulische wie außerschulische Gruppen, die sich auf die Suche nach dem individuellen Schicksal von Berlinern und Berlinerinnen begeben wollen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Zielgruppe sind Jugendliche ab ca. 12 Jahren. Die Angebote richten sich an alle Schulformen.

Bei Interesse an einem pädagogischen Begleitprogramm nehmen Sie bitte hier Kontakt auf.

Unterrichtsmaterialien zum Holocaust

Unter der Webadresse www.holocaust-unterrichtsmaterialien.de finden Sie Materialien für eine zeitgemäße Annäherung und Auseinandersetzung mit dem Holocaust, der Verfolgung jüdischer Deutscher und der Ermordung der europäischen Juden in den Jahren 1933-1945. Das Portal ist geeignet für Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ab der Klasse 9.

Anschaulich erzählte Texte und Fotos ermöglichen persönliche Zugänge zu vielfältigen Aspekten. Es werden insbesondere Texte präsentiert, in denen damals jugendliche Personen über Situationen ihres Lebens erzählen, in denen sich die Verfolgung spiegelt. So ergeben sich für Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten, an die eigene vertraute Alltagswelt anzuknüpfen.

Lehrkräfte können Texte und Fotos für den konkreten Arbeitszusammenhang ihrer Lerngruppe auswählen und zusammenstellen.

Das Web-Portal zur pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust wurde vom Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und dem Jüdischem Museum Frankfurt entwickelt.

Zeugen der Shoah. Fliehen - Überleben - Widerstehen - Weiterleben.

Freie Universität Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichen neue Unterrichtsmaterialien mit Video-Interviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung. 

Die DVD-Edition wurde am Center für Digitale Systeme erarbeitet. Kooperationspartner waren hierbei die Fachdidaktiken der Freien Universität, das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und die USC Shoah Foundation.
In zwölf Video-Interviews berichten Überlebende vom Fliehen, Überleben, Widerstehen und Weiterleben. Ihre lebensgeschichtlichen Erzählungen stammen aus der Sammlung der USC Shoah Foundation. Es sind Erinnerungsberichte aus den Gruppen von jüdischen Überlebenden der Shoah, Sinti und Roma, Homosexuellen, politisch Verfolgten, Opfer der Eugenik sowie Retterinnen und Helfern. Die Freie Universität Berlin hat zu den en Interviews eine interaktive Lernsoftware (vier DVD-Rom) und vier Video-DVDs für den schulischen Unterricht speziell in den Fächern Geschichte und Deutsch entwickelt.

Die Lernsoftware beinhaltet die Video-Interviews, Aufgabenstellungen, einen integrierten Arbeitseditor, Transkripte, Übersetzungen,Fotografien, Texte, Filme, Audios, Faksimiles, animierten Karten, ein Lexikon, eine Mediathek und Methodentipps. Die vier Video-DVDs bieten für den Unterricht im Klassenverband insgesamt zwölf Interviews (ca. 30 Min.) sowie zwei kurze Expertengespräche zu der Frage "Was ist Oral History?". Aufgabenbeispiele zu den Video-DVDs finden sich im Begleitheft für Lehrende.
Technische Angaben: Die Lernsoftware (DVD-ROM) und die Video-DVDs sind auf PC und auf Mac abspielbar. Die Video-DVDs sind für den DVD-Player optimiert. Systemvoraussetzungen der Lernsoftware: Windows XP/Vista/7, Mac (mit Intel-Prozessor) OS X 10.5/10.6, freier Arbeitsspeicher 1 GB RAM, Bildschirmauflösung 1024 x 768 Pixel.
Bestellung der DVD-Edition „Zeugen der Shoah“ und Bestellung des Begleithefts für Lehrende


Informationen zu weiteren Bildungsmaterialien und zum neuen Online-Archiv „Zeugen der Shoah“ erfahren Sie auf www.zeugendershoah.de.

Eine längere Rezension der DVD-Edition "Zeugen der Shoah" von Andreas Weinhold und Meike Komatowsky finden Sie auf der Website von Yad Vashem:
www1.yadvashem.org/yv/en/education/languages/german/newsletter/08/article_weinhold.asp

Jugendwebseite www.dubistanders.de

Die Internetseite www.dubistanders.de - ein Projekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas - ist eine Online-Ausstellung über Jugendliche aus ganz Europa, die in der Zeit des Nationalsozialismus als "anders" ausgegrenzt und verfolgt wurden. Sie porträtiert 15 bis 21-Jährige, die wie die heutigen Jugendlichen auch Wünsche, Ängste, Träume und Überzeugungen hatten. Sie schrieben Tagebuch oder Gedichte, machten Musik oder spielten Fußball. Sie waren also nicht "anders" als heutige Jugendliche.

Die Internetpräsentation möchte Jugendliche anregen, sich über Symbolbilder, über einen historischen Zeitstrahl, über eine Europakarte oder über eine Themen-Wolke mit einer oder auch mehreren Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Einzelne Unterrichtsstunden oder ganze Themeneinheiten lassen sich mit diesen verschiedenen Zugängen abwechslungsreich und individuell gestalten. Zum interaktiven Erinnerungsarchiv wird die Internetseite durch die Nutzer selbst.

Online-Datenbank zu Orten der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote: Zahlreiche Einrichtungen erinnern an die Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind; Initiativen bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende zum Beispiel durch Jugendbegegnungen. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mehr als 200 Erinnerungsorte in einer Datenbank zusammengetragen. 

Die Datenbank möchte dazu anregen, im Rahmen der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Erinnerungsorte in die historisch-politische Bildungsarbeit einzubeziehen. 

Online-Portal "Orte der Erinnerung 1933 - 1945"

Berliner und Brandenburger NS-Gedenkstätten präsentieren sich gemeinsam auf dem Online-Portal www.orte-der-erinnerung.de. Das Portal gibt einen Überblick über 15 Einrichtungen mit ihren Angeboten.  
Besucher der Internetseite erhalten Informationen über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen, und Publikationen sowie über Öffnungszeiten und Verkehrsverbindungen. Besonderes Augenmerk wird den Angeboten politischer Bildungsarbeit geschenkt.
Mittels verschiedener Suchfunktionen kann gezielt nach Begriffen und Themen, Zielgruppen, Veranstaltungsarten und Einrichtungen gesucht werden. Ein Link in der Kurzbeschreibung der Bildungsangebote führt den Nutzer auf die entsprechenden Homepages der einzelnen Einrichtungen, wo weitere Informationen erhältlich sind.

"Lernen aus der Geschichte" - Projekte zu Nationalsozialismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit

Das Projekt "Lernen aus der Geschichte" gibt einer bislang kaum beachteten Erinnerungsarbeit couragierter junger Leute und ihrer Lehrer in Deutschland eine größere Öffentlichkeit und versteht sich deshalb als aktiver Beitrag zu einer neuen Erinnerungskultur. Das Projekt schlägt eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart, indem es umfassend zeitgenössische Projektarbeit vor allem mit Schülern darstellt. Die Lehrer als die Organisatoren der meisten Projekte treten auch als verantwortliche Autoren auf, die Beiträge der Schüler werden in ihrer authentischen Form gezeigt.  Der Newsletter des Projekts erscheint im zweiwöchentlichen Rhythmus mit einem thematischen Schwerpunkt.

Erlebte Geschichte - Lebendig gestalten

Das Internetportal www.zeitzeugengeschichte.de des Projektes "Erlebte Geschichte - Lebendig gestalten" ist eine Austauschseite für hör- und sehbare Zeitzeugnisse über die Zeit des Nationalsozialismus.

Jugendliche und Erwachsene aus Berlin haben die Zeitzeugnisse im Rahmen des Projektes seit Mai 2006 per Video und Audio aufgenommen und stellen ihre daraus produzierten Themenclips der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Themenclips können für nichtkommerzielle Zwecke heruntergeladen und verwendet, dürfen aber nicht verändert werden.

 

Zusätzlich können Jugendliche, Bildungseinrichtungen, Schulen, Geschichtswerkstätten ihre Interviews mit ZeitzeugInnen hochladen und somit das Internetportal lebendig mitgestalten.

Ein Leitfaden erklärt alle Schritte, die getan werden müssen, um ein Zeitzeugeninterview durchzuführen, zu schneiden und in das Portal zu stellen.

Erziehung über den Holocaust

Insgesamt soll die Erziehung über den Holocaust nicht nur das Wissen erhöhen sondern Lehrer und Schüler ermutigen, mit Bezug zur Gegenwart über die ethisch-moralischen und geistigen Fragen, die der Holocaust aufgeworfen hat, nachzudenken und aktiv mit Zivilcourage zu handeln. Zum Portal