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Europaschulen im Land Brandenburg

Seit 1996 können Schulen, die den europäischen Gedanken in besonderer Weise zur Profilbildung nutzen, durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport das Recht erhalten, sich Europaschule zu nennen. Derzeit tragen 21 Schulen im Land Brandenburg diesen Titel (Liste der Brandenburger Europaschulen).

Mit dem Rundschreiben Nr. 3/09 vom 02. April 2009 wurden die Kriterien, nach denen Schulen als Europaschule anerkannt werden können, neu gefasst. Zu den Anforderungen, die Schulen erfüllen müssen, um sich mit dem Attribut „Europaschule“ schmücken zu dürfen, gehören nun u.a.:

  • ein besonderes, über das obligatorische Unterrichtsangebot hinausgehendes Fremdsprachenprofil
  • kontinuierliche Teilnahme an Programmen und Schülerwettbewerben u.a. der Europäischen Union, des Europarates, des Europäischen Schulnetzwerkes
  • regelmäßige Durchführung länderübergreifender Projekte
  • aktive und dauerhafte Partnerschaften zu Schulen, Ausbildungsunternehmen oder anderen Partnern im europäischen Ausland
  • kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte zu Fragen der europäischen Dimension im Unterricht sowie der interkulturellen Bildung und Erziehung
  • Unterstützung bei der Vermittlung des Europagedankens im regionalen Umfeld

Besonderes Augenmerk legt das Rundschreiben Europaschulen auf die Pflege und den Ausbau der Bildungszusammenarbeit mit Polen. Akzentuiert findet sich diese Orientierung unter den Aspekten "Fremdsprachenlernen" und "Internationale Partnerschaften".
Das Rundschreiben wird zur Zeit neu gefasst.
Schulen, die den Titel "Europaschule" anstreben, können auch weiterhin bis zum 01. September einen Antrag stellen. Eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung ist, dass die Schule die Kriterien seit mindestens einem Jahr erfüllt.