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Filmbildung

Filmbildung

Filmbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch im schulischen Kontext, und betont damit den Stellenwert des Films in unserer Medien- und Informationsgesellschaft. In den Rahmenlehrplänen vieler Fächer ist Film mittlerweile verbindlich verankert.


Film ist nicht nur ein wichtiges Kulturgut, sondern bewegte Bilder prägen wie kaum ein anderes Medium unsere Vorstellungen von der Welt. Sie durchdringen privates wie öffentliches Leben und bestimmen, über traditionelle Verbreitungswege wie Kino, Fernsehen oder Video/DVD hinaus, zunehmend auch die neuen Medien wie das Web 2.0, Computerspiele oder Handyanwendungen. Die Auseinandersetzung mit Film ist deshalb zentral für eine qualifizierte und zeitgemäße Allgemein- und Medienbildung. Kinder und Jugendliche brauchen entsprechende Kompetenzen, um Filme kritisch "lesen" zu können und reflektiert und produktiv zu nutzen.

Aus methodisch-didaktischer Perspektive bietet Film zugleich besondere Chancen für die pädago-
gische Arbeit in der Schule. Als gemeinsames Erlebnis einer Klasse oder Gruppe vermag Film Kommunikation und soziale Prozesse zu unterstützen. Filme lassen teilhaben an menschlichen Konflikten, erweitern Erfahrungsräume, fordern zur Stellungnahme und Überprüfung eigener Werthaltungen und Lebenskonzepte heraus. Filme sind überdies Fenster zur Welt und können
einen Beitrag leisten zu interkulturellem Lernen und Weltoffenheit.