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Kamishibai

Kamishibai

Die "Prinzessin auf der Erbse" im Kamishibai

Jahrgangsstufen 1 bis 6 

Das Kamishibai stammt ursprünglich aus Japan und heißt übersetzt Papiertheater. In einem hölzernen Rahmen befinden sich Bilder, die eine Geschichte illustrieren. Der Vorführer erzählt - ähnlich den Bänkelsängern - diese Geschichte und zeigt dazu die Bilder. Der Rahmen ist oben geöffnet. Nimmt man das vordere Bild heraus, wird das nächste Bild sichtbar.  

 

Wenn eine Lerngruppe die Bilder zu einer Geschichte für ein Kamishibai gestaltet, ist das eine Leseaufgabe. Dazu teilt die Lehrkraft eine Geschichte in Abschnitte ein, die an die Schüler(innen) verteilt werden. Jede Schülerin, jeder Schüler malt dann zu seinem Textabschnitt ein passendes Bild. Diese Bilder werden dann in einen aus Karton gestalteten Kamishibai-Rahmen eingelegt. Zu jedem neuen Textabschnitt wird das passende Bild präsentiert. Ältere Schüler und Schülerinnen können einen Text selbstständig in sinnvolle Abschnitte einteilen und arbeitsteilig an den Bildern arbeiten.

 

Das Kamishibai hat einen hohen Aufforderungscharakter und regt die Kinder zum mündlichen Erzählen an. So gibt entweder jedes Kind den Teil der Geschichte mit eigenen Worten wieder, zu dem es ein Bild gestaltet hat, oder erzählt die ganze Geschichte anhand aller entstandenen Bilder.  

Zielsetzung
  • Textauseinandersetzung intensivieren
  • Buchpräsentation

Kamishibai - Konzept (pdf - 2,3 MB)


Schablone für ein Kamishibai (pdf - 22 KB)

 

 


Ein Kamishibai aus Holz kann man z.B. hier kaufen: www.Manufaktur-Holzwurm.de