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Lernprozessbegleitende Diagnostik

Lernprozessbegleitende Diagnostik

Fragen der Evaluation und Qualitätsentwicklung erfahren eine verstärkte Aufmerksamkeit in allen Bundesländern. Vielfältige Formen von Lernstandserhebungen dienen in Berlin und Brandenburg dazu, Bildungsqualität auf der Basis differenzierter Kompetenzmodelle zu definieren. Dazu gibt es im Bereich der Grundschule in Berlin und Brandenburg verschiedene Instrumente:

  • Bereits vor dem Schulanfang ist in Berlin im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung die Sprachstandsfeststellung "Deutsch Plus" vorgeschrieben, deren Ergebnis dazu führen kann, dass Eltern verpflichtet werden, ihre Kinder in einen Sprachförderkurs zu schicken. Es soll sichergestellt werden, dass die Kinder am künftigen Unterricht erfolgreich mitarbeiten können.
    In Brandenburg wird im Jahr vor der Einschulung der Sprachstand aller Kinder untersucht (Sprachstandsfeststellung und kompensatorische Sprachförderung).
  • Individuelle Lernstandsanalysen (LauBe / ILeA) am Schulanfang oder im Laufe der Schuljahre (ILeA 3 und 5) dienen der einzelnen Lehrkraft dazu, die individuelle Lernausgangslage der Kinder ihrer Klasse zu erheben um diese mit den Anforderungen der Jahrgangsstufe und der Bildungsstandards abzustimmen (individuelle Lernpläne) und um so Kinder sicherer zum Erreichen der Bildungsstandards zu führen.
  • Um die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, die individuellen Lernvoraussetzungen ihrer neuen Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Jahrgangsstufe 7 (Lernausgangslage 7) besser zu erkennen und diese mit den neuen Anforderungen vertraut machen zu können, werden für Berliner und Brandenburger Schulen Schüler- und Lehrerhefte mit standardorientierten Aufgaben und Hinweisen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch bereit gestellt.