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Queer History Month

Queer History Month

im  Februar 2016

 

Angelehnt an den Britischen LGBT History Month, der seit 2004 erfolgreich für englische Schulen angeboten wird (auch in den USA, Kanada und Australien) und den Black History Month hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Martin Lücke (Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin) und dem Verein "Agentur für Bildung, Geschichte, Politik und Medien" ein vergleichbares Format entwickelt.


Die Idee ist, in einem verhältnismäßig "ruhigen" Monat des Schuljahres Aktionen in Form von Projekten, einzelnen Unterrichtsstunden und/oder auch Exkursionen anzubieten, die die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Personen (LSBTIQ) thematisiert und Jugendliche für die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Lebensweisen und Lebensstile sensibilisieren soll. Der Queer History Month kann somit einen wichtigen Beitrag zur Antidiskriminierungsarbeit in Berliner Schulen und Freizeiteinrichtungen leisten.

 

Indem insbesondere die historische Perspektive von sexuellen Identitäten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI) ins Blickfeld gerät, kann es gelingen, Kontinuitäten und Diskontinuitäten von sexueller und geschlechtlicher Diskriminierung, aber auch von Freiräumen der Vielfalt kennen zu lernen.

 

Auf dem Portal www.queerhistory.de finden Sie Angebote für den Queer History Month an Ihrer Schule, aber auch Ideen und Vorschläge von anderen Schulen. - Sie planen schon etwas oder haben ein Projekt durchgeführt? Schicken Sie uns eine kurze Skizze an infoqueerhistoryde.

 

Der Auftakt zum Queer History Month 2016 fand am 30.11.2015 im Jugend Museum in Schöneberg statt. Der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz sprachen ein Grußwort.

 

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