Zum Inhalt springen
Suchtprävention in der Schule

Die Suchtprävention im Land Berlin fördert einen verantwortlichen und suchtfreien Lebensstil aller schulischen Beteiligten. Der Begriff "Sucht" wird oft im Zusammenhang mit dem Begriff  "Drogen" verwendet. Süchtig werden aber Menschen nicht nur von legalen oder illegalen Substanzen, sondern auch von stoffungebundenen süchtigen Verhaltensweisen (z. B. Glückspielsucht, Essstörungen oder Onlinesucht). Wissen über Hintergründe, Zusammenhänge und Funktion von suchtgefährdetem Verhalten ist für die schulische Suchtprävention von großer Bedeutung, Informationen über Drogenwirkungen ergänzen das Fachwissen.

 

Suchtmittel aller Art dienen Jugendlichen als eine Strategie ihrer Lebensbewältigung, die für Mädchen und Jungen aber differenziert betrachtet werden muss. Süchtiges Verhalten und der Umgang mit Suchtmitteln werden dann gefährlich, wenn sie Wichtiges im Leben ersetzen und vertrauensvolle, zuverlässige Beziehungen zu Erwachsenen fehlen. In der schulischen Suchtprävention steht deshalb die Schülerin und der Schüler an erster Stelle, nicht die Substanz. Zu den suchtpräventiven Kompetenzen für Lehrkräfte gehören u.a.: Das Erkennen und Fördern schützender Faktoren, die Verminderung der Risikofaktoren und die Kenntnis von regionalen Hilfesystemen. 

 

Im Land Brandenburg gibt es Präventionsfachkräfte nicht direkt an einzelnen Schulen, sie sind regional und überregional verortet. Bei der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen in Potsdam organisiert der Fachbereich Suchtprävention auch Aktivitäten an den Schulen. Den Brandenburger Lehrkräften steht - auch im regionalen Schulamtsbereich - ein eigenes Fortbildungsnetz zur Verfügung. 


 

Diese Menüpunkte führen Sie zu interessanten und wichtigen Inhalten der schulischen Suchtprävention: 

FAQ - Fragen und Anworten zur Suchtprävention

Für Lehrerinnen und Lehrer

Fortbildung und Fachportale

 

Für Eltern

Für Jugendliche