Der Aufgabenbereich "Schulinterne Evaluation" im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg bietet online Hilfe für Evaluationsvorhaben in der Schule an.
Schulinterne Evaluation ist ein Instrument der Qualitätsentwicklung, bei der Mitglieder der Schulgemeinschaft die Evaluation selbst planen, durchführen und auswerten. Die rechtlichen Grundlagen in
Berlin bzw. in
Brandenburg verpflichten die Schulen zur regelmäßigen Evaluation.
Schulinterne Evaluation beschreibt den Prozess des systematischen Sammelns und Analysierens von Daten und Informationen in der Schule mit dem Ziel, weiterführende Entscheidungen über die Einhaltung schuleigener Qualitätsstandards oder die Wirksamkeit von pädagogischen Schulentwicklungsprojekten auf fundierter Basis treffen zu können. Eine Beurteilung von Personen findet nicht statt.
Typische Bereiche für die schulinterne Evaluation sind der Unterricht, das Schulklima und die Schulkultur, die Professionalität der Lehrkräfte, das Schulmanagement oder die Außenbeziehungen einer Schule.
Für Schulen, die sich mit dem Thema interne Evaluation intensiv beschäftigen wollen, bietet sich das
Selbstevaluationsportal des Instituts für Schulqualität an. Hier gibt es verschiedene Instrumente zum Unterricht und zum Schulmanagement, die sich gut zur Bestandsaufnahme der eigenen Arbeit eignen.
Andere Schulen sind an der Qualität ihrer spezifischen
Schulentwicklungsvorhaben interessiert und wollen Verfahren der internen Evaluation auf ihre konkreten innerschulischen Vorhaben anwenden. Dabei müssen bestimmte
methodische Anforderungen erfüllt werden.
Der Ablauf einer schulinternen Evaluation geht über mehrere Etappen:
Materialien des LISUM
Frei zugängliche Sammlungen von Evaluationsinstrumenten für Schulen ("Werkzeugkoffer") ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
In englischer Sprache: