Didaktik: Interaktive Whiteboards im Grundschulunterricht
Ein interaktives Whiteboard vereint die Möglichkeiten einer herkömmlichen Tafel mit denen eines Multimedia-Computers. Doch dies allein macht noch keinen guten Unterricht aus.
Digitale Fenster öffnen: Whiteboards elektrisieren Schulen
Seit einiger Zeit sind sie in aller Munde und wecken Hoffnungen für die Entwicklung des Unterrichts: Interaktive Whiteboards, von manchen auch überschwänglich als "Zaubertafeln" bezeichnet. Thomas Iser skizziert in diesem Beitrag, wie das Lernen mit Whiteboards an seiner Schule schrittweise etabliert wurde.
Interaktives am Board
Besonders interaktive Übungen an der digitalen Tafel ermöglichen einen zunehmend schülerzentrierten und abwechslungsreichen Unterricht und erhöhen zudem die Motivation der Kinder und Jugendlichen, am Whiteboard zu arbeiten. Das Angebot dieser Medien ist noch sehr gering, daher muss die Lehrkraft oftmals selbst ans Werk.
Tafelbilder am interaktiven Whiteboard
Sie kennen das aus der klassischen Arbeit an der Tafel: Soll ein ansprechendes Tafelbild im Unterricht entstehen, dann müssen Sie bereits einige Elemente mühsam vorbereiten und diese nach und nach auf der Tafel anbringen, anschreiben oder einzelne Elemente abdecken. Viel einfacher funktionieren diese Arbeit und deren Vorbereitung am interaktiven Whiteboard.
Kein interaktives Whiteboard ohne Methodik und Didaktik
Der Run auf die interaktiven Whiteboards hat begonnen. Zahlreiche Klassenzimmer werden derzeit mit digitalen Tafeln ausgestattet, und Lehrkräfte erhalten Einführungen in die individuelle Boardsoftware. Doch die methodisch-didaktische Ausbildung am neuen Medium bleibt bislang gänzlich auf der Strecke.