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Weitere Kooperationen

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gemeinsame Pflanzaktion von Kindern

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Vereinten Nationen betonen die besondere Wichtigkeit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), indem sie dazu aufrufen, BNE in allen Bereichen der Bildung zu verankern.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.“ (24.02.2013)

Der „Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) fordert angesichts der weltweiten Umbrüche (Klimawandel, Ressourcenmangel usw.) sogar ausdrücklich eine „Bildung für die Transformation“ ein. Diese soll Verständnis für Handlungsoptionen und Lösungsansätze erzeugen, um eine aktive Beteiligung der Gesellschaft am Umwandlungsprozess in Richtung Klimafreundlichkeit zu erreichen.

In einer sich rasant verändernden Welt müssen Kinder und Jugendliche lernen sich zu orientieren, um den neuen Situationen gerecht zu werden.

Kompetenzen können dabei nur durch selbstbestimmte Projekte in alltagsgerechten Situationen erworben werden, in denen konkret geplant und agiert wird und die Auswirkungen des Handelns auch erfahrbar gemacht werden. Den Beteiligten bieten sich dabei Möglichkeiten, vorausschauendes und vernetztes Denken, Emphatie, Solidarität und Teamarbeit zu lernen.
Das Gelände der Einrichtung, das Gebäude und der Kiez stellen gute Räume dar, um diese Fähigkeiten zusammen mit anderen zu trainieren und in der Praxis anzuwenden.

Viele außerschulische Kinder- und Jugendeinrichtungen beschäftigen sich schon längst mit Angeboten und Projekten zu Themen wie Naturerfahrung, Artenvielfalt, Klimawandel, Schutz der Ressourcen, Mobilität, Ernährung, Konsum, interkulturellen Begegnungen usw.

Das Aufbrechen der isolierten Erfahrungsräume – eine Verzahnung von schulischem Unterricht und Angeboten der freien Träger – ist für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ein hilfreicher Prozess. Gelerntes wird sowohl miteinander verwoben als auch mit dem alltäglichen Leben und Handeln und nicht mehr auf bestimmte Zeiten und in separierte Bereiche abgeschoben.

Es gibt zunehmend gute Erfahrungen innerhalb einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bei der Kooperation zwischen Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Akteuren des Kiezes. Beispiele verschiedener BNE-Projekte gibt es u.a. bei der Beschäftigung mit der Bedeutung eines Flusses für den Kiez (Gewässerpädagogisches Netzwerk Panke), bei der Zusammenarbeit zwischen Schule, Universität und Jugendclub zum Thema Klimaschutz, bei der Durchführung eines Mobilitätsprojektes zwischen Jugendbildungseinrichtung, Kiezverein und Schule und zwischen einem Abenteuerspielplatz und mehreren Schulen.

Links

Kinder-, Jugend- und Familienzentrum - FEZ Berlin

Kinder bei einer Pflanzaktion
Foto: FEZ Berlin

Das FEZ-Berlin bietet projektorientierte Lernangebote für Schulklassen, Schülerfirmen sowie Schulkooperationen zu folgenden Themen:
Klima und Regenwald, Gartensafari, Mikroskopie, Honigbienen, Aquabionik: "Tomatenfisch", Kräuter- und Arzneipflanzen, Amaranth-das Powerkorn, Gestalten mit Naturmaterialien u.a. Themen nach Absprache.

Kontakt: Eva Kulla, Tel.: 030/53071 447,
e.kulla(at)fez-berlinde, www.fez-berlin.de

Infos unter: www.fez-berlin.de