Zum Inhalt springen
Studien zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

Sinus-Jugendstudie: Wie ticken Jugendliche 2016?

Die neue Studie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ des SINUS-Instituts zeigt: Jugendliche in Deutschland leben nach wie vor in unterschiedlichen Lebenswelten, aber sie rücken in mehrfacher Hinsicht zusammen.
Für die meisten 14 bis 17-Jährigen heute gilt: Man möchte sein wie alle. Die auf Abgrenzung und Provokation zielenden großen Jugend-Subkulturen gibt es kaum mehr.
Eine Mehrheit ist sich einig, dass gerade in der heutigen Zeit ein gemeinsamer Wertekanon von Freiheit, Aufklärung, Toleranz und sozialen Werten gelten muss, weil nur er das „gute Leben“, das man in diesem Land hat, garantieren kann. Das trifft auch für die Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu, v. a. die muslimischen, die sich demonstrativ von religiösem Fundamentalismus distanzieren. Die Akzeptanz von Vielfalt nimmt zu, v. a. religiöse Toleranz wird als wichtige soziale Norm hervorgehoben.

Auftraggeber sind die Arbeitsstelle  für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Bundeszentrale für  politische  Bildung/bpb, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und die VDV-Akademie (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen-Akademie).

Weitere Informationen:
http://www.wie-ticken-jugendliche.de/themen/jugendliche-lebenswelten.html  
Die Studie ist bei Springer VS erschienen und erstmals als Open-Access-Veröffentlichung frei verfügbar:
http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-12533-2

Generation What - Studie über junge Erwachsene

Generation What? ist ein multimediales Projekt und eine europaweite Studie über die junge Generation. Sie wurde entwickelt, um Nutzer mit Hilfe eines spielerischen und interaktiven Fragebogens dazu anzuhalten, über sich selbst zu sprechen und ihre Meinung zu äußern.Wie leben die 18-34-Jährigen von heute - was denken sie, welche Ziele, Wünsche, Hoffnungen und Ängste haben sie?
Die Ergebnisse dieser Studie werden ab dem Frühjahr 2016 drei Jahre lang auf der Website veröffentlicht und bis Frühjahr 2017 in Echtzeit aktualisiert.

Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung von Génération Quoi, einer großangelegten Studie, die im Jahr 2013 in Frankreich stattgefunden hat. Nun sind 10 weitere Länder dazugekommen. Das Projekt wird in Deutschland vom  Bayerischen Rundfunk, dem SWR und dem ZDF geleitet, international wird es von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) koordiniert.

17. Shell Jugendstudie (2015)

Die Shell Jugendstudie zeichnet als Langzeitberichterstattung ein aktuelles Bild der Jugendgeneration.
Die 17. Shell Jugendstudie 2015 stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.558 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus den alten und neuen Bundesländern, die von Infratest-Interviewern zu ihrer Lebenssituation, ihren Einstellungen und Orientierungen persönlich befragt wurden. Die Erhebung fand auf Grundlage eines standardisierten Fragebogens im Zeitraum von Anfang Januar bis Mitte März 2015 statt. Im Rahmen einer ergänzenden qualitativen Studie wurden zwei- bis dreistündige, vertiefende Interviews mit 21 Jugendlichen dieser Altersgruppe durchgeführt.

Die Untersuchung wurde von Professor Albert (Leitung), Professor Dr. Gudrun Quenzel (Universität Dortmund), Professor Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) sowie einem Expertenteam des Münchner Forschungsinstitutes TNS Infratest Sozialforschung um Ulrich Schneekloth im Auftrag der Deutschen Shell verfasst.

Sinus-Jugendstudie 2013/2014: Jugendliche Lebenswelten in Brandenburg

Nach der Studie "Jugendliche Lebenswelten in Brandenburg" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) ist Sport die beliebteste Freizeitaktivität der Brandenburger Jugendlichen und die meisten fühlen sich an ihrer Schule wohl.
Die brandenburgische Studie nimmt in den Blick, wie Jugendliche aus verschiedenen sozialen Milieus ihre Schule und Jugendeinrichtungen vor Ort erleben. Hierfür wurde mit dem Lebenswelten-Modell des SINUS-Instituts für Markt- und Sozialforschung gearbeitet. Es beschreibt sieben verschiedene Lebenswelten (Gruppen) von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt (LOS) sowie Königs Wusterhausen und Lübben (LDS) wurden für die brandenburgische Studie befragt.

Das LBS-Kinderbarometer liefert aktuelle Ergebnisse über das Wohlbefinden der Kinder in Deutschland

Gefördert von der LBS Initiative Junge Familie und durchgeführt vom PROKIDS Institut Herten liefert das LBS-Kinderbarometer seit 1997 Ergebnisse zum Wohlbefinden der Kinder.
Regelmäßig befragen Forscher rund 10.000 Kinder im Alter zwischen neun und 14 Jahren. Sie besuchen die vierte bis siebte Klasse aller Schulformen. Schwerpunkte bei der Befragung sind die Themen Familie, Schule, Wohnumfeld, Freizeit, aktuelle Geschehnisse und Politik.

Studie zum Jugendprogramm "Brandenburg - Das bist du uns wert!"

Im Auftrag der Stiftung Demokratische Jugend hat Prof. Dr. Richard Münchmeier, gemeinsam mit den Diplom-Soziologen Charlotte Wenkel und Fabian Brauns in einer Studie das Jugendprogramm "Brandenburg - Das bist du uns wert!" analysiert und seine Wirkung reflektiert. Im Mittelpunkt des Jugendprogramms steht die Bedeutung von Werten für die Entwicklung von Jugendlichen.

Studie zum Medienhandeln in Hauptschulmilieus vorgestellt

Die Analyse gibt einen systematischen Einblick in den Medienumgang von Hauptschülerinnen und Hauptschülern aus sozialen Brennpunkten in Deutschland. Sie zeigt, dass der Umgang mit Internet, Computer, Handy und Spielkonsole bei den Jugendlichen alltäglich ist und eine wichtige Rolle einnimmt.
Jugendliche aus bildungsfernen Milieus lassen sich durch gezielte Medienarbeit ansprechen. Das ist das Ergebnis einer Studie vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), die das Bundesbildungsministerium in Auftrag gegeben hat.
Die Studie erscheint als Buch unter dem Titel "Medienhandeln in Hauptschulmilieus – Mediale Interaktion und Produktion als Bildungsressource" herausgegeben von Ulrike Wagner im Kopäd-Verlag München.