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Themen

Menschenrechtserziehung

Informationsportal "Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit"

Das Informationsportal "Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit" kann auf der Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte abgerufen werden. Das Portal bietet eine Einführung in das Thema und stellt wichtige Menschenrechtsdokumente vor. Darüber hinaus geben kommentierte Literaturangaben und Internet-Links Hinweise für die eigene Recherche. Das Institut hat dieses Portal im Rahmen seiner Kooperation mit dem Sektorvorhaben "Menschenrechte umsetzen in der Entwicklungszusammenarbeit" der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) entwickelt.

Weitere Informationen: www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/themen/entwicklungszusammenarbeit.html
 
 

Menschenrechtspfad mit sieben Stationen in und um Neuruppin

Das Projekt "Horizonte erweitern - Werkstatt für Demokratie und Menschenrechte" stellt die individuelle Bedeutung der Menschenrechte in den Mittelpunkt. Hierzu erarbeiteten das Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin, die Grundschule Wustrau und das evangelische Gymnasium in Neuruppin einen Menschrechtspfad in sieben Stationen, wobei im Juni 2011 die 5. Station eingeweiht wurde. An den Stationen sind künstlerische Auseinandersetzungen der Schülerinnen und Schüler, zum Teil in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, zum Thema Menschenrechte zu sehen und zu hören.
 

Unterrichtseinheit "Unsere Vielfalt - Unsere Stärke"

Das Deutsche Jugendrotkreuz entwickelte 2010 die Unterrichtseinheit (32 Seiten) zum Thema Vielfalt in der Schule mit dem Titel "Unsere Vielfalt - Unsere Stärke".

Vielfalt prägt unsere Gesellschaft und damit auch unsere Schulkultur. Besonders Schulen bergen die große Chance, ein Klima der gegenseitigen Toleranz zu schaffen, indem sie junge Menschen dazu motivieren, sich für Vielfalt und Demokratie einzusetzen. Ziel der Unterrichtseinheit ist daher, bei den Schüler/-innen Achtsamkeit für Vielfalt in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu entwickeln. So kann die Achtung der Menschenwürde gefördert und jede Form von Diskriminierung an ihren Wurzeln
bekämpft werden. Die Unterrichtseinheit enthält Arbeitsmaterialien, Folien und Lehrerinfos, die für den Unterricht in der Sekundarstufe I konzipiert sind. Teilaspekte können auch in der Sekundarstufe II oder in der außerschulischen Bildungsarbeit behandelt werden.

Die Unterrichtseinheit kann entweder kostenlos unter www.jugendrotkreuz.de/service/materialien heruntergeladen werden oder bei Kolöchter&Partner bestellt werden. Tel: 02304/4839, Email: info(at)kolöchter.de.
 
 

Wege(n) der Menschlichkeit - Arbeitshilfe zum Thema Menschenrechte und Humanitäres Völkerrecht

Das Deutsche Jugendrotkreuz hat im Mai 2010 eine Arbeitshilfe zum Thema Menschenrechte und Humanitäres Völkerrecht mit dem Titel Wege(n) der Menschlichkeit. Kindgerechte Heranführung an das Humanitäre Völkerrecht veröffentlicht und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Werteerziehung in der Grundschule. Sie richtet sich an Grundschullehrer/-innen, die mit Kindern ab der dritten Klasse arbeiten.

Die Arbeitshilfe vermittelt Kindern das Prinzip Menschlichkeit als höchstes Gut unserer Gesellschaft sowie den Kern des Humanitären Völkerrechts. Um das Thema für Kinder transparent zu machen, bietet sie verschiedene Stundenmodelle und abwechslungsreiche Methoden, die thematisch an den Alltag der Kinder anknüpfen. Anhand der Themen Streitschlichtung, Menschenrechte, Krieg und Frieden sowie die Aufgaben des Roten Kreuzes erlernen sie spielerisch die Bedeutung von Menschlichkeit innerhalb des Humanitären Völkerrechts.
 

Unterrichtsmaterialien für die Menschenrechtsbildung in Schulen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Unterrichtsmaterialien für die Menschenrechtsbildung in Schulen entwickelt. Sie verstehen sich als Ergänzung zum KOMPASS, dem Handbuch zur Menschenrechtsbildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Lehrerinnen und Lehrer erhalten mit diesen Unterrichthilfen praktische Anregungen für den Unterricht zum Thema Menschenrechte. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 8. Die Unterrichtsvorschläge setzen an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an und verknüpfen jugendliche Lebensrealitäten mit menschenrechtlichen Themen und Argumenten. Geplant sind fünf Ausgaben, drei sind bisher erschienen:
  1. Was sind Menschenrechte?" (364 KB)
    Autoren: Heiner Bielefeldt, Oliver Trisch
  2. "Schutz vor Diskriminierung" (295 KB)
    Autor: Oliver Trisch
  3. "Frauenrechte" (402 KB)
    Autor/innen: Oliver Trisch, Claudia Lohrenscheit
  4. "Kinderrechte" (301 KB)
    Autor/innen: Oliver Trisch, Claudia Lohrenscheit
  5. "Terrorismus und Menschenrechte" (238 KB)
    Autoren: Wolfgang S. Heinz, Oliver Trisch
  6. "Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (358 KB)


Audioarchiv von Migrationsgeschichten

Das archiv ist eine einzigartige Sammlung von erzählten und hörbaren Migrationsgeschichten. Dank eines ausgeklügelten Bediensystems werden die biografischen Erzählungen für jeden hörbar und erfahrbar gemacht.

Studie zum Menschenrecht auf Bildung

Die Studie erklärt die normativen Grundlagen des Menschenrechts auf Bildung und erläutert die menschenrechtlichen Strukturelemente, die bei der umfassenden Verwirklichung der Bildungsrechte zu berücksichtigen sind.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen

Die Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die 30 Artikel umfasst und in alle Sprachen der Welt übersetzt wurde. Deren Verwirklichung wurde als "das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal" bezeichnet, weswegen die Bildung auf die "Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten" gerichtet sein müsse. Die von den Vereinten Nationen festgeschriebenen Menschenrechte sind auch im Grundgesetz der Bundesrepublik verankert. (mehr)
 

Das Menschenrecht auf Bildung und der Schutz vor Diskriminierung

Die Studie des Deutschen Institutes für Menschenrechte erklärt in ihrem ersten Teil die normativen Grundlagen des Menschenrechts auf Bildung. Schwerpunkt ist hierbei das im Recht auf Bildung immanent enthaltene Gleichheitsgebot, das den Schutz vor jeglicher Form von Diskriminierung
mit umfasst. Der zweite Teil der Studie untersucht ? exemplarisch ? vier Problemfelder. Die Autorin richtet ihren Fokus auf Kinder und Jugendliche, die in relativer Armut leben, deren Familien einen Migrationshintergrund haben oder die eine sonderpädagogische Förderung erhalten. Dabei spielt auch die Kategorie Geschlecht eine Rolle.

Erstes Lehr- und Methodenwerk zur Menschenrechtsbildung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Europarat geben zum europäischen Jahr der Demokratierziehung das  erstes Lehr- und Methodenwerk zur Menschenrechtsbildung in deutscher Sprache heraus. Menschenrechte brauchen das Engagement jedes Einzelnen und lassen  sich nicht allein durch juristische Verfahren durchsetzen. Das ist die Idee, die hinter dem neuen Handbuch für Menschenrechtsbildung steht, das heute  in Berlin vorgestellt wurde. Herausgeber von KOMPASS sind die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Europarat. Das ist die Idee, die hinter dem neuen Handbuch für Menschenrechtsbildung steht, das heute in Berlin orgestellt wurde. Herausgeber von KOMPASS sind die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Europarat. (mehr)
Das Handbuch wird zur Zeit von weiteren Mitgliedsländern des Europarats übersetzt. Bislang liegt KOMPASS u.a. in englischer, russischer und französischer Sprache vor und ist online einzusehen unter: http://eycb.coe.int/compass/
Hier finden Sie auch die Bezugsadressen für die Übersetzungen des KOMPASS in folgende Sprachen: arabisch, bosnisch, kroatisch, niederländisch, ungarisch, italienisch, rumänisch und slowenisch.

Hervorragendes Online-Spiel über Flüchtlinge vom UNHCR

Wie ist es, ein Flüchtling zu sein? Dieser Frage können Jugendliche ab 13 Jahren in einem neuen interaktiven Spiel des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) nachgehen. Unter www.LastExitFlucht.org dreht sich alles darum, was es bedeutet, seine Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen.
 
Zusätzlich bietet "Last Exit Flucht" Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen Lehrerleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.
 
UNHCR will mit dem Spiel Jugendliche für die Bedürfnisse von Flüchtlingen sensibilisieren. Die Kombination von spielerischer Erfahrung und detaillierter Information soll ein Bewusstsein für die Schutzbedürftigkeit von Flüchtlingen und die Notwendigkeit von Lösungen für deren Probleme schaffen.
 
Das Spiel besteht aus drei Teilen: In "Krieg oder Konflikt" muss sich der Spieler einem Polizeiverhör stellen. Regimekritische Antworten werden von den Ordnungskräften mit Gewalt geahndet. Der Spieler hat nur eine einzige Möglichkeit, der Haft zu entgehen: die Flucht. In rund einer Minute muss er entscheiden, was er für die ungewisse Zukunft in einem ganz neuen Land braucht. Auch auf dem Weg zur Staatsgrenze stehen schwierige Entscheidungen an: Welches Transportmittel ist das sicherste? Soll ich mich einem Schlepper anvertrauen?
Ist die Grenze endlich überschritten, sind damit noch längst nicht alle Hürden überwunden: Man muss zuerst den Dolmetscher finden, um sich überhaupt verständlich machen zu können. Auch der erste Schultag in einer neuen Klasse ist nicht leicht, wenn Kultur und Sprache völlig fremd sind.
Der wichtigste Teil dieser Spiel-Ebene: Das Quiz "Flüchtling oder Einwanderer?". Für sieben verschiedene Personen muss der Spieler jetzt diese Frage beantworten. Die wesentliche Unterscheidung zwischen Flüchtlingen, die keine Wahl haben und nur unter großer Gefahr in ihre Heimat zurückkehren könnten, und Einwanderern, die ohne Risiko ihre Verwandten daheim besuchen können, fällt in der öffentlichen Debatte häufig unter den Tisch.
Am Beginn des dritten Teils hat der Spieler einen wichtigen Schritt geschafft: Sein Asylantrag wurde genehmigt, er ist damit ein anerkannter Flüchtling. Doch jetzt muss er sein Leben neu organisieren. Die konkreten Aufgaben: einen Sommerjob finden, ein Handy kaufen, die neuen Nachbarn kennen lernen. Bei alldem ist man ständig mit Vorurteilen konfrontiert: "Der nimmt uns die Arbeit weg!", "Der stiehlt sicher, sobald man ihm den Rücken zudreht". Sätze, die leider nicht nur in der virtuellen Welt fallen.
 
Als Ergänzung informiert das "Fakten-Web" über Flüchtlingsfragen und Menschenrechte. Jedem Kapitel des Spiels steht ein eigener Infoteil gegenüber. In Texten und Videosequenzen kommen Flüchtlinge selbst zu Wort und es wird ein Einblick in die Situation in verschiedenen Ländern gegeben. Unter anderem können sich die Spieler über eine Reise von UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie zu sudanesischen Flüchtlingen im Tschad informieren.
 
Der Lehrerleitfaden zu "Last Exit Flucht" enthält Vorschläge für Rollenspiele und Gruppendiskussionen zu den jeweiligen Spielabschnitten. Zusätzlich liefert er weitere Hintergrundinformationen und viele Anregungen für die Jugendlichen zum selbstständigen Weiterforschen der Jugendlichen.
Redaktionell verantwortlich: Dr. Peter Schulze, LISUM
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Internetrallye Menschenrechte

Auf die Frage "Was heißt frei sein" antwortete der französische Philosoph Voltaire einmal "Es heißt die Menschenrechte kennen". Doch die meisten Menschen wissen darüber viel zu wenig. Die Internetrallye möchte Ihnen helfen, Basiswissen zum Thema "Menschenrechte" zu erwerben.

Animationsfilm zum Thema Menschenrechte

Was sind eigentlich Menschenrechte? Wer ist für ihren Schutz verantwortlich? Und gelten sie wirklich für alle Menschen? Diesen Fragen geht der neue Clip des Web 2.0 Projektes "WissensWerte- Animationsclips zur politischen Bildung" nach. Hier finden Sie den Clip.
 
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