Die Oberschule verbindet die Bildungsgänge zum Erwerb der erweiterten Berufsbildungsreife (EBR) und der Fachoberschulreife (FOR). Bei entsprechenden Leistungen wird an der Oberschule die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (FORQ) vergeben.
Nach dem Abschluss der 10. Klasse bestehen zahlreiche Möglichkeiten der weiteren
Ausbildung.
Quelle: www.oszopr.de - in der Spalte ganz links werden die Ziele, Anforderungen und anderes mehr zur weiteren Ausbildung erläutert
Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
Die Oberschulen können sich in ihrer Unterrichtsorganisation unterscheiden, weil sie bis auf das Orientierungshalbjahr variabel ist. Mögliche Formen sind:
- das kooperative System (bildungsgangbezogene Klassen)
- das integrative System (bildungsgangübergreifende Klassen)
- das kooperativ-integrative System (bildungsgangübergreifende Klassen bis zum Ende der Jahrgangsstufe 8, danach bildungsgangbezogene Klassen)
- das integrative System mit der Variante der klasseninternen Lerngruppen (bildungsgangübergreifende Lerngruppen ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung)
Wie funktioniert eigentlich die Fachleistungsdifferenzierung in der Oberschule?
Die Fachleistungsdifferenzierung in kooperativ organisierten Oberschulen gestaltet sich dadurch, dass die Schüler in entsprechenden Klassen (EBR- Klassen, FOR- Klassen) unterrichtet werden. Hier ist anzumerken, dass in EBR- Klassen der Unterricht in allen Fächern auf dem Niveau der erweiterten Berufsbildungsreife durchgeführt wird, in FOR- Klassen entsprechend auf dem Niveau der erweiterten Bildung.
In integrativ organisierten Oberschulen werden fachleistungsdifferenzierte Kurse auf dem Niveau der grundlegenden Bildung (A-Kurse) und dem Niveau der erweiterten Bildung (B-Kurse) gebildet.
Eine
[Tabelle] zeigt den Zeitpunkt der Einführung dieser Kurse.
Letztlich bietet die Oberschule ein möglichst wohnortnahes, vergleichbares, chancengerechtes Bildungsangebot für jeden.