Insgesamt kann in der Prävention von den Erfolgen der Peer-Education gelernt werden.
Da die Lehrperson ohnehin nicht mehr in der von ihr erwartenden Rolle bleiben soll, kann auch im Schulteam überlegt werden, in welchen Teilbereichen die Schülerinnen und Schüler größere an Verantwortung übernehmen.
Dies ist durch die besondere Form der Konfliktbewältigung durch Mediation erfolgreich in den letzen Jahren in vielen Schulen praktiziert worden. Wie z. B. ehemalige Drogenabhängige die besten Berater für Aussteiger von harten Drogen sind, so werden z. B. ältere Schüler, die bereits Erfahrungen mit Drogen haben, jüngere Schülerinnen und Schüler als verantwortliche Paten beraten, die "Finger davon zu lassen", da der verantwortliche Umgang mit Drogen nur in den seltensten Fällen ohne Schwierigkeiten glückt.
Wenn die Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung übernehmen, werden sie viele Ideen entwickeln, wie aus Prävention "dem Schutz für das eigene Leben" eine erfolgreiche Charta (
Beispiel für eine Schulcharta) für die eigene Schule wird. Wird diese mit partizipativen Methoden durch die Schülerinnen und Schüler selbst entwickelt und in jedem Jahr fortgeschrieben, so entsteht ein Wertediskurs zwischen allen Beteiligten an der Schule, der ein positives Schulklima erzeugt.