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Die Standards beschreiben auf unterschiedlichen Niveaustufen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit im Fachunterricht erwerben, je nachdem, über welche Lernvoraussetzungen sie verfügen und welchen Abschluss bzw. Übergang sie zu welchem Zeitpunkt anstreben. Die Standards orientieren sich am Kompetenzmodell und an den fachlichen Unterrichtszielen. Sie berücksichtigen die Anforderungen der Lebens- und zukünftigen Arbeitswelt der Lernenden.

Die im Kapitel 3 aufgeführten Themen und Inhalte können auf unterschiedlichen Niveaustufen angeboten werden.

Schülerinnen und Schüler mit Sinnes- und Körperbehinderungen und anderen Beeinträchti­gungen erhalten behindertenspezifisch aufbereitete Lernangebote, die es ihnen ermöglichen, den gewählten Bildungsgang erfolgreich abzuschließen.

Bei den Standards handelt es sich um Regelstandards. Sie beschreiben, welche Voraus­setzungen die Lernenden in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 erfüllen müssen, um Übergänge erfolgreich zu bewältigen bzw. Abschlüsse zu erreichen. Sie stellen in ihren jeweiligen Niveaustufen steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihres individuellen Lernens dar, sodass Standards höherer Niveaustufen darunterliegende einschließen.

Ein differenziertes Unterrichtsangebot stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Voraussetzungen entsprechend lernen können. Das Unterrichtsangebot berücksichtigt in den verschiedenen Jahrgangsstufen die jeweils gesetzten Anforderungen. Es ist Aufgabe der Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, die in den Standards formulierten Anforderungen zu verstehen, damit sie sich unter Anleitung und mit steigendem Alter zunehmend selbstständig auf das Erreichen des jeweils nächsthöheren Niveaus vorbereiten können.

Die Anforderungen werden auf acht Stufen ausgewiesen, die durch die Buchstaben A bis H gekennzeichnet sind. Die Niveaustufen beschreiben die bildungsgangbezogenen Anforde­rungen an die Schülerinnen und Schüler.

Für die Lehrkräfte verdeutlichen sie in Kombination mit den für ihre Schulstufe und Schulform gültigen Rechtsvorschriften, auf welchem Anforderungsniveau sie in der jeweiligen Jahrgangsstufe Unterrichtsangebote unterbreiten müssen.

Die Standards werden als Basis für die Feststellung des Lern- und Leistungsstands und der darauf aufbauenden individuellen Förderung und Lernberatung genutzt. Dafür werden differenzierte Aufgabenstellungen und Unterrichtsmaterialien verwendet, die die individuellen Lernvoraussetzungen und Lerngeschwindigkeiten berücksichtigen und dafür passgerechte Angebote bereitstellen.

Die Leistungsbewertung erfolgt auf der Grundlage der geltenden Rechts- und Verwaltungs­vorschriften.

Im schulinternen Curriculum dienen die Standards als Grundlage für die Festlegungen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung im Unterricht.

Die im Teil B formulierten Standards für die Sprach- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler werden in den fachlichen Standards in diesem Kapitel berücksichtigt. Der Beitrag der Fächer zur Förderung von Sprach- und Medienkompetenz wird im Rahmen des schulinternen Curriculums abgestimmt.

 

Für Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie an
weiterführenden Schulen mit den Jahrgangsstufen 5 und 6
gilt:

Schulanfangsphase             Niveaustufen A, B, in Teilen C
Jahrgangsstufen 3 – 4         Niveaustufe C, in Teilen D
Jahrgangsstufe 5                  Niveaustufen C – D
Jahrgangsstufe 6                  Niveaustufe D, in Teilen E

Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen
werden auf folgenden Niveaustufen unterrichtet:

Jahrgangsstufe 3                Niveaustufe B, in Teilen C
Jahrgangsstufen 4 – 6        Niveaustufe C
Jahrgangsstufen 7 – 8        Niveaustufe D
Jahrgangsstufen 9 – 10      Niveaustufen D – E

Zur Vorbereitung auf den der Berufsbildungsreife gleichwertigen Abschluss werden in den Jahrgangsstufen 9 und 10 auch Angebote auf dem Niveau F unterbreitet.

Je nach dem Grad der Lernbeeinträchtigung erreichen die Schülerinnen und Schüler die gesetzten Standards nicht im vollen Umfang bzw. nicht zum vorgegebenen Zeitpunkt. Dem trägt eine individuelle Ausrichtung des Unterrichtsangebots Rechnung.

Für die Integrierte Sekundarschule gilt:

grundlegendes Niveau:
Jahrgangsstufen 7 – 8        Niveaustufen D – E, in Teilen F
Jahrgangsstufen 9 – 10      Niveaustufe F, in Teilen G

erweitertes Niveau:
Jahrgangsstufen 7 – 8        Niveaustufe E, in Teilen F
Jahrgangsstufen 9 – 10      Niveaustufen F – G

Für das Gymnasium gilt:

Jahrgangsstufe  7          Niveaustufe E
Jahrgangsstufe  8          Niveaustufe F
Jahrgangsstufe  9          Niveaustufe G
Jahrgangsstufe 10         Niveaustufe H

Die folgende Darstellung veranschaulicht die im Berliner Schulsystem in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 möglichen Lerngeschwindigkeiten im Überblick und zeigt die Durchlässigkeit des Schulsystems. Sie bietet zudem eine Grundlage für eine systematische Schullaufbahnberatung. In der Darstellung ist auch erkennbar, welche Anforderungen Schülerinnen und Schüler erfüllen müssen, die die Voraussetzungen für den Erwerb der Berufsbildungsreife erst am Ende der Jahrgangsstufe 10 erreichen. Dieses Niveau können auch Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen erreichen, wenn sie den der Berufsbildungsreife gleichwerten Abschluss anstreben.

Der Unterricht in den modernen Fremdsprachen beginnt für die Schülerinnen und Schüler in  unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Je nachdem, ob es sich um die erste, zweite oder um eine weitere Fremdsprache handelt, können sie in zunehmend höherem Maße auf Lernerfahrungen und Weltwissen zurückgreifen.

Schülerinnen und Schüler können daher auch bei später einsetzenden Fremdsprachen die Niveaustufe G bzw. H am Ende der Jahrgangsstufe 10 erreichen, wenn der Unterricht in der Fremdsprache spätestens in der Jahrgangsstufe 9 begonnen hat. Das Erreichen der Niveaustufe H ist Voraussetzung für den Übergang in die Qualifikationsphase.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in Anlehnung an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) für den Mittleren Schulabschluss (in Berlin: Mittlerer Schulabschluss, MSA bzw. in Brandenburg: Fachoberschulreife, FOR) das Niveau B1 festgelegt. Dies entspricht dem Niveau G im vorliegenden Fachteil. Für die Berufsbildungsreife (BBR bzw. BR) gelten die durch die Kultusministerkonferenz festgelegten Bildungsstandards für den Hauptschulabschluss, denen das Niveau A2 des GeR zugrunde liegt. Sie entsprechen dem Niveau F.

Das Niveau für die erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR bzw. EBR) geht über das durch die KMK festgelegte Niveau für den Hauptschulabschluss hinaus (A2, in Teilen B1).

Schülerinnen und Schüler, die wegen einer erheblichen und langandauernden Beeinträchtigung ihres Lern- und Leistungsverhaltens sonderpädagogische Förderung erhalten oder für die sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen[1] festgestellt worden ist, konzentrieren sich im Fremdsprachenunterricht auf das Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen und das Sprechen. Die Anforderungen im Erstellen von Texten berücksichtigen die  individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Der Fremdsprachenerwerb unterstützt die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.


[1]    In Brandenburg sind diese Schülerinnen und Schüler dem Bildungsgang Förderschule Lernen gemäß
§ 30 BbgSchulG zugeordnet.

Die Standards beschreiben auf unterschiedlichen Niveaustufen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit im Fachunterricht erwerben, je nachdem, über welche Lernvoraussetzungen sie verfügen und welchen Abschluss bzw. Übergang sie zu welchem Zeitpunkt anstreben. Die Standards orientieren sich am Kompetenzmodell und an den fachlichen Unterrichtszielen. Sie berücksichtigen die Anforderungen der Lebens- und zukünftigen Arbeitswelt der Lernenden.

Die im Kapitel 3 aufgeführten Themen und Inhalte können auf unterschiedlichen Niveaustufen angeboten werden.

Schülerinnen und Schüler mit Sinnes- und Körperbehinderungen und anderen Beeinträchti­gungen erhalten behindertenspezifisch aufbereitete Lernangebote, die es ihnen ermöglichen, den gewählten Bildungsgang erfolgreich abzuschließen.

Bei den Standards handelt es sich um Regelstandards. Sie beschreiben, welche Voraus­setzungen die Lernenden in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 erfüllen müssen, um Übergänge erfolgreich zu bewältigen bzw. Abschlüsse zu erreichen. Sie stellen in ihren jeweiligen Niveaustufen steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihres individuellen Lernens dar, sodass Standards höherer Niveaustufen darunterliegende einschließen.

Ein differenziertes Unterrichtsangebot stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Voraussetzungen entsprechend lernen können. Das Unterrichtsangebot berücksichtigt in den verschiedenen Jahrgangsstufen die jeweils gesetzten Anforderungen. Es ist Aufgabe der Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, die in den Standards formulierten Anforderungen zu verstehen, damit sie sich unter Anleitung und mit steigendem Alter zunehmend selbstständig auf das Erreichen des jeweils nächsthöheren Niveaus vorbereiten können.

Die Anforderungen werden auf acht Stufen ausgewiesen, die durch die Buchstaben A bis H gekennzeichnet sind. Die Niveaustufen beschreiben die bildungsgangbezogenen Anforde­rungen an die Schülerinnen und Schüler.

Für die Lehrkräfte verdeutlichen sie in Kombination mit den für ihre Schulstufe und Schulform gültigen Rechtsvorschriften, auf welchem Anforderungsniveau sie in der jeweiligen Jahrgangsstufe Unterrichtsangebote unterbreiten müssen.

Die Standards werden als Basis für die Feststellung des Lern- und Leistungsstands und der darauf aufbauenden individuellen Förderung und Lernberatung genutzt. Dafür werden differenzierte Aufgabenstellungen und Unterrichtsmaterialien verwendet, die die individuellen Lernvoraussetzungen und Lerngeschwindigkeiten berücksichtigen und dafür passgerechte Angebote bereitstellen.

Die Leistungsbewertung erfolgt auf der Grundlage der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften.

Im schulinternen Curriculum dienen die Standards als Grundlage für die Festlegungen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung im Unterricht.

Die im Teil B formulierten Standards für die Sprach- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler werden in den fachlichen Standards in diesem Kapitel berücksichtigt. Der Beitrag der Fächer zur Förderung von Sprach- und Medienkompetenz wird im Rahmen des schulinternen Curriculums abgestimmt.

Grundschule

Die folgenden tabellarischen Darstellungen beschreiben, zu welchen Zeitpunkten Schülerinnen und Schüler in der Regel im Bildungsgang der Grundschule Niveaustufen durchlaufen bzw. erreichen. Die Lehrkräfte stellen in den jeweiligen Niveaustufen steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler, sodass Standards höherer Niveaustufen von ihnen erreicht werden können.

Für Grundschulen und für Primarstufen von Ober- und Gesamtschulen sowie
für weiterführende allgemeinbildende Schulen mit den Jahrgangsstufen 5 und 6 gilt:

Jahrgangsstufen  1 – 2        Niveaustufen A und B

Jahrgangsstufen  3 – 4        Niveaustufe C

Jahrgangsstufen  5 – 6        Niveaustufe D

Förderschwerpunkt Lernen

Die folgende tabellarische Darstellung beschreibt, zu welchen Zeitpunkten Schülerinnen und Schüler in der Regel im Bildungsgang zum Erwerb des Abschlusses der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen Niveaustufen durchlaufen bzw. erreichen. Die Lehrkräfte stellen in den jeweiligen Niveaustufen steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler, sodass Standards höherer Niveaustufen von ihnen erreicht werden können.

Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen werden auf folgenden Niveaustufen unterrichtet:

Jahrgangsstufen  1 – 2        Niveaustufen A und B

Jahrgangsstufe    3              Niveaustufe B

Jahrgangsstufen  4 – 6        Niveaustufe C

Jahrgangsstufen  7 – 8        Niveaustufe D

Jahrgangsstufen  9 – 10      Niveaustufen D und E

Schülerinnen und Schüler, für die sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen festgestellt worden ist und die dem Bildungsgang Förderschule Lernen gemäß § 30 BbgSchulG zugeordnet sind, erhalten im Unterricht Lernangebote, die ein Erreichen der Niveaustufen A, B, C, D und E ermöglichen sollen. Hierbei sind die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.

In diesem Bildungsgang wird mit der Niveaustufe E das gemeinsame Bildungsziel am Ende der Jahrgangsstufe 10 abgebildet.

Zur Vorbereitung auf den der Berufsbildungsreife entsprechenden Abschluss wird in den Jahrgangsstufen 9 und 10 schülerbezogen auch auf dem Niveau F unterrichtet.

 

Schulen der Sekundarstufe I

Ausgehend vom grundlegenden, erweiterten und vertieften Anspruchsniveau unterscheidet sich der Unterricht in der Sekundarstufe I in der Art der Erschließung, der Vertiefung und dem Grad der Komplexität der zugrunde gelegten Themen und Inhalte. Bei der inneren Organisation in Klassen und Kursen ist dies zu berücksichtigen.

Die folgenden tabellarischen Darstellungen beschreiben, zu welchen Zeitpunkten Schülerinnen und Schüler in der Regel in den verschiedenen Bildungsgängen der Sekundarstufe I Niveaustufen durchlaufen bzw. erreichen. Der Unterricht enthält immer auch Angebote auf der jeweils höheren Niveaustufe.

Am Unterricht in Fächern ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung nehmen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen teil. Die dem Unterricht zugrunde gelegte Niveaustufe ist daher so zu wählen, dass sie für alle Lernenden eine optimale Förderung ermöglicht.

 

a)  Oberschule

In der EBR-Klasse des kooperativen Modells und im A-Kurs des integrativen Modells wird im Unterricht eine grundlegende Bildung vermittelt. Den einzelnen Jahrgangsstufen sind hierbei folgende Niveaustufen zugeordnet:

Jahrgangsstufe    7          Niveaustufen D und E

Jahrgangsstufe    8          Niveaustufen E und F

Jahrgangsstufe    9          Niveaustufe F

Jahrgangsstufe  10          Niveaustufen F und G

In der FOR-Klasse des kooperativen Modells sowie im B-Kurs des integrativen Modells wird im Unterricht eine erweiterte Bildung vermittelt. Den einzelnen Jahrgangsstufen sind hierbei folgende Niveaustufen zugeordnet:

Jahrgangsstufe    7          Niveaustufe E

Jahrgangsstufe    8          Niveaustufen E und F

Jahrgangsstufe    9          Niveaustufen F und G

Jahrgangsstufe  10          Niveaustufe G

In Fächern ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung ist der Unterricht so zu gestalten, dass sowohl eine grundlegende als auch eine erweiterte Bildung vermittelt wird. Hierbei sind die für die Oberschule dargestellten Niveaustufen zugrunde zu legen.

 

b)  Gesamtschule

Im G-Kurs der Gesamtschule wird zur Sicherung der Durchlässigkeit zum E-Kurs neben der grundlegenden Bildung auch die erweiterte Bildung vermittelt. Im E-Kurs der Gesamtschule wird zur Sicherung der Durchlässigkeit zum G-Kurs neben der vertieften Bildung auch die erweiterte Bildung vermittelt.

In Fächern ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung ist der Unterricht so zu gestalten, dass eine grundlegende, erweiterte und vertiefte Bildung vermittelt wird. Hierbei sind die für die Oberschule und das Gymnasium dargestellten Niveaustufen zugrunde zu legen.

 

c) Gymnasium

In den Klassen des Gymnasiums wird im Unterricht eine vertiefte Bildung vermittelt. Den einzelnen Jahrgangsstufen sind hierbei folgende Niveaustufen zugeordnet:

Jahrgangsstufe    7          Niveaustufe E

Jahrgangsstufe    8          Niveaustufe F

Jahrgangsstufe    9          Niveaustufe G

Jahrgangsstufe  10          Niveaustufe H

Der Unterricht in den modernen Fremdsprachen beginnt für die Schülerinnen und Schüler in  unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Je nachdem, ob es sich um die erste, zweite oder um eine weitere Fremdsprache handelt, können sie in zunehmend höherem Maße auf Lernerfahrungen und Weltwissen zurückgreifen.

Schülerinnen und Schüler können daher auch bei später einsetzenden Fremdsprachen die Niveaustufe G bzw. H am Ende der Jahrgangsstufe 10 erreichen, wenn der Unterricht in der Fremdsprache spätestens in der Jahrgangsstufe 9 begonnen hat. Das Erreichen der Niveaustufe H ist Voraussetzung für den Übergang in die Qualifikationsphase.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in Anlehnung an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) für den Mittleren Schulabschluss (in Berlin: Mittlerer Schulabschluss, MSA bzw. in Brandenburg: Fachoberschulreife, FOR) das Niveau B1 festgelegt. Dies entspricht dem Niveau G im vorliegenden Fachteil. Für die Berufsbildungsreife (BBR bzw. BR) gelten die durch die Kultusministerkonferenz festgelegten Bildungsstandards für den Hauptschulabschluss, denen das Niveau A2 des GeR zugrunde liegt. Sie entsprechen dem Niveau F.

Das Niveau für die erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR bzw. EBR) geht über das durch die KMK festgelegte Niveau für den Hauptschulabschluss hinaus (A2, in Teilen B1).

Schülerinnen und Schüler, die wegen einer erheblichen und langandauernden Beeinträchtigung ihres Lern- und Leistungsverhaltens sonderpädagogische Förderung erhalten oder für die sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen[1] festgestellt worden ist, konzentrieren sich im Fremdsprachenunterricht auf das Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen und das Sprechen. Die Anforderungen im Erstellen von Texten berücksichtigen die  individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Der Fremdsprachenerwerb unterstützt die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.


[1]    In Brandenburg sind diese Schülerinnen und Schüler dem Bildungsgang Förderschule Lernen gemäß
§ 30 BbgSchulG zugeordnet.

Funktionale kommunikative Kompetenz

Funktionale kommunikative Kompetenz / Hör-/Hörsehverstehen

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A
  • die Fremdsprache von ihrer Muttersprache unterscheiden und einzelne Wörter der Zielsprache wiedererkennen
B
  • sehr kurze einfache Hör-/Hörsehtexte mit bekannten Wörtern und Wendungen verstehen, wenn der Text sehr langsam und deutlich und mit Pausen oder Wiederholungen in Standardsprache gesprochen und visuelle Unterstützung gegeben wird
B
  • angeleitet durch visuelle Impulse eine Hörerwartung aufbauen
C
  • kurzen einfachen – ggf. auch authentischen – Hör-/Hörsehtexten mit bekannten sprachlichen Mitteln das Thema (global) und gezielt Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn diese sich auf vertraute Alltagsthemen beziehen und wenn langsam, deutlich und mit Pausen oder Wiederholungen in Standardsprache gesprochen und visuelle Unterstützung gegeben wird
C
  • angeleitet Vorerfahrungen, visuelle Hilfen und Geräusche zum Aufbau einer Hörerwartung sowie zum Verstehen nutzen
D
  • einfachen – ggf. auch authentischen – Hör-/Hörsehtexten mit weitgehend bekannten sprachlichen Mitteln das Thema (global) und gezielt Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn langsam, deutlich und mit Pausen oder Wiederholungen in Standardsprache zu vertrauten Alltagsthemen gesprochen wird
D
  • angeleitet visuelle Elemente, den Kontext und Hörerwartungen zum Verstehen nutzen, sowie einfache Hörtechniken anwenden und bei Verständnisschwierigkeiten weiterhin folgen

[orientiert an A1/GeR]

E
  • kurzen authentischen Hör-/Hörsehtexten mit einem hohen Anteil bekannter sprachlicher Mittel das Thema (global) bzw. gezielt Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn langsam, deutlich und mit Pausen oder Wiederholungen in Standardsprache über vertraute Alltagsthemen gesprochen wird
E
  • zunehmend selbstständig Hypothesen zum Textinhalt bilden sowie einfache Hörtechniken und Strategien anwenden
F
  • authentischen Hör-/Hörsehtexten mit häufig gebrauchten Wörtern und Wendungen die Hauptaussage (global) sowie gezielt Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn über Themen mit Alltags- oder Lebensweltbezug langsam, deutlich und in Standardsprache gesprochen wird
F
  • selbstständig Hypothesen bilden sowie einfache Hörtechniken und Strategien anwenden

[orientiert an A2/GeR]

G
  • authentischen Hör-/Hörsehtexten die Hauptaussage (global) und gezielt Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn über Themen mit Alltags- oder Lebensweltbezug deutlich und in Standardsprache gesprochen wird
G
  • aus einem Repertoire von Hörtechniken und Strategien zur Bedeutungserschließung selbstständig die passenden auswählen und anwenden

[orientiert an B1/GeR]

H
  • authentischen Hör-/Hörsehtexten zu alltags-, gesellschaftsbezogenen wie auch persön-lichen Themen Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen und indirekte Aussagen erschließen, wenn in Standardsprache gesprochen wird
H
  • mit einem Repertoire von Hörtechniken und Strategien routiniert, flexibel und zielorientiert umgehen

[orientiert an B1+/GeR]

Funktionale kommunikative Kompetenz / Leseverstehen

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A / B
  • einzelne einfache Wörter und Wendungen, die ihnen aus Alltagssituationen oder dem Unterricht bekannt sind, am Schriftbild, ggf. mit visuellen Hilfen, wiedererkennen
A / B
  • berücksichtigen, dass sich die Laut-Buchstaben-Zuordnung bzw. die Schriftzeichen von anderen ihnen bekannten Sprachen unterscheiden
C
  • sehr kurze, einfache – ggf. auch authentische – Texte zu vertrauten Alltagsthemen mit bekanntem Wortschatz Satz für Satz lesen, dabei das Thema erschließen bzw. einzelne Informationen entnehmen, wenn visuelle Hilfen das Verstehen unterstützen
C
  • angeleitet Vorerfahrungen und visuelle Impulse zum Aufbau einer Leseerwartung und als Verstehenshilfe nutzen
D
  • kurzen, einfachen – auch authentischen –Texten zu vertrauten Alltagsthemen angeleitet Hauptaussagen (global) und Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn sie nur einen sehr geringen Anteil unbekannter Wörter und Wendungen enthalten und ggf. visuelle Hilfen das Verstehen unterstützen
D
  • angeleitet einfache Lesetechniken sowie erste Strategien zur Bedeutungserschließung anwenden

[orientiert an A1/GeR]

E
  • einfachen authentischen Texten zu vertrauten Alltagsthemen gezielt Hauptaussagen (global) und Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, wenn sie einen geringen Anteil unbekannter Wörter und Wendungen enthalten
E
  • zunehmend selbstständig Hypothesen zum Textinhalt aufstellen und einfache Lesetechniken sowie Strategien zum Verstehen unbekannter Wörter anwenden
F
  • einfachen authentischen Texten zu vertrauten Alltagsthemen gezielt Hauptaussagen (global) und Einzelinformationen (selektiv) entnehmen
F
  • selbstständig Lesetechniken sowie Strategien zur Bedeutungserschließung anwenden

[orientiert an A2/GeR]

G
  • längeren authentischen Texten zu vertrauten Alltagsthemen und Themen, die mit eigenen Interessen in Zusammenhang stehen, gezielt Hauptaussagen (global) und Einzelinformationen (selektiv) entnehmen
G
  • aus einem Repertoire von Lesetechniken und Strategien zur Bedeutungs-erschließung selbstständig die passenden auswählen und anwenden

[orientiert an B1/GeR]

H
  • längeren authentischen Texten zu Alltagsthemen und Themen, die mit eigenen Interessen oder bekannten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, gezielt Hauptaussagen (global) und Einzelinformationen (selektiv) entnehmen, implizit gegebene Informationen entnehmen sowie daraus Schlussfolgerungen ziehen
H
  • mit einem Repertoire von Lesetechniken und Strategien routiniert, flexibel und zielorientiert umgehen

[orientiert an B1+/GeR]

Funktionale kommunikative Kompetenz / Sprechen

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A / B
  • eingeübte Sprachmuster in kurzen Dialogen in einfachen, sehr vertrauten Alltagssituationen reproduzieren
C
  • mit vorgegebenen und geübten Satzmustern zu einfachen, sehr vertrauten Alltagssituationen einen kurzen Dialog führen
C
  • einfache Fragen und Feststellungen mit sprachlichen Hilfen formulieren und auf diese reagieren
D
  • unter Verwendung geübter sprachlicher Mittel zu sehr vertrauten Alltagsthemen einen Dialog führen
D
  • einfache Fragen und Feststellungen formulieren und auf solche reagieren

[orientiert an A1/GeR]

E
  • in vertrauten Alltagssituationen mit vorhersehbarem Ablauf zusammenhängend sprachlich agieren und reagieren, dabei bekannte sprachliche Mittel zunehmend freier anwenden
F
  • sich über Inhalte, Meinungen und Wünsche in vertrauten Alltagssituationen unter Verwendung einfacher sprachlicher Mittel austauschen und dabei ein Gespräch aufrechterhalten

[orientiert an A2/GeR]

G
  • Gespräche über vertraute Alltagsthemen und Themen, die mit eigenen Interessen und bekannten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, situativ angemessen und adressatengerecht initiieren, an ihnen teilnehmen und sie aufrechterhalten
G
  • Standpunkte erklären und erfragen sowie Argumente austauschen

[orientiert an B1/GeR]

H
  • sich auch in Alltagssituationen mit nicht vorhersehbarem Inhalt erfolgreich sprachlich verständigen
H
  • sich in persönlichen und formellen Gesprächen und Diskussionen zu einem breiten Spektrum von weitgehend vertrauten Themen austauschen und sach-, situations- und adressatengerecht Stellung beziehen

[orientiert an B1+/GeR]

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A
  • einfache einzelne Wörter und Wendungen mit- und nachsprechen
B
  • über ihre Person und ihr unmittelbares Lebensumfeld in einfachen kurzen Sätzen Auskunft geben, indem sie häufig geübte Sprachmuster reproduzieren
B
  • kurze, auswendig gelernte Lieder und Reime vortragen
C
  • zu sehr vertrauten Alltagsthemen Auskunft geben, wenn sie ihre Äußerungen unter Nutzung geübter einfacher Satzmuster vorbereiten können
D
  • grundlegende Informationen über vertraute Alltagsthemen unter Verwendung einfacher geübter sprachlicher Mittel nach Vorbereitung zusammenhängend vortragen

[orientiert an A1/GeR]

E
  • mit einfachen sprachlichen Mitteln über vertraute Alltagsthemen zunehmend frei zusammenhängend sprechen
F
  • mit einfachen sprachlichen Mitteln unvorbereitet über vertraute Alltagsthemen zusammenhängend sprechen
F
  • einfache kurze Vorträge zu Alltagsthemen halten, dabei auch Meinungen und Gründe anführen sowie auf einfache Nachfragen reagieren

[orientiert an A2/GeR]

G
  • über vertraute Alltagsthemen und Themen, die sich auf eigene Interessen oder auf bekannte Sachgebiete beziehen, zusammenhängend sprechen
G
  • über eigene Erfahrungen, Gefühle, reale und fiktive Ereignisse und Verhaltensweisen zusammenhängend und hinreichend präzise sprechen, sich über Wünsche und Pläne begründet äußern sowie kausale Zusammenhänge erklären
G
  • Vorträge zu Alltagsthemen halten, dabei auch Meinungen und Gründe anführen sowie auf Nachfragen reagieren

[orientiert an B1/GeR]

H
  • sich zu Alltagsthemen und Themen, die mit eigenen Interessen oder mit bekannten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, unter Verwendung von zunehmend komplexen argumentativen Strukturen sach-, situations- und adressatengerecht äußern

[orientiert an B1+/GeR]

Funktionale kommunikative Kompetenz / Schreiben

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A / B
  • eine Reihe von oft gehörten, gesprochenen und gesehenen Wörtern oder kurzen Sätzen abschreiben
C
  • eine Reihe von vertrauten Wendungen und kurzen Sätzen unter Verwendung von Vorlagen schreiben
D
  • mit einfachen vertrauten sprachlichen Mitteln kurze, vorbereitete Texte zu Alltagsthemen verfassen
D
  • unter Anleitung Schreibprozesse durch das Sammeln von Ideen und Wortmaterial vorbereiten

[orientiert an A1/GeR]

E
  • unter Anleitung ihren Schreibprozess vorbereiten und ihre Texte nach ausgewählten Kriterien überarbeiten
E
  • mit vertrauten sprachlichen Mitteln kurze zusammenhängende Texte zu Alltagsthemen verfassen und dabei einige elementare Textsortenmerkmale beachten
F
  • mit vertrauten sprachlichen Mitteln zusammenhängende Texte zu Alltagsthemen verfassen, dabei elementare Textsortenmerkmale beachten und einfache Mittel der Strukturierung verwenden
F
  • unter Anleitung ihren Schreibprozess vorbereiten, steuern und ihre Texte überarbeiten

[orientiert an A2/GeR]

G
  • zusammenhängende beschreibende, erzählende und einfache argumentierende Texte zu vertrauten Alltagsthemen und zu Themen, die mit eigenen Interessen und bekannten Sachgebieten in Zusammenhang stehen adressaten- und textsortengerecht verfassen
G
  • ihren Schreibprozess unter Zuhilfenahme verschiedener Techniken und Hilfsmittel zunehmend selbstständig steuern

[orientiert an B1/GeR]

H
  • zusammenhängende, auch längere argumentative Texte zu einem breiten Spektrum von vertrauten Themen bzw. Themen, die mit eigenen Interessen oder mit bekannten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, adressatengerecht verfassen
H
  • ihren Schreibprozess unter Zuhilfenahme verschiedener Techniken und Hilfsmittel selbstständig steuern

[orientiert an B1+/GeR]

Funktionale kommunikative Kompetenz / Sprachmittlung

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A
  • Elemente verbaler und nonverbaler Sprachmittlung in Alltagssituationen erkennen
B / C / D
  • einzelne, sprachlich einfach erschließbare Informationen aus Texten zu vertrauten Alltagssituationen adressaten- und situationsangemessen auswählen und sinngemäß mündlich und zunehmend schriftlich in die jeweils andere Sprache übertragen
B / C / D
  • zunehmend den Unterschied zwischen Sprachmittlung und Übersetzung erkennen und damit umgehen
E / F
  • einfach zu entnehmende Informationen aus authentischen Texten zu vertrauten Alltagssituationen und -themen adressaten- und situationsangemessen sinngemäß in die jeweils andere Sprache übertragen
E / F
  • grundlegende Techniken der lexikalischen Umschreibung und syntaktischen Vereinfachung anwenden
G
  • Informationen aus authentischen Texten zu vertrauten Alltagssituationen und -themen adressaten- und situationsangemessen sinngemäß in die jeweils andere Sprache übertragen
G
  • kommunikative Strategien zur Vermittlung von Inhalten und Absichten zunehmend selbstständig anwenden
H
  • Informationen auch aus längeren, stellenweise komplexen authentischen Texten zu Alltagssituationen sowie zu Themen, die im Zusammenhang mit eigenen Interessen oder bekannten Sachgebieten stehen, sinngemäß, situations- und adressatengerecht in die jeweils andere Sprache übertragen
H
  • Strategien zur Sprachmittlung selbstständig anwenden und Inhalte interkulturell angemessen erklären

Funktionale kommunikative Kompetenz / Verfügen über sprachliche Mittel

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A
  • mündliche Formulierungen der Zielsprache vom Deutschen bzw. von anderen vertrauten Sprachen unterscheiden
B
  • einzelne, vertraute Wörter und Wendungen aus häufigen Alltagssituationen verständlich nachsprechen und verwenden
C
  • einfache, bekannte Wörter und Wendungen sowie einfache Strukturen in sprachlich vorbereiteten Alltagssituationen verständlich und angemessen verwenden
D
  • ein elementares Repertoire an sprachlichen Mitteln, die sich auf sprachlich vorbereitete Alltagssituationen und -themen beziehen, verständlich und angemessen anwenden

[orientiert an A1/GeR]

E
  • in vertrauten Alltagssituationen und zu bekannten Themen zunehmend spontan sprachlich agieren und dabei erlernte sprachliche Mittel angemessen anwenden
F
  • in vertrauten Alltagssituationen und zu bekannten Themen erfolgreich sprachlich agieren und bei der Verwendung eines größer werdenden Repertoires sprachlicher Mittel zunehmend Sicherheit erlangen

[orientiert an A2/GeR]

G
  • ihr Repertoire an sprachlichen Mitteln durchgehend verständlich anwenden und so Alltagssituationen mit nicht vorhersehbarem Inhalt sprachlich erfolgreich bewältigen und zu den meisten Alltagsthemen und zu Themen, die mit eigenen Interessen oder mit vorbereiteten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, auch eigene Überlegungen ausdrücken

[orientiert an B1/GeR]

H
  • ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel zunehmend sicher anwenden und sich so zu den meisten Alltagsthemen und zu Themen, die mit eigenen Interessen oder mit vorbereiteten Sachgebieten in Zusammenhang stehen, zunehmend differenziert äußern und die wichtigsten Aspekte eines Gedankens oder Problems erklären sowie eigene Überlegungen ausdrücken und Stellung beziehen

[orientiert an B1+/GeR]

Text- und Medienkompetenz

 Niveaustufe  Standard
Die Schülerinnen und Schüler können...
Zusatz­informationen
A / B
  • unter Anleitung ausgewählte digitale und analoge Medien altersentsprechend für den Umgang mit der Fremdsprache nutzen
A / B
  • ihre elementaren Vorkenntnisse und Erfahrungen zu Texten und Medien nutzen, um angeleitet auf Inhalt und Funktion von fremdsprachigen Texten zu schließen
C / D
  • ihre Vorkenntnisse und Erfahrungen zu Texten nutzen, um angeleitet Rückschlüsse über Inhalt und Funktion von fremdsprachigen Texten zu ziehen
C / D
  • einfache vertraute Textsorten benennen und mit Hilfe von Vorlagen produzieren
C / D
  • bekannte digitale und analoge Medien zur Informationsbeschaffung und Textproduktion unter Anleitung nutzen
C / D
  • einfache Präsentationsformen unter Anleitung verwenden
E / F / G
  • mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen Wissens einfache, auf ihre Lebenswelt bezogene literarische Texte, Sachtexte, diskontinuierliche Texte und mediale Präsentationen aufgabenbezogen erschließen
E / F / G
  • Kenntnisse über wesentliche Merkmale einer zunehmenden Anzahl verbreiteter Textsorten bei der eigenen Textproduktion anwenden
E / F / G
  • sich in kreativen Aufgaben mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Personen, Charakteren und Figuren, die ihrer Lebenswelt nahe stehen, auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivwechsel vollziehen
E / F / G
  • digitale und analoge Medien weitgehend selbstständig zur Informations-beschaffung und Textproduktion nutzen
E / F / G
  • Präsentationsformen zunehmend selbstständig und funktional in Bezug auf einfache Inhalte anwenden
H
  • ihre Kenntnisse zu verschiedenen Textsorten gezielt für die Texterschließung einsetzen und für die eigene Textproduktion anwenden
H
  • digitale und analoge Medien selbstständig und zunehmend kritisch zur Informationsbeschaffung und Textproduktion nutzen
H
  • Präsentationsformen selbstständig und funktional in Bezug auf komplexere Inhalte anwenden
H
  • die Wirkung grundlegender sprachlicher und medial vermittelter Gestaltungsmittel erkennen und deuten