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Kompetenzentwicklung

Im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie in die Lage versetzen, sich aktuellen und insbesondere späteren berufsbezogenen und privaten Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Die drei Fachgebiete Wirtschaft, Arbeit, Technik stehen in einer engen inhaltlichen Wechselbeziehung und bedingen einander. Es ist Prinzip des Faches, den Schülerinnen und Schülern diese Wechselbeziehung im Unterricht bewusstzumachen. Die Kompetenzen entwickeln sich möglichst auf Grundlage der integrativen Auseinandersetzung mit diesen Fachgebieten. Durch diese Herangehensweise entwickeln Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, sich in der von Wirtschaft, Arbeit, Berufen und Technik geprägten Welt zu orientieren und diese mitzugestalten.

Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik leistet einen Beitrag zur wirtschaftlichen, ökologischen und technischen Grundbildung sowie zur Berufs- und Studienorientierung als wichtige Bestandteile einer allgemeinen Bildung. Die moderne Welt ist durch wachsende wirtschaftliche Vernetzung gekennzeichnet. Wirtschaftliche Anforderungen werden in zahlreichen Lebensbereichen vielfältiger und komplexer. Schülerinnen und Schüler erwerben im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik grundlegende Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge, um gegenwärtig und zukünftig kompetent ökonomisch zu handeln.

Arbeit steht im Zentrum der Gesellschaft, denn Erwerbsarbeit und Hausarbeit haben für jeden Menschen eine zentrale Lebensbedeutung. Schülerinnen und Schüler sammeln im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik erste Arbeitserfahrungen, welche sie auf das Arbeiten in Haushalt und Beruf vorbereiten. Der Weg in die Erwerbsarbeit und in einen Beruf ist in modernen Gesellschaften durch viele Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten gekennzeichnet und stellt eine Herausforderung dar, vor der jede und jeder steht. Schule hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg zu fördern und zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik eine berufliche Entscheidungskompetenz, welche sie befähigt, individuelle berufliche Voraussetzungen und Ansprüche mit beruflichen Anforderungen in Beziehung zu setzen. Das Fach leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Berufswahlkompetenz.

In einer modernen Gesellschaft beeinflusst Technik fast alle Lebensbereiche. Die Herausforderungen, Technik zu beherrschen und technische Entwicklungen kritisch auf ihre Folgen einzuschätzen, wachsen. Im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik lernen die Schülerinnen und Schüler, Technik zu verstehen und zu beurteilen. Sie sammeln und reflektieren Erfahrungen im technischen Handeln.

Die neuen Medien erlauben neue Formen der Kommunikation und verändern Lernprozesse. Den Lernenden wird am Beispiel fachspezifischer Einsatzmöglichkeiten eine grundlegende Bildung vermittelt, durch die eine aktive Teilhabe an der Medien- und Wissenschaftsgesellschaft möglich ist. Umfassende Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation.

Der Unterricht im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik wird sprachsensibel gestaltet. Er ist grundsätzlich auf fachliche Kommunikation hin ausgerichtet. Damit die Lernenden sprachliche Standardsituationen im Fachunterricht bewältigen können, wird das sprachliche Selbstvertrauen insbesondere durch sprachliche Erfolgserlebnisse kontinuierlich gestärkt. Die Lernenden erhalten Gelegenheit, tragfähige Grundvorstellungen von arbeitsweltlichen, wirt­schaftlichen und technischen Begriffen und Methoden zu entwickeln, die einen verständigen Umgang mit diesen in den Darstellungsebenen des Unterrichts (gegenständliche, bildliche, sprachliche, symbolische und mathematische) ermöglichen. Der Erwerb der Bildungssprache in den jeweiligen Sprachhandlungsbereichen des Fachunterrichts (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben, Interaktion) ist Voraussetzung für Kommunikation im Unterricht des Faches Wirtschaft-Arbeit-Technik.

Der Unterricht im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik beginnt in der Jahrgangsstufe 5 (im Land Brandenburg) bzw. in der Jahrgangsstufe 7 (im Land Berlin). Er schließt insbesondere an die Kompetenzentwicklung in den Fächern Sachunterricht (Jahrgangsstufen 1 bis 4), Gesellschaftswissenschaften 5/6 und Naturwissenschaften 5/6 an. Der Unterricht im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik bereitet auch auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vor. Anschluss besteht im Besonderen zu den Fächern Technik und Wirtschaftswissenschaft, zum Ergänzungskurs Studium und Beruf, zum Seminarkurs zur Studien- und Berufsorientierung bzw. zum Seminarkurs Wissenschaftspropädeutik sowie zu den Fächern in den berufsorientierenden Schwerpunkten an Oberstufenzentren.

Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik umfasst vier Kompetenzbereiche. Der Kompetenzbereich Mit Fachwissen umgehen wird durch Basiskonzepte strukturiert. Die übergeordneten Basiskonzepte vernetzen Fachinhalte und begünstigen kumulatives, kontextbezogenes Lernen. Sie werden am Ende dieses Abschnitts fachbezogen erläutert und sind Bestandteil der einzelnen Themenfelder. Die Basiskonzepte erheben nicht den Anspruch, das Fachwissen vollständig abzubilden. Unter dem Kompetenzbereich Methoden einsetzen wird praktisches und theoretisches Arbeiten als grundlegendes Element der Vorgehensweise im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik verstanden. Die Kompetenzbereiche Kommunizieren und Bewerten und entscheiden beziehen sich insbesondere auf arbeitsweltliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Sachverhalte in anwendungsbezogenen, fachlichen und gesellschaftlichen Kontexten.

Kompetenzen in diesen vier Bereichen ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, die arbeitsweltliche, wirtschaftliche und technische Welt zu verstehen, zu erklären und kritisch zu reflektieren. Inhalts- und handlungsbezogene Kompetenzen können nur gemeinsam erworben werden.

Mit Fachwissen umgehen: Der Unterricht im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, Arbeit als vielfältiges Phänomen und als Grundlage menschlichen Daseins zu begreifen. Die Arbeits- und Berufsfindung wird somit auch als wichtige Aufgabe der persönlichen Lebensplanung gesehen, für die frühzeitig Verantwortung übernommen werden muss. Gleichzeitig bereitet das Fach auch auf die eigenverantwortliche Lebensführung im privaten Haushalt vor. Die Kenntnisse wichtiger Funktionsweisen unseres Wirtschaftssystems bilden die Grundlagen für verantwortliches Handeln in unserer Gesellschaft. Zu diesen Grundlagen gehören auch das Nachvollziehen der technischen Entwicklung sowie ein Verständnis der Prinzipien technischer Systeme.

Methoden einsetzen: Fachbezogene und berufsrelevante Denkweisen und Methoden umfassen die Auswahl, Planung und Herstellung/Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Bewertung der durchgeführten Vorhaben. Dies beinhaltet sowohl die Organisation von Arbeitsschritten als auch das Beherrschen von Arbeits- und Auswertungs­techniken.

Bewerten und entscheiden: Arbeitsweltliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Denkmethoden und Erkenntnisse werden zum Verständnis und zur Bewertung wirtschaftlicher, technischer und gesellschaftlicher Entscheidungen genutzt.

Kommunizieren: Um in beruflichen Zusammenhängen erfolgreich kommunizieren zu können, müssen Schülerinnen und Schüler kontinuierlich üben, theoretische und praktische Arbeitsvorhaben gemeinsam zu planen, Arbeitsprozesse kritisch zu reflektieren und eigene Ideen in Projektvorhaben überzeugend zu vertreten. Dabei lernen sie auch die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten und Zielsetzungen gemeinsam mit anderen in Bezug zu den jeweiligen Anforderungen kritisch zu reflektieren.

Die in der Schule relevanten Themen des Faches Wirtschaft-Arbeit-Technik lassen sich auf vernetzte Basiskonzepte zurückführen. In den Jahrgangsstufen 7 bis 10 werden die drei Basiskonzepte System, Entwicklung und Nachhaltigkeit in besonderem Maße berücksichtigt.


Basiskonzepte des Faches Wirtschaft-Arbeit-Technik

Die Basiskonzepte unterstützen Lehrkräfte, die Themenfelder zu akzentuieren und zu strukturieren sowie die fachlichen Beziehungen durch den Konzeptgedanken über die gesamte Lernzeit miteinander zu verbinden.

Das System-Konzept

Das System-Konzept beschreibt Strukturen in Wirtschaft, Arbeit und Technik, die aus geordneten, miteinander verknüpften Elementen bestehen, welche interagieren, um diverse Funktionen zu erfüllen.

  • Wirtschaftliche Entscheidungen sind systemische Entscheidungen, welche die Bürgerin bzw. der Bürger auf der Basis von Informationen, finanziellen Möglichkeiten, von Werten sowie durch Bildung beeinflusst, aber auch aufgrund emotionaler und subjektiver Faktoren trifft. Unternehmen und Haushalte sind durch Geld- und Güterströme miteinander verbunden, die durch Märkte koordiniert werden.
  • Erwerbs- und Hausarbeit sind durch Arbeitsteilung geprägt. Arbeit kann an Arbeitsplätzen in Haushalten und Unternehmen bezüglich ihrer gesellschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte in ihren Wechselbeziehungen untersucht werden. Entscheidungen zur Berufswahl werden von sozialen und kulturellen Faktoren beeinflusst und richten sich nach den Wahlmöglichkeiten, die das Bildungs- und Ausbildungssystem bietet.
  • Technische Systeme sind durch die Funktion gekennzeichnet, Stoff, Energie und/oder Information zu wandeln, zu transportieren und ggf. zu speichern. Technische Systeme besitzen eine innere Elementstruktur. Mensch und Technik sind systemisch verbunden.
 

 

Das Entwicklungs-Konzept

Das Entwicklungs-Konzept beschreibt den von Menschen gestaltbaren und beeinflussbaren, dynamischen Prozess der Veränderung von Wirtschaft, Arbeit und Technik.

  • Die Wirtschaft unterliegt einem ständigen Strukturwandel. Der Wandel wird beispielsweise durch Nachfrageveränderungen, technische Entwicklungen, politische Interventionen sowie Bildung und Werteveränderungen ausgelöst.
  • Der Strukturwandel zeigt sich im Wandel der Berufsbilder und dem Entstehen neuer Berufe, neuer und veränderter Arbeitsformen und -plätze sowie dem Wandel der Beschäftigungsverhältnisse.
  • Die Menschheitsgeschichte ist geprägt durch Technikgeschichte. Der Mensch wird dabei in immer stärkerem Maße von technischen Systemen beeinflusst. Technik ist wesentlicher Teil der menschlichen Kultur und steht in einer Wechselwirkung zu ihr.
 

 

Das Nachhaltigkeits-Konzept

Das Nachhaltigkeits-Konzept setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Ökologische, ökonomische und soziale Faktoren bilden die Entscheidungsgrundlagen aller Handlungen in wirtschaftlichen, arbeitsweltlichen und technischen Zusammenhängen.

  • Nachhaltigkeit hat das Ziel, den Ausgleich von wirtschaftlicher Entwicklung, ökologischer Tragfähigkeit und sozialer Verträglichkeit als Prozess zu gestalten.
  • Nachhaltigkeit erfordert Planungen, welche die Kriterien des Nachhaltigkeits-Konzeptes einbeziehen und Analysen der Folgen von Produktion, Dienstleisten und Konsum, Infrastrukturen, Märkten, internationaler Arbeitsteilung sowie von technischen/technologischen Entwicklungen berücksichtigen.
 

Bei Schülerinnen und Schülern entwickeln sich systemisches sowie entwicklungsorientiertes und an Nachhaltigkeit orientiertes Denken im Zusammenspiel mit weiteren Fächern im Verlauf eines längeren Lernprozesses.

Das Fachwissen im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik wird mithilfe von Basiskonzepten systematisch aufgebaut.

Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Basiskonzepte zur Analyse neuer Fragestellungen und wenden sie bei der Lösung von Problemen an. Mithilfe der Basiskonzepte ordnen sie neue Erkenntnisse ein und verknüpfen sie mit den bereits bekannten Sachverhalten. Auf diese Art und Weise entwickeln sie ein anschlussfähiges Wissen, das ihnen als eine tragfähige Grundlage die Orientierung in einer sich schnell wandelnden Welt ermöglicht.
Damit erleichtern die drei Basiskonzepte System, Entwicklung und Nachhaltigkeit kumulatives, kontextbezogenes Lernen. Sie systematisieren und strukturieren Inhalte so, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegendes, vernetztes Wissen leichter erwerben können.

Ein stabiles Wissensnetz befähigt Schülerinnen und Schüler, Wissen auf neue Aufgaben, Fragen und Problemstellungen anzuwenden.

Die grundlegenden Konzepte, mit denen Inhalte und Themenbereiche im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik beschrieben und geordnet werden, strukturieren den inhaltlichen Aspekt des Kompetenzerwerbs in geeigneter Weise. Diese Strukturierungsmerkmale bauen auf den Strukturierungsmerkmalen des Sachunterrichts auf, sie sind auch in engem Zusammenhang zu denen des natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichts zu sehen.

Die Basiskonzepte werden anhand der exemplarischen inhaltlichen Schwerpunkte in das Bewußtsein der Schülerinnen und Schülern gerückt:

System

 
  • Arbeitssysteme: Maschinen und Mensch-Maschine-Systeme
  • Ausbildungssystem: Schule, Berufsausbildung, Studium in Europa
  • Wirtschaftssysteme und politische Rahmenbedingungen
 

Entwicklung

 
  • Strukturwandel der Wirtschaft: Märkte, Wettbewerb und internationale Arbeitsteilung
  • Technikgenese
  • individuelle Entwicklungsprozesse
  • Wandel von Arbeit und Beruf
 

Nachhaltigkeit

 
  • Produzieren und Dienstleisten: Planungen, Prozesse, Folgen
  • Schonung von Ressourcen
  • Folgen des Konsumverhaltens – Verbraucherverhalten
 


Grundsätze der Kompetenzentwicklung und Leitfachfunktion

Die Wirtschafts-, Arbeits- und Technikwelt wird disziplinär und interdisziplinär erschlossen. Disziplinarität ermöglicht, Strukturen, Prozesse, Denk- und Arbeitsweisen der Fachbereiche zu verstehen. Interdisziplinarität verdeutlicht die Komplexität der Lebenssituationen und die Interdependenzen von Wirtschaft, Arbeit und Technik.

Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik zeichnet sich durch eine Integration von Theorie und Praxis aus. Schülerinnen und Schüler steuern dabei ihr Lernen zunehmend selbst.

Das Konzept des handlungsorientierten Lernens in seiner Methodenvielfalt ist zielführend für das Fach. Dieser didaktisch-methodische Grundansatz ist untrennbar mit einem Unterricht verbunden, der lebensweltbezogen ist und sich zum Schulumfeld hin öffnet.

Die Projektarbeit spielt für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik eine besondere Rolle.

Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik versteht sich als Leitfach für die ökonomische und technische Bildung, für die Berufs- und Studienorientierung sowie auch für das Duale Lernen (Land Berlin) bzw. Praxislernen (Land Brandenburg) und die Verbraucherbildung.

Die Leitfachfunktion bedeutet insbesondere, dass die Lehrkräfte für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik bei der Entwicklung des schulinternen Curriculums fachübergreifende und fächerverbindende Unterrichtssequenzen und Projekte initiieren, abstimmen und begleiten. Lehrkräfte für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik unterstützen federführend die Entwicklung von schulischen Gesamtkonzepten zur Berufs- und Studienorientierung und achten dabei auf die Sicherung einer systematischen ökonomischen und technischen Grundbildung.

Duales Lernen (Land Berlin) bzw. Praxislernen (Land Brandenburg) findet insbesondere außerhalb der Schule in Betrieben und Einrichtungen statt. Inhalte des schulischen Lernens werden bei dieser besonderen Lehr- und Lernform mit Inhalten aus dem Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitsleben verknüpft. Betriebspraktika sind eine mögliche Form, die traditionell im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik verankert ist und den Schülerinnen und Schülern ein Übungsfeld bietet, etwa bei der selbstständigen Auswahl von Plätzen für Praktika. Schülerinnen und Schüler werden z. B. durch das Lernen und Arbeiten in Schulwerkstätten oder im Rahmen von Schülerfirmen auf das Duale Lernen (Land Berlin) bzw. Praxislernen (Land Brandenburg) vorbereitet.

Neben dem Unterricht im Pflichtbereich kann der Unterricht des Faches Wirtschaft-Arbeit-Technik auch im Wahlpflichtbereich stattfinden. Der Wahlpflichtunterricht folgt dem Prinzip der Interessendifferenzierung; er kann fachliche Inhalte erweitern und vertiefen.