Zum Inhalt springen
Übergangsportfolio

 

Das Übergangsportfolio

Das Portfolio kann im letzten Kita-Jahr vor Schulbeginn als Dokumentations- und/oder Präsentationsmappe gemeinsam mit den Vorschulkindern angefertigt werden. Dabei sollten sich Erzieherinnen und Erzieher der Kita sowie die Lehrkräfte der aufnehmenden Grundschule auf eine Struktur einigen.

 

Im Vorfeld müssen die Eltern der Kita-Kinder über das Anliegen und die Struktur des Übergangsportfolios informiert werden und deren schriftliche Genehmigung (und unter Abstimmung mit den Kindern) über die Weitergabe an die Schule eingeholt werden. Das Übergangsportfolio ist Eigentum des Kindes, deshalb sollten auch die Kinder in die Entscheidung einbezogen werde, ob sie das ÜP mit in die Schule in den Anfangsunterricht nehmen wollen.

Eine mögliche Struktur für das Übergangsportfolio: 

  • Das bin ich 
  • Das ist meine Familie 
  • Das kann ich schon schreiben 
  • Die Zahlen kann ich schon 
  • Das finde ich spannend 
  • Das langweilt mich 
  • Das wollte ich schon immer mal wissen 
  • Das möchte ich noch lernen 
  • Darauf freue ich mich 

Dokumentation eines Übergangsportfolios

 

 

 

 

Übergangsportfolio von Jannik (pdf – 1 MB)

Wie kann die aufnehmende Lehrkraft mit dem Übergangsportfolio in der Schuleingangsphase umgehen?

  • Das Übergangsportfolio können die Kita-Kinder in den Anfangsunterricht mitnehmen und sich damit im Morgenkreis den Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich für gleiche oder ähnliche Themen interessieren, könnten ihr Expertenwissen in den Unterricht einbringen.
  • Unterrichtsthemen könnten durch die Lehrkraft auf die Themen und Interessen der Kinder abgestimmt werden.
  • Das Übergangsportfolio könnte Bestandteil des Schulportfolios ab Jahrgangsstufe 1.
  • Das Übergangsportfolio kann als Gesprächsgrundlage mit den Eltern zu Beginn der 1. Jahrgangsstufe hinzugezogen werden (z.B. bei den  Elterngesprächen nach den ersten Schulwochen).