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MEP als Prozess

 

Ausgangspunkt der Konzeption ist der Ansatz, nach der Sicherung von Grundstandards der Medienintegration an Schulen im Land Brandenburg (m.a.u.s.) nun von den spezifischen pädagogischen Zielen der jeweiligen Schule auszugehen und in enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Schulträger und weiteren Partnern (Eltern, Schulförderverein, etc.) verbindliche Verabredungen über die weitere Ausstattung und deren pädagogische Nutzung zu treffen.

 

Der Rahmen für diese (Ziel-)Vereinbarung ist der so genannte Medienentwicklungsplan (MEP). Die Begrifflichkeit orientiert sich an einem entsprechenden Wortgebrauch in anderen Ländern der Bundesrepublik und in der KMK

 

Der Medienentwicklungsplan (MEP) wird als Instrument verstanden, mit dem in Schulen im Dialog zwischen Schulleitung und (Fach-)Kollegium sowie in Abstimmung mit dem Schulträger und unter Einbeziehung der Mitwirkungsgremien der unterrichtliche und außerunterrichtliche Medieneinsatz geplant und die dafür erforderlichen Voraussetzungen beschrieben werden.

 

Ausgangspunkt ist dabei zwingend ein pädagogisches Konzept. Synergien zwischen Mediennutzung im Fachunterricht und übergreifender Medienbildung werden so nutzbar. Auf dieser Grundlage differenziert Medienentwicklungsplanung dann verschiedene (Teil-)Konzepte zur Umsetzung der Anforderungen (z. B. Ausstattungs-, Wartungs- und Nutzungskonzept). 

 

Medienentwicklungsplanung stellt die nachhaltige Verbindung zwischen Pädagogik und Medien her und ist angewiesen auf die effiziente Zusammenarbeit der gesetzlich vorgesehenen Partner. Im Zeitalter von Internet und weltweiter Vernetzung ist Medienentwicklungsplanung aber zugleich auch eine Initiative zur Öffnung von Schule.

 

Medienentwicklungsplanung bietet so – unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien – Perspektiven für qualitativ neuartige Formen der Zusammenarbeit mit weiteren Partnern (z.B. freien Trägern, Hochschulen, Unternehmen).
 

Welche Ziele verfolgt ein Medienentwicklungsplan?

  • Pädagogisch-didaktisch sinnvoller und wirksamer Einsatz der Medien
  • Förderung der Medienkompetenz und Steigerung der Effektivität des Unterrichts
  • Medienintegration als Teil der Schulentwicklung
  • Optimaler Einsatz der finanziellen Mittel des Schulträgers

Was ist ein Medienentwicklungsplan?

  • Planungsinstrument: Iststand- und Bedarfsanalyse, Schulleitung und Kollegium planen in Abstimmung mit dem Schulträger und Schulamt den Einsatz der Medien und beschreiben die dafür erforderlichen Voraussetzungen
  • Gesamtkonzept: pädagogisches Gesamtkonzept für den Einsatz der Medien, technisches Konzept zur Umsetzung [Vernetzungs-, Ausstattungs-, Wartungs- und Nutzungskonzept] -> Qualifizierungskonzept, Finanzierungs- und Zeitplan
  • Prozess: Erstellung ist ebenso wichtig wie das schriftlich fixierte Ergebnis, Transparenz der Entscheidungsfindung -> Einbeziehung der Eltern und Schüler/innen -> Mitwirkung

Wie ist ein Medienentwicklungsplan aufgebaut?