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Modellversuche

Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts

SINUS-Transfer-Modell (STM), 2. Welle

BLK-Programm

Laufzeit: 08/2005 - 07/2007

 

Als Konsequenz aus den Ergebnissen des SINUS-Programms hat die BLK die Förderung eines sich daran anschließenden Transferprogramms "SINUS-Transfer" mit Programmstart 01.08.2003 beschlossen. Im Bundesland Brandenburg beteiligten sich 41 Schulen an der ersten Welle des Programms "SINUS-Transfer", das bis zum 31.07.2005 aus Mitteln des Bundes und der Länder gefördert wird. Bei der Antragstellung hatte sich das Bundesland Brandenburg bereit erklärt, sich auch an einer 2. Welle zu beteiligen. Die Dissemination (Verbreitung) des SINUS-Ansatzes umfasst bisher 47 Schulen, sechs Schulen (ein Schulset) aus dem BLK-Programm SINUS und 41 Schulen aus der 1. Welle (sechs Schulsets). In der 2. Wellen sollen insgesamt 82 Schulen betreut werden. Dabei sind 41 neue Schulen und die 41 Schulen aus der ersten Welle. Damit wird ein Umfang von ca. einem Drittel der Schulen in der Sekundarstufe I erreicht, die aufgrund der demographischen Entwicklung zum Ende des Projektes voraussichtlich existieren werden.

 

Lernen für den GanzTag

BLK-Verbundprojekt

Laufzeit: 09/2004 - 08/2008

 

Der innovative Gehalt liegt in der dauerhaften, verlässlichen und gleichberechtigten Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und weiteren außerschulischen Partnern bei der Konzeption und Umsetzung von Qualifikationsprofilen und Fortbildungsbausteinen. Kern eines gemeinsamen Qualifikationsprofils ist die Verknüpfung von Bildung, Erziehung, Betreuung und individueller Förderung von Kindern und Jugendlichen als Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualität in Schule und Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen ihres jeweils spezifischen Bildungs- und Erziehungsauftrags und ihrer jeweils spezifischen beruflichen Biographien und Arbeitsbedingungen. Über die Einrichtung eines länderübergreifenden Kooperationsverbundes von Jugendhilfe und Schule wird zudem sichergestellt, dass unter Beachtung der föderalen Strukturen vergleichbare und miteinander kompatible Eckpunkte für die Fortbildung entwickelt werden.

Zielsetzungen für Brandenburg:
Gegenwärtig werden in der Primarstufe Grundschulen zu Ganztagsgrundschulen in offener und teilgebundener Form ausgebaut und in der Sekundarstufe I über die bestehenden Ganztagsschulen im gebundenen Modell weitere Schulen zu Ganztagsschulen im offenen und gebundenen Modell ausgebaut. Ziel ist es, im Rahmen des Bundesprojekts ca. 30 % der Grundschulen und für 30 % der Schülerschaft in der Sekundarstufe I ein Ganztagsangebot zu machen. Die Koordinierung des Gesamtprojektes liegt im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, landesweite Träger der Projekte sind für die schulische Seite das Landesinstitut, in dem auch die Projektleitung des BLK-Verbundprojektes liegt, und für die Kooperation von Schule und Jugendhilfe die Kooperationsstelle "Kobra.net". Regionale Unterstützungssysteme sind in der Sekundarstufe I vorhanden, werden in der Primarstufe gegenwärtig aufgebaut. Bei den einzelnen Vorhaben wird Brandenburg eng mit Berlin kooperieren.

 

Übersicht zum Verbundprojekt

 

 

Agenda 21 in der Schule - Transfer

Verbundprojekt

Laufzeit: 08/2004 - 07/2008

 

"Bildung für eine nachhaltige Entwicklung soll zur Realisierung des gesellschaftlichen Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 beitragen und hat zum Ziel, die Menschen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.

In den Programmschulen aller Bundesländer sind geeignete Inhalte, Methoden und eine entsprechende Lernorganisation für eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung erprobt, um Lernprozesse zu initiieren, die zum Erwerb von Gestaltungskompetenzen beitragen. Diese Ressourcen und Ergebnisse sollen genutzt, verstetigt und auf weitere Schulen disseminiert werden. Die Leitidee für den Transfer baut dabei auf vorhandene Strukturen in Brandenburg und Bedürfnisse der Lehrkräfte auf. Die Basis für den Transfer ist der enge Austausch von Lehrkräften und Beratern für den ÜTK ökologische Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, dem LISUM Bbg sowie außerschulischen Institutionen.

Die Schulen Brandenburgs beteiligten sich aktiv an den lokalen bzw. regionalen Agenda-21-Prozessen des BLK-Programms Agenda 21 und wirken mit bei der Gestaltung von Agenda-Aktivitäten und bringen ihr Profil in die lokalen Prozesse ein. Die Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage dokumentiert (mehr)

 

 

Sprachenlehren und -lernen als Kontinuum (Fremdsprachen)

BLK - Verbundprojekt

Laufzeit: 10/2003 - 12/2006


Schulpraktische Strategien in 4 Modulen zur Überbrückung von Schnittstellen im Bildungssystem.

Modul 1: Überbrückung von Schnittstellen mit Hilfe curricularer Vorgaben auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.
Modul 2: Überbrückung der Schnittstelle zur Sekundarstufe I durch lokal/regional organisierte Kooperationsverfahren.
Modul 3: Entwicklung von exemplarischen schulstufenübergreifenden Modulen für die Lehreraus-und-fortbildung.
Modul 4: Erstellung eines gemeinsamen, flexibel einsetzbaren Portofolios.

 

Brandenburg beteiligte sich mit fünf Grundschulen an der Umsetzung der Module 1 sowie 3 und fungierte als Modulsprecher für das Modul 1. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch die Universität Gießen.

 

 

Demokratie lernen & leben

BLK-Programm

Laufzeit: 04/2002 - 03/2006


Am 01. April 2002 begann in Brandenburg im Rahmen des BLK-Modellprogramms "Demokratie lernen und leben" das Vorhaben "Neue Beteiligungsformen für Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung von Schulen", an dem 12 Schulen unterschiedlicher Schulformen beteiligt sind. Ziel des Programms ist es, an Schulen einen nachhaltigen und langfristigen Schulentwicklungsprozess in Gang zu setzen, in dem auf individueller Ebene demokratische Handlungskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern gefördert und auf institutioneller Ebene demokratische Elemente von Schulklima und Schulkultur weiterentwickelt werden. Die brandenburgischen Programmschulen, die nach einer Ausschreibung ausgewählt wurden, bearbeiteten aus diesem komplexen Themenfeld insbesondere die Aspekte "Schülermitbeteiligung in Schule und Unterricht" (7 Schulen) sowie "Entwicklung demokratischen Handelns über die Öffnung von Schulen in ihr kommunales Umfeld" (5 Schulen)

Das Multiplikatorenprogramm des BLK-Modellprogramm "Demokratie lernen und leben" qualifizierte Pädagogen/innen, Psychologen/innen, Sozialpädagogen/innen und weitere interessierte Personengruppen zu Beraterinnen und Beratern für Demokratiepädagogik.
Das bundesweite Qualifizierungsprogramm wurde vom Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg in Ludwigsfelde entwickelt. Dazu wurde eine Arbeitsstelle Multiplikatorenprogramm eingerichtet, die das Programm bis 2007 durchführt und koordiniert .

 

Das Programm der Qualifizierung von Beraterinnen und Beratern für Demokratiepädagogik mit ausführlichen Ergebnissen wurden auf einer CD-ROM zusammengefasst, deren Inhalt Sie hier finden.

 

Im Internet erhalten Sie weitere Informationen unter www.blk-demokratie.de

 

 

Modellprojekt "Profilbildung Medien und Kommunikation in der gymnasialen Oberstufe" (MuK)

BLK-Programm

Laufzeit: 1998 -2003

 

Das Land Brandenburg beteiligte sich sehr erfolgreich  am Modellprojekt "Profilbildung Medien und Kommunikation in der gymnasialen Oberstufe" (MuK) - eine komplexe Konstruktion aus Aspekten der Schulorganisation und -entwicklung, der Entwicklung innovativer Unterrichtskonzepte und der systematischen Einbeziehung traditioneller und neuer Medien im Rahmen der Curriculum-Entwicklung.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.