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Schulqualität

„Schulqualität“ ist ein dynamischer Begriff, der nicht losgelöst von gesellschaftlichen Entwicklungen und Interessen sowie örtlichen Gegebenheiten definiert werden kann. Es geht nicht um eine allgemeine Normierung der Qualität von Schule und Unterricht. Die Qualitätsdefinition muss fortlaufend überprüft und den sich wandelnden Bedingungen angepasst werden.

Basis der Schulentwicklung in den Ländern Berlin (BE) und Brandenburg (BB) ist ein Qualitätskonzept, das für Berlin im "Handlungsrahmen Schulqualität" und für Brandenburg im "Orientierungsrahmen Schulqualität" festgehalten ist.

Wie sind Handlungs- und Orientierungsrahmen aufgebaut?

Handlungs- und Orientierungsrahmen unterscheiden sechs Qualitätsbereiche

  • Lehr- und Lernprozesse (BE) bzw. Lehren und Lernen - Unterricht (BB)
  • Schulkultur
  • Schulmanagement (BE) bzw. Führung und Schulmanagement (BB)
  • Professionalität der Lehrkräfte
  • Qualitätsentwicklung (BE) bzw. Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung (BB)
  • Ergebnisse und Wirkungen (BE) bzw. Ergebnisse der Schule (BB)

Die Qualitätsbereiche stellen die wesentlichen Handlungsfelder der Schulentwicklung dar. Sie werden durch 27 (BE) bzw. 24 (BB) Qualitätsmerkmale inhaltlich beschrieben. Diese Qualitätsmerkmale definieren qualitative Ansprüche. Sie können schulformspezifisch variiert werden. Ergänzend werden den Qualitätsmerkmalen Indikatoren zugeordnet. Ohne diese ist die Festellung, ob das jeweilige Qualitätskriterien erfüllt ist, nicht möglich.

Das Qualitätsverständnis wird ergänzt durch

  • den "Gemeinsamen Orientierungsrahmen für die Bildung in der Kindertagesbetreuung und Grundschule" (GOrBiKs) sowie
  • die Broschüre „Qualität an Schulen mit Ganztagsangeboten" (zu den Seiten des BMBF)