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Kooperationen in der Praxis

Übersicht

Kooperationen in der Praxis

Kooperatives Handeln am Beispiel Klettern

Bei der Kooperation von Schule und Jugendhilfe treffen unterschiedliche Systeme mit historisch gewachsenen Unterschieden zusammen. Für eine erfolgreiche Kooperation gibt es zwar keine Patentrezepte, aber durchaus Voraussetzungen, die als fördernde Gelingensbedingungen bezeichnet werden können. Umso wichtiger ist es, dass sich beide Partner – Schule und Jugendhilfe – im dialogischen Prozess darüber klar werden, welche Gelingensbedingungen für die Kooperation verbindlich sind.

Stichworte für Ziele, Qualitätskriterien und Indikatoren auf dem Weg zu einer gelingenden Kooperation sind beispielsweise:

  • Vorhandensein von unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen
  • Gleichberechtigung und Partnerschaftlichkeit als Leitgedanken
  • Grundkonsens zu gemeinsamen Zielen und Werten
  • Klare Definitionen von Grenzen und Zielen der Kooperation
  • Offenheit beider Systeme – Schule und Jugendhilfe
  • Transparenz vorhandener Konzepte
  • gegenseitige fachliche Wertschätzung, Akzeptanz und Offenheit
  • gegenseitige Kenntnis von Aufgaben und Arbeitsstrukturen
  • Einbindung aller Akteure und Ebenen von Beginn an (inkl. der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen)
  • regelmäßige Information aller Akteure
  • Vorhandensein von Zeit und Räumen
  • Verbindliche Bereitstellung von Ressourcen
  • Personalentwicklung – Förderung der Kompetenzen und Qualifikationen von Mitarbeiter_innen

Zwischen Schule und Jugendhilfe bestehen vielfältige Kooperation, die zum Einen eine sehr lange Tradition aufweisen, wie beispielsweise die Kooperation von Schule mit Jugendbildungsstätten oder auch erst verstärkt im Rahmen der Schulstrukturreform entstanden sind.