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Schweinegrippe

Informationen zur Schweine- oder Neuen Grippe: Maßnahmen zum Schuljahresbeginn


A/H1N1
  1. Verursachung und Übertragung der Grippe vom Typ A/H1N1
  2. Maßnahmen zu Schuljahresbeginn
  3. Hygieneregeln für Schülerinnen und Schüler
  4. Was ist in der Schule beim Auftreten von Erkältungs- oder Grippesymptomen zu tun?
  5. Hotline
  6. Weitere Quellen

 

 

1. Verursachung und Übertragung der Grippe vom Typ A/H1N1

Die so genannte Schweinegrippe oder auch Schweine-Influenza ist eine Viruserkrankung, die meist durch Influenza-Erreger vom Subtyp A H1N1 ausgelöst wird und in der Regel bei Schweinen auftritt. Es ist also eine Tierseuche. Die aktuellen Fälle der Schweine-Influenza sind auf eine neue Änderung von Schweinegrippe-Viren des Subtyps H1N1 zurückzuführen.

Das neue H1N1-Virus ist eine neue Variante des alten Virustyps und kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Auch in früheren Jahren hat es immer wieder Fälle gegeben, in welchen das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde. Die Schweinegrippe verbreitet sich unter Menschen genau so, wie auch die humane Influenza: Das Virus wird hauptsächlich durch Tröpfchen-Infektion übertragen, also beispielsweise durch Husten oder Niesen. Gelangen die Viren dabei an die Hände, können sie auch als Schmierinfektion weiter übertragen werden.

Die Infektion kann bis zu 10 Tage andauern und sich auf einige wenige Symptome beschränken. Die Grippe kann jedoch auch zu Komplikationen führen.

Die Krankheitszeichen sind die klassischen Grippe-Symptome:
  • Fieber über 38°C;
  • Muskel- und Gelenkschmerzen;
  • Kopfschmerzen;
  • Husten;
  • Durchfall, Erbrechen;
  • allgemeines Unwohlsein.
Die Schweinegrippe wird von Experten nicht gefährlicher als eine normale Grippe eingeschätzt. Bisher ist statistisch gesehen von 1.000 Infizierten nur 1 Person gestorben. Das ist weniger, wie bei der jährlichen Grippewelle. Hüten Sie sich also vor künstlicher Panik-Mache!

Achtung! Das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen ist größer als unter freiem Himmel!

2. Maßnahmen zu Schuljahresbeginn

Bitte überprüfen Sie, ob die entsprechenden Materialien zur Händehygiene vorhanden sind:
  • In den Sanitärräumen und an den Waschbecken in den Klassenräumen sollten Seife (vorzugsweise Flüssigseifenspender) und Wegwerfpapiertücher vorhanden sein.
  • Außerdem sollten genügend Papiertaschentücher in den Klassenräumen vorgesehen werden.

Die Lehrkräfte sollten
  • am ersten Schultag die Schülerinnen und Schüler über die nachstehend näher beschriebenen Hygieneregeln informieren;
  • besonders gut darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler sich die Hände mit Seife waschen, vor allem, nachdem sie die Toilette aufgesucht haben. Sinnvoll ist es, die Schülerinnen und Schüler vor jeder Pause daran zu erinnern, sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen.

3. Hygieneregeln für Schülerinnen und Schüler

  • Da der Virus auch außerhalb von Menschen einige Stunden überleben kann, waschen Sie sich bitte mehrfach täglich die Hände mit Seife, nach dem Sie Kontakt mit Türklinken, Einkaufswagen, Treppengeländer... kurz Gegenständen, die andere Menschen berührt haben könnten, hatten.
  • Verzichten Sie auf einen Handschlag zur Begrüßung oder Verabschiedung.
  • Verzichten Sie auf einen Kuss zur Begrüßung oder Verabschiedung.
  • Lassen Sie die Hände möglichst aus dem Gesicht.
  • Bedecken Sie beim Niesen oder Husten Mund und Nase mit einem Taschentuch!
    Ist kein Taschentuch vorhanden, dann Niesen oder Husten Sie bitte
    - bei vorgehaltener Hand,
    - auf den Handrücken oder
    - in die Ellenbogenbeuge.
  • Werfen Sie einmal benutzte Papiertaschentücher immer sofort in den Mülleimer!
  • Beim Auftreten von Krankheitssymptomen muss der direkte oder enge Körperkontakt mit anderen vermieden und ein Arzt aufgesucht werden.

4. Was ist in der Schule beim Auftreten von Erkältungs- oder Grippesymptomen zu tun?

  • Es gibt aber keinen Anlass zur Panik. Bewahren Sie Ruhe!
  • Kontaktieren Sie die Eltern und bitten Sie diese, ihr Kind abzuholen. Stellen Sie sicher, dass die Schülerinnen und Schüler mit verdächtigen Symptomen in der Zwischenzeit nicht mehr mit anderen in Kontakt kommen, um das Risiko weiterer Ansteckungen zu verringern.
  • Bitten Sie die Eltern, sofort telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufzunehmen, damit er den Eltern die weiteren Schritte erläutert.
  • Die Eltern sollen nicht sofort ins Krankenhaus gehen. Der Hausarzt ist über alle Schritte informiert und daher der richtige Ansprechpartner.

5. Hotline

  • Robert-Koch-Institut: (030) 1875 44 161
  • Bundesgesundheitsministerium:  (0800) 4400550

6. Weitere Quellen:

 
Informationsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
 
 
 
 
Redaktionell verantwortlich: Thomas Hirschle, LISUM
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Hotline

  • Robert-Koch-Institut:               (030) 1875 44 161
  • Bundesgesundheitsministerium: (0800) 4400550

Grippeschutz in der Schule

Ansprechpartner Berlin

Ansprechpartner Brandenburg

Schulräte mit der Generalie Gesundheit im Land Brandenburg:
  • StSchA Brandenburg, Christa Hildebrand, Tel. (03381) 39-7473
  • StSchA Cottbus, Carsta Marquardt-Korschel, Tel. (0355) 4866-306
  • StSchA Eberswalde, Roland Klatt, Tel. (03334) 66-0115
  • StSchA Frankfurt (Oder), Elke Dengler, Tel. (0335) 5210488
  • StSchA Wünsdorf, Ursula Rabes-Mertsching, Tel. (033702) 727-13
 

Ansprechpartner/innen im LISUM

 
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