
Schulische SP braucht Konzepte, die sich an alle an Schule Beteiligten richten, dabei sind Risikogruppen besonders zu unterstützen. SP ist an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientiert. Die Maßnahmen der SP werden innerhalb der Schule abgestimmt.
Das heißt:
SP als Gemeinschaftsaufgabe erfordert die Unterstützung aller an der Schule Beteiligten. Sie erfordert das Engagement aller Lehrer und Eltern. Sie gewährleistet größtmögliche Transparenz in Planung und Ergebnis.
Das heißt:
SP in der Schule ist nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Bedingungen zu sehen. Sie wird unterstützt durch staatliche/kommunale Gremien und Organisationen, Politik und Gesetzgebung sowie durch freie Träger.
Die schulische SP fördert Lebensfreude, Selbstachtung und Konfliktfähigkeit der Mädchen und Jungen, um sie zu einer gesunden und befriedigenden Lebensgestaltung zu befähigen. Schülerinnen und Schüler, die sich in einer kritischen Lebenssituation befinden oder in schwierigen sozialen Verhältnissen leben, erfahren besondere Beachtung.
Das heißt:
SP wird getragen vom Engagement und der Kompetenz der Personengruppen, die mit der Betreuung und Ausbildung junger Menschen beauftragt sind. Gleichzeitig hat sie die Aufgabe, diese Personen in die Lage zu versetzen, suchtprophylaktisch zu arbeiten und ihrer diesbezüglichen Verantwortung gerecht zu werden. Durch die Arbeitskreise der Kontaktlehrer/innen werden die Zusammenarbeit und die Orientierung auf gemeinsame Zielsetzungen und Strategien gefördert.
Das heißt:
Suchtprophylaktische Maßnahmen sind eingebettet in langfristige und nachhaltige Prozesse. Vorhaben der SP sind sowohl auf das Verhalten von Individuen gerichtet als auch auf dauerhafte strukturelle Veränderungen. Das betrifft z. B. Regelungen und Vorschriften aber auch konkrete Angebote.
Das heißt:
Arbeitsansatz und Arbeitsinhalte der schulischen Suchtprophylaxe in Berlin sind in einem Handbuch dargestellt. Um die Qualität der Arbeit auf hohem Niveau zu halten, werden die Ziele und deren Umsetzung regelmäßig überprüft, überarbeitet und veröffentlicht.
Berliner Schulen verbessern ihre Qualität. Im Handlungsrahmen Schulqualität in Berlin (3.2.1 des Dokuments) findet sich eine überprüfbare Aussage zur Suchtprophylaxe im Schulkonzept, die hoffentlich immer wieder positiv bewertet wird:
"Es gibt in der Schule ein Konzept zur Suchtprophylaxe und zum Umgang mit Suchtproblemen bei Beschäftigten und Schülerinnen und Schülern."
Berliner Schulen lassen sich messen. Sie erarbeiten sich ein suchtprophylaktisches Profil. Falls es an der einen oder anderen Schule dazu noch Handlungsbedarf geben sollte - gern helfen die Kontaktlehrer/-innen und Koordinatoren/-innen bei der Implementierung!