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Hinweise für die Praxis

Im folgenden Teil finden Sie konkrete Überlegungen, Vorschläge und Methoden für die pädagogische Arbeit im Feld der (universellen) Prävention salafistischer Ideologisierung sowie einen Handlungsleitfaden im (seltenen) Fall bereits erfolgter Ideologisierung von Jugendlichen. Hinzu kommen Hinweise auf Publikationen zur universellen Prävention sowie zur Arbeit mit bereits ideologisierten Jugendlichen, in denen Sie weitere konkrete Materialien, Methoden und Übungen für Ihre Praxis finden können. Hinweise auf konkrete Angebote außerschulischer Träger im Themenfeld finden Sie im anschließenden Kapitel "Angebote in Berlin". 

Leitziele

In der 'universellen Prävention' steht nicht die pädagogische Auseinandersetzung mit Propaganda, Ideologie und Erscheinungsformen des Salafismus im Vordergrund! Es empfiehlt sich in der pädagogischen Arbeit vielmehr, allgemeine Themen und Fragestellungen zu Migration, Identität, Zugehörigkeit, Islam, Religiosität und Diskriminierungen anlassunabhängig in Unterricht und Jugendarbeit einzubinden. (Die Rahmenbedingungen für Schule und Jugendarbeit sind dabei unterschiedlich – Fachkräfte sind hier aufgefordert, jeweilig geeignete Formate und Settings zu wählen.)  

Dieser allgemeine Ansatz gibt lebensweltlichen Erfahrungen und Fragen zu Islam und Religion in Deutschland Raum, vermeidet es aber, Islam und Musliminnen und Muslime in den Fokus zu stellen und erst recht, sie vor allem als Problem anzusprechen. Das Leitziel präventiver Arbeit ist es also, Jugendliche in heterogenen Gruppen unter der Leitfrage "Wie wollen wir leben?" zu motivieren und in die Lage zu versetzen, eigene Gedanken zu formulieren und Positionen zu entwickeln und zu vertreten. Auf diese Weise werden Jugendliche für einfache Angebote, Welt- und Feindbilder sensibilisiert und vor ihnen geschützt. 

Im Einzelnen zu nennen sind folgende Leitziele:

  • Förderung von Integration als wechselseitigem Prozess
  • Begegnung von Islamfeindlichkeit
  • Entwicklung werteorientierter Positionen von Jugendlichen
  • Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, 'Aushalten' und Respektieren von Diversität, Pluralität und Ambiguität
  • Sensibilisierung für einfache Welt- und Feindbilder insbesondere freiheitsfeindliche islamistische Einstellungen.

Aber: Hier stehen nicht die Ziele im Vordergrund, sondern der Weg dorthin - oder mit Martin Buber zu sagen: "Pädagogisch fruchtbar ist nicht die pädagogische Absicht, sondern die pädagogische Begegnung."

Dieser selbstverständliche und anerkennende Zugang ermöglicht im weiteren erst eine Auseinandersetzung mit sensiblen und kritischen Themen. Und noch etwas: Selbst wenn es sich bei dieser 'universellen' Form der Prävention salafistischer Ideologisierung um Demokratieförderung unter spezifischen Bedingungen und Vorzeichen, d.h. mit spezifischen Erfordernissen, Fragestellungen und Zielgruppen handelt - Pädagoginnen und Pädagogen müssen dafür keine Islam- oder Islamismusexpertinnen und -experten sein, sondern 'einfach' gute Pädagoginnen und Pädagogen

Voraussetzungen gelingender Prävention

 

  • In der Schule oder Jugendeinrichtung finden seitens der Pädagoginnen und Pädagogen keine Wir-und-Die-Diskurse statt. Islam, Musliminnen und Muslime sind selbstverständlich als Teil von Deutschland anerkannt – vor allem gilt das für die in der Regel in Deutschland geborenen Jugendlichen. Die Sprache ist inklusiv. Islamfeindlichkeit (oder ähnliche Positionen) wird dort, wo sie auftritt, benannt und ihr wird begegnet.
  • Es besteht eine grundlegende Offenheit gegenüber Religion, Religiosität und Islam – also keine Religion-ist-Opium-fürs-Volk-Haltung (Karl Marx). Im besten Fall sind Pädagoginnen und Pädagogen religiös "musikalisch" (Max Weber). Das führt dazu, dass Jugendliche, denen die Religion wichtig ist, gar nicht erst in eine Verteidigungshaltung geraten, aus der sie mühsam wieder herausgeholt werden müssten.
  • Die Begegnung mit Musliminnen und Muslimen / Migrantinnen und Migranten sowie die Beschäftigung mit Diversität ist bereits selbstverständlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
  • Geben Sie den Jugendlichen Raum, sich untereinander über ihre Fragen zu Identität, Zugehörigkeit, Herkunft und Religion oder Diskriminierungserfahrungen / Mobbing auszutauschen. Stellen Sie dabei eigene Interventionen soweit wie möglich zurück.
  • Konflikte oder besondere Vorfälle mit religiös begründeten problematischen Positionen und Verhaltensformen von Jugendlichen sind daher nicht Anlass und Ausgangspunkt von Auseinandersetzungen. Vielmehr können diese in die laufende Arbeit einfließen, weil entsprechende Fragen bereits anlassunabhängig thematisiert wurden.
  • In der Prävention bzw. der Bearbeitung problematischer Einstellungen wird Wert auf einen zurückhaltenden, sensiblen Umgang mit dem Themenfeld und einzelnen Begriffen (z. B. Islamismus) gelegt. Die Pädagoginnen und Pädagogen wissen um die Fallstricke und spezifischen Probleme.

 

Pädagogische Inhalte: Signale der Anerkennung

Pädagoginnen und Pädagogen wünschen sich oft klare Argumente und konkrete Handlungsanweisungen, mit denen sie effektiv arbeiten können. Expertenwissen, rein kognitiv und argumentierend geführte Auseinandersetzungen und ein Methodenbaukasten führen aber in der Prävention nicht zum Leitziel, sich untereinander auszutauschen und eigene Gedanken zu machen. Der hier demgegenüber vorgeschlagene diskursive Ansatz lässt sich auf zwei Ebenen beschreiben: zum einen geht es um mögliche Inhalte der pädagogischen Arbeit und zum anderen um die Haltung der Pädagoginnen und Pädagogen selbst. Zunächst Hinweise zu Inhalten der pädagogischen Praxis:

  • Thematisieren Sie die Vielfalt der Jugendlichen in 'Ihrer' Gruppe. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern, was die Herkunft, die Berufe der Eltern, die Religiosität oder ihre Lebenswelt angeht. Das gilt selbstverständlich auch für die Musliminnen und Muslimen in der Gruppe, die mit dem Etikett 'muslimisch' meist nicht einmal annähernd beschrieben sind. Diversität deutlich zu machen, kann den respektvollen Umgang miteinander fördern und die Jugendlichen vor Stereotypen und Ideologien der Ungleichheit und kollektiver Identität schützen.
  • Signalisieren Sie Anerkennung und bestärken Sie Zugehörigkeit. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist das immer noch alles andere als selbstverständlich. Dazu können (in der Schule) in den jeweiligen Fächern inhaltliche Akzente gesetzt werden, die erkennbar machen, dass die Jugendlichen mit ihrer Religion, Kultur und Herkunft selbstverständlich 'dazugehören' (z.B. Herkunftsregionen und Biografien von Eltern, der Nahostkonflikt oder die türkische Süper Lig). Sie sollten das Verhalten von Jugendlichen aber nicht kulturalisieren: Oft ist es stärker durch das soziale Milieu geprägt, aus dem sie kommen, als durch Religion oder Herkunftskultur der Eltern.
  • Beziehen Sie die Lebenswelten der Jugendlichen ein. Gespräche, in denen Jugendliche sich eigene Gedanken machen, gelingen wenn es auch um Alltagsfragen geht, die sie interessieren – gleich, ob es um den Umgang mit einem Handydiebstahl in der Klasse, die beliebtesten Youtube-Videos, Sexualität oder die Frage geht: "Wie würdet Ihr denn Eure Kinder erziehen?" Im Idealfall moderieren Pädagoginnen und Pädagogen diese Gespräche, sie lenken sie nicht.
  • Gerechtigkeit bzw. Fragen von Recht und Unrecht bewegen Jugendliche. Kein Zufall also, dass der Wunsch nach Gerechtigkeit auch von radikalen Stimmen bedient wird. Die Sensibilität für Ungerechtigkeit und die Empathie mit Betroffenen sind starke Ressourcen, die sich in der pädagogischen und präventiven Arbeit nutzen lassen. Dabei lernen die Jugendlichen, dass es keine einfachen Antworten gibt, sondern es unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit auszuhalten gilt. Das schließt den Aspekt von Empowerment ein: nämlich sich für die eigenen Überzeugungen und Interessen zu engagieren.
  • Religion ist ein Thema, dass viele Jugendliche in der einen oder anderen Weise bewegt, vor dem viele Pädagoginnen und Pädagogen indes zurückschrecken. Dabei können sie auch hier viel bewegen: Etwa indem sie Religiosität schlicht anerkennen oder indem sie das Gespräch von Besonderheiten wie Ritualen (zum Beispiel das Beten und Fasten) und Vorschriften auf Werte lenken, die selbstverständlich auch im Islam dazugehören (Toleranz, Barmherzigkeit, soziale Verantwortung etc.), die von den Jugendlichen aber oft erst im zweiten Anlauf genannt werden. Damit lässt sich eine Werteorientierung fördern und Gemeinsamkeiten zwischen Religionen und Weltanschauungen herausstellen. Auch die Vielfalt von Lebens- und Denkformen innerhalb des Islam bzw. unter Musliminnen und Muslimen könnte angesprochen werden – sie ist den Jugendlichen durchaus bewusst.
  • Wenn Sie können (Lehrmaterial hilft dabei), können Sie die Vereinbarkeit von Islam, Demokratie und moderner Gesellschaft aufzeigen. Unsere Erfahrungen zeigen: Nicht wenige Jugendlichen muslimischer Herkunft stecken in einem Loyalitätskonflikt, da ihnen sowohl zuhause, in ihrer Community als auch seitens der Öffentlichkeit in Schule, Politik und Medien häufig suggeriert wird, nur eines sein zu können – islamisch und herkunftsbewusst oder demokratisch und deutsch. Wird ihnen jedoch Anerkennung signalisiert und deutlich gemacht, dass sie sehr wohl beides sein können, sieht man manchmal förmlich, wie eine Last von ihren Schultern fällt.
  • Die Förderung kritischer Medienkompetenz (vor allem im Internet) ist ein wesentlicher Beitrag zur Prävention. Formate und Materialien dazu gibt es – die Sensibilisierung speziell für salafistische Propaganda könnte dabei ein Beispiel unter anderen für die Auseinandersetzung mit ideologisch geprägten Darstellungen in Medien sein. Die Beschäftigung mit Gewaltdarstellungen wäre ein anderes mögliches Thema.
  • Begriffe und Schlagworte aus den öffentlichen Diskussionen sollten sensibel oder nicht verwendet werden. Zu häufig hinterlässt die Verwendung solcher Begriffe (z. B. Islamismus) bei Musliminnen und Muslimen den Eindruck, ihre Religion werde vor allem als Problem im Kontext von Gewalt und Terrorismus wahrgenommen.
  • In der Schule sollten – z. B. durch Fortbildungen, aber auch mit Zeit und Raum für kollegiale Beratung – Kollegien sensibilisiert und die Handlungsfähigkeit gefördert werden. Dazu kann auch eine werteorientierte (!) Klarheit über Regeln, Grundrechte sowie die rechtlichen Vorgaben beitragen. Außerdem könnte die demokratiepädagogische Praxis in der Schule insgesamt gestärkt und überlegt werden, wie Eltern und Schülergemeinschaft in die Prävention einbezogen werden können. Grundsätzlich spielen Haltung und Initiativen der Schulleitung eine große Rolle für Kompetenzentwicklung und Klima als Voraussetzung gelingender pädagogischer und präventiver Arbeit.

 

Pädagogische Haltungen: Dialog statt Konfrontation

Mitunter wichtiger und oft die Voraussetzung dafür, Inhalte überhaupt vermitteln zu können, ist die Haltung von Pädagoginnen und Pädagogen, mit denen sie "ihren" Jugendlichen gegenübertreten, die dafür sehr sensibel sind. Dabei sind es im Grunde allgemeine "Weisheiten", die auch in eine pädagogische Arbeit mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund ganz selbstverständlich eingehen. So gelten etwa die Grundsätze des Beutelsbacher Konsens der politischen Bildung: Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerinnen- und Schüler- bzw. Lebensweltorientierung. Das Ziel, Jugendliche miteinander ins Gespräch zu bringen, sie zu eigenständigem Denken zu motivieren und für die Gefahren von Stereotypen, einfachen Antworten und Feindbildern zu sensibilisieren, erreichen Pädagoginnen und Pädagogen am besten mit einer offenen, interessierten, zugewandt nach- und hinterfragenden Haltung. Es geht weniger um kognitive Lernprozesse und den Austausch von Argumenten. Die Jugendlichen sollen nicht widerlegt, belehrt oder überzeugt werden und nicht das Gefühl bekommen, sie sollten "verändert" werden. Deshalb initiieren und moderieren Pädagoginnen und Pädagogen die Gespräche lediglich. Dabei sollten sie zunächst vorbehaltlosem Zuhören genügend Raum geben und den Mut und die Geduld aufbringen, die Jugendlichen ruhig einmal ihre Überzeugungen, Positionen und Interessen formulieren und präsentieren zu lassen.

Kritikwürdigen oder kontroversen Positionen begegnen die Pädagoginnen und Pädagogen dabei möglichst nicht selbst, sondern setzen ihr Vertrauen in die Gruppe und den Diskussionsprozess. ("Was meint Ihr dazu, was XY gerade gesagt hat?", "Wie sehen die anderen das?", "Kennt das noch jemand?".) Durch kreatives Nachfragen, das Ausmalen von Konsequenzen ("Was hätte es für Folgen, wenn wir es so machen, wie XY vorschlägt?") oder Wunsch- und Zukunftsfragen ("Wie würdet Ihr es machen?", "Wie sollte es sein?") kann dieser Prozess gefördert werden. Auch kritische und konfrontative Fragen sind jedoch möglich: "Ich finde es falsch, was Du da sagst, aber es interessiert mich, wie Du darauf kommst." In dieser Form können z. B. Mobbing, Abwertungen, Beleidigung, Diffamierung oder Fälle gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Gruppe besprochen werden, ohne dass dabei ein spezifischer religiöser oder kultureller Hintergrund eine Rolle spielt. (Anmerkung: Das heißt nicht, sich jeglicher Intervention zu enthalten! Es geht lediglich darum, diese nicht an den Anfang zu stellen und damit eine offene Auseinandersetzung zu ersticken – es sei denn Einzelne in der Gruppe müssen geschützt werden. Haben Sie Vertrauen in 'Ihre' Jugendlichen und überlassen ihnen zunächst einmal das Feld.) 

Sagen Sie nicht zu schnell "Ja, aber …". Das tun wir ohnehin alle viel zu oft. Sagen Sie "Ja" zu Positionen von Jugendlichen – entweder weil Sie sie teilen oder weil Sie sich dafür interessieren. Verweilen Sie bei diesem "Ja", fragen Sie nach, weil Sie mehr darüber wissen wollen. Halten Sie Ihr "Aber" möglichst lange zurück. Erst wenn im Zuge des Gesprächs Positionen in Gewaltlegitimation, Ideologien, Abwertungen und Wahrheitsansprüchen münden, intervenieren Sie – möglichst, indem sie die Gruppe einbeziehen. ("Wie sehen die anderen das?"). Die Jugendlichen spüren das authentische "Ja" und die Wertschätzung, die ihnen oder ihren Gedanken gilt. Auf dieser Basis sind sie eher bereit, das "Aber" zu akzeptieren, andere Meinungen zu- und sich auf Perspektivwechsel einzulassen.

Allerdings sollten Pädagoginnen und Pädagogen nicht nur die Jugendlichen zu Perspektivenwechseln anregen ("Wie wäre es für dich / Euch, wenn …?"), sondern solche so oft wie möglich selbst vornehmen. Aussagen wie "Ah, stimmt. So habe ich das noch nie gesehen …" fördern die Offenheit der Jugendlichen sehr. Die Offenheit von Pädagoginnen und Pädagogen sollte sich auch auf Religiosität, hier insbesondere islamische, erstrecken. Vielfach können sie mit Religion und Religiosität wenig anfangen und begegnen ihr mit Skepsis, einer aufklärerischen Attitüde und an die Jugendlichen gerichteten Erwartungen. Diese nehmen – gleich ob sie religiös sind oder nicht – eine solche Haltung als Nichtanerkennung und Respektlosigkeit wahr. Sie sehen sich zur Selbstbehauptung gezwungen und es entstehen unfruchtbare 'Kampfbeziehungen'. Demgegenüber kann die deutliche Anerkennung von Religion, Kultur und Herkunft ein sehr hilfreiches Signal sein und im weiteren die Grundlage auch für kontroverse Auseinandersetzungen in Sachfragen bilden.

Versuchen Sie, auch extreme Provokationen als Gesprächsangebote zu betrachten. Denn die schon mal als 'Schlampe' titulierte Lehrerin ist womöglich gar nicht persönlich gemeint. Vielmehr stehen dahinter oft Frustrationen, Unmut und Protesthaltungen, die durchaus nachvollziehbare Motive haben können, von Jugendlichen aber in unangemessener Weise und mitunter schwer auszuhaltender Form zum Ausdruck gebracht werden.

Interesse am Inhalt und klare Abgrenzung von der Form (falls erforderlich auch in Form von Sanktionen) sind hier Optionen der Reaktion auf ein Verhalten, das mit Islam oder gar Salafismus in der Regel nichts zu tun hat. Das ist eine ziemliche Zumutung und eine Herausforderung – das soll es aber (seitens der Jugendliche) ja auch sein.

Was tun - und wie?

  • In Form einer Tabelle (PDF) stellen wir Ihnen ausgewählte Themenfelder und Ziele vor, die in der (präventiven) pädagogischen Arbeit behandelt und verfolgt werden können. Wir geben dazu an dieser Stelle lediglich Anregungen und Handlungsempfehlungen. Konkrete Methoden zur Umsetzung wie etwa Aufstellungen, Gallery Walks, Rollenspiele, Fragestellungen für Gespräch und Diskussion, Dilemmaübungen oder Text- und Gruppenarbeit müssen jeweils der Gruppe/Klasse und dem Anliegen entsprechend gestaltet werden.
  • Als Übersicht (PDF) gibt die DeGeDe (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik) Empfehlungen zur Islamismusprävention unter dem Titel: "Dimensionen der Vorbeugung" und "Herausforderungen für die Schule".
  • "Wie oft betest Du?" lautet der Titel eines Erfahrungsberichtes (PDF) mit Beispielen aus der präventiven pädagogischen Arbeit.

Demokratie und Islam, Schule und Jugendarbeit

Wie Schulleitungen und Lehrkräfte agieren, schlägt sich direkt im Verhalten Ihrer Schülerinnen und Schüler nieder. Schule und pädagogische Fachkräfte nehmen großen Einfluss auf deren Entwicklung und Verhalten. (Auch wenn sich Fachkräfte oft als 'ohnmächtig' gegenüber Elternhaus oder Religion wahrnehmen!) Signale von Anerkennung, Zugehörigkeit und "Gleichwürdigkeit" (Jasper Juul) sind daher von elementarer Bedeutung für das Klima in der Schule. Im Folgenden geben wir Ihnen Hinweise (auch auf Materialien und Formate), wie Sie mit Jugendlichen mit (muslimischem) Migrationshintergrund (oder im globalisierten Klassenzimmer) zu Themen arbeiten können, die diese weit im Vorfeld vor etwaigen Ideologisierungen schützen können. Gleichermaßen können Sie auch das Lernklima in Schule und Klassenzimmer spürbar verbessern.    

Empfehlenswert erscheint hier zunächst eine Auseinandersetzung mit politischer Bildung und demokratischer Schulentwicklung unter den Bedingungen der Migrationsgesellschaft:

  • (Hrsg.) Massing, P.,  Niehoff ,M. (2014): Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft. Sozialwissenschaftliche Grundlagen - Politikdidaktische Ansätze – Praxisberichte. Schwalbach/Taunus (SekI; Sek II; Migrationsdiskurs; Politische Bildung; Schule; praxisorientierte Anregungen)
  • (Hrsg.) Auernheimer, G. (2013): Interkulturelle Kompetenz und pädagogische Professionalität. Wiesbaden (Veränderungsprozesse; interkulturelle Kompetenz; fachtheoretische Zugänge)
  • (Hrsg.) Pates, R., Schmidt, D. (2010) Antidiskriminierungspädagogik: Konzepte und Methoden für Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Wiesbaden (Umgang mit Differenzen; soziale Unterscheide; Antidiskriminierungspädagogik)
  • Kuhn, I. (2015): Antimuslimischer Rassismus: Auf Kreuzzug für das Abendland. Köln (Exklusionsmechanismen; Identitätsfindung; Handlungsfelder; Strategien)
  • Edler, K. (2015): Islamismus als pädagogische Herausforderung. Stuttgart (Fallbeispiele; praktische Tipps; Gewaltprävention; Jugendarbeit)
  • (Hrsg.) Bundschuh, S., Drücker, A., Jagusch, B. (2012): Islamfeindlichkeit - Aspekte, Stimmen, Gegenstrategien. Düsseldorf (Erklärungsansätze für Islamfeindlichkeit, antimuslimische Stereotype, Gegenstrategien; Jugendarbeit)

Die folgende Auswahl von Materialien kann hilfreich bei der Behandlung von speziellen Themen (zum Beispiel Islam und Religiosität, Zugehörigkeit, Diskriminierung und Islamfeindlichkeit sowie Geschlechterrollen) sein.

  • Bundeszentrale für politische Bildung (2012/13): Was glaubst du denn? Muslime in Deutschland (Ausstellung; muslimisches Leben in Deutschland; Sek. I; Hinweise zur pädagogischen Arbeit; Unterrichtsmaterial) Zu bestellen über: www.wasglaubstdudenn.de (Zugriff: 08.06.2016) www.wasglaubstdudenn.de/ausstellung/142358/filme-zur-ausstellung (Zugriff: 08.06.2016) (Animationsfilme)
  • Nordbruch, G. (2014): Identität und Zugehörigkeit – Jenseits von Eindeutigkeiten http://www.ufuq.de/identitaet-und-zugehoerigkeit-jenseits-von-eindeutigkeiten-2/ (Zugriff 28.6.2016)
  • Zeitschrift für Praxis der politischen Bildung: Politik & Unterricht 3/4 2012 Muslime in Deutschland. Lebenswelten und Jugendkulturen http://www.politikundunterricht.de/3_4_12/muslime.pdf (Zugriff: 08.06.2016) (muslimische Jugendkultur; Diskriminierung; Unterrichtsmaterial)
  • Schule ohne Rassismus (2015): Handbuch Grundstufe 'Lernziel Gleichwertigkeit' (Grundschule; Menschenrechtserziehung; schulübergreifende Aktivitäten; Unterrichtsmaterial) 19.95 €; Zu bestellen über http://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/(Zugriff: 08.06.2016)
  • Schule ohne Rassismus (2015): Handbuch 'Lernziel Gleichwertigkeit' (Prävention; Konfrontation; Muslime; Salafisten; islamisierter Antisemitismus; schulübergreifende Aktivitäten; Unterrichtsmaterial) 19.95 € zu bestellen über http://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/ (Zugriff: 08.06.2016)
  • Schule ohne Rassismus (2015): Präventionspaket: Islamismus, Salafismus, Muslimfeindlichkeit (enthält das Handbuch 'Islam &Schule', das Themenheft 'Islam & Ich' und zwei Plakate; pädagogische Konzepte, Hintergrundinformationen) 29,95 €; zu bestellen über http://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/ (Zugriff: 08.06.2016)

 

 

Themen aus der Unterrichtspraxis (Fasten, Klassenfahrten, Sportunterricht, Homophobie) werden in den folgenden Publikationen mit den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten vorgestellt und Lösungswege vorgeschlagen.

  • (Hrsg.) Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (2010): Islam und Schule - Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer an Berliner Schulen (Integrationspolitik; Diffamierung; Feiertage; Fasten; Klassenfahrten; Sportunterricht; Gebet; Kopftuch; Gewaltbereitschaft; Kooperation mit Eltern) https://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/politische_bildung/islam_und_schule.pdf?start&ts=1454406254&file=islam_und_schule.pdf (Zugriff: 08.06.2016)
  • Guttenberger,G., Schroeter-Wittke,H. (2015): Religionssensible Schulkultur. München (Religionssensibiltät; Toleranz; Umgang mit Konflikten; interreligiöse Wahrnehmung)
  • Hinrichs, U., Romdhane, N., Tiedemann, M. (2012): Unsere Tochter nimmt nicht am Schwimmunterricht teil! 50 religiös-kulturelle Konfliktfälle in der Schule und wie man ihnen begegnet. Mühlheim a.d. Ruhr (Konfliktszenarien; Hintergrundinformationen; Rechtslage; Handlungsempfehlungen) 
  • Turhan, I., Turhan, C. (2011): Junge Muslime in der Schule. Probleme und Lösungsansätze im interkulturellen Dialog. Marburg (Kultur; Soziale Ungleichheit; Identifikation; Interkulturelle Kommunikation; Schulbildung; Islam; Jugendlicher; Muslim)
  • (Hrsg.) Hössli, N. (2007): Muslimische Kinder in der Schule. Informationen, Praxistipps und Ideen für den Unterricht (interreligiöse oder interkulturelle Konflikte, Praxistipps)
  • Kleff, S. (2005): Islam im Klassenzimmer: Impulse für die Bildungsarbeit. Hamburg (Projekte; Umgang mit Werten; Traditionen; Rituale)
  • (Hrsg.) Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung: Elternratgeber: Vielfalt in der Schule -  Religiöse Fragen in der Schule | Sport- und Schwimmunterricht | Sexualerziehung | Schulfahrten (Publikation erhältlich in Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Russisch und Türkisch; Briefvorlagen für Elternabende) Zum Download: http://li.hamburg.de/contentblob/4142432/data/pdf-vielfalt-in-der-schule-handbuch-fuer-eltern-deutsch.pdf (Zugriff: 08.06.2016)

"Wozu sind Regeln da?"

In Folgendem finden Sie eine kleine Auswahl möglicher Fragen zur Gesprächseröffnung. Sie dienen nicht zuletzt als Hinweis darauf, wie wichtig die Haltung ist, mit der Fragen gestellt werden: Zielen sie auf ganz bestimmte Antworten oder auf die Veränderung der Jugendlichen? Oder sind sie offen und dienen Dialog und Perspektivenaustausch?

Im Feld der Prävention sollten Fragen nicht in belehrender Absicht gestellt sein. Vielmehr zeigen Pädagoginnen und Pädagogen mit ihnen ihr Interesse und respektieren zunächst einmal grundlegend die Positionen der Jugendlichen – gerade auch (religiöse) Rituale und Regeln sollten nicht infrage gestellt werden. Die Jugendlichen spüren das und viele ziehen sich dann zurück. Ziele sind Gespräch, Reflektion und Perspektivwechsel, wobei zunächst keine Position 'höherwertiger' ist als andere.

  • "Wo gibt es überall Regeln? Welchen Sinn haben sie? Welche Werte stehen dahinter?"
  • "Warum haltet Ihr Euch an bestimmte Regeln genauer als an andere?"
  • "Welche Regeln wünscht Ihr Euch für unsere Schule/Gesellschaft?"
  • "Sehen das hier alle so?" "Kennt Ihr Musliminnen oder Muslime, die das anders sehen?"
  • "Was ist denn für Euch ein guter Muslim?"
  • "Was wünscht Ihr Euch für Eure Kinder? Wie würdet Ihr Eure Kinder erziehen?"

In sechs Schritten ...

finden Sie eine stark formalisierte und knappe Übersicht (PDF) als grobe Handlungsorientierung im Fall von 'schwierigen' Positionen und Verhaltensweisen 'Ihrer' Jugendlichen. Das können Beleidigungen und Provokationen (= getarnte Gesprächsangebote), abwertende Verhaltensformen oder Positionen sein, die von den Jugendlichen religiös begründet werden. Wichtig: In der Regel 'antworten' Sie nicht auf religiöser oder gar theologischer Ebene. Vielmehr antworten Sie pädagogisch auf das inhaltlich oder sachlich Problematische in den Positionen und Verhaltensformen – also etwa auf Abwertung, Ausgrenzung, Wahrheitsanspruch oder Freiheitsfeindlichkeit (Antipluralismus). Die Vorteile:

 

  • Auf diesem Feld sind Sie geübt, das gehört zum Alltag in Schule und Jugendarbeit.
  • Die Jugendlichen kennen diese Themen (Mobbing) und keine Gruppe wird spezifisch angesprochen bzw. sieht sich in besonderer Weise herausgefordert oder infrage gestellt.

 

 

Im Folgenden geben wir kurze Hinweise (PDF) zu häufig auftauchenden Themen und Fragestellungen der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit (muslimischem) Migrationshintergrund. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist mitunter nicht einfach, weil oft gesellschaftlich aufgeladen. Meist fehlt den Jugendlichen aber der Raum, sich gerade mit solchen Fragen zu beschäftigen und darüber zu sprechen -  so dass in diesem 'Vakuum' ideologische Positionen unterschiedlicher Couleur Gehör finden können. Solche immer wiederkehrenden Fragen, Themen und Konflikte aufzugreifen, bietet daher nicht nur die Chance, Jugendlichen vor solchen ideologisierenden Ansprachen zu schützen, mehr noch kann die Auseinandersetzung mit Fragen, die religiös konnotiert sind oder in Bezug zu Herkunft und Migrationsbiografien stehen, das Klima in Schule und Klassenzimmer spürbar verbessern. (Die Liste der hier genannten Themen und Fragestellungen erhebt keinen Anspruch auf Systematik oder Vollständigkeit.)

Der Schwerpunkt dieses Online-Angebots liegt in der Vorbeugung (= universeller oder primärer Prävention) von salafistischer Ideologisierung. In der Regel werden Sie es nämlich in der pädagogischen Arbeit 'nur' mit problematischen Positionen und Provokationen oder mit ideologischen Fragmenten zu tun haben. Hier können Sie auf Grundlage der bis hierher genannten Themen, Haltungen und Methoden arbeiten.

Die Übergänge zu tatsächlicher salafistischer Ideologisierung können allerdings fließend sein: Was, wenn ich feststelle, dass ein Jugendlicher regelmäßig auf salafistischen Seiten surft? Was, wenn ich bemerke, wie sich Jugendliche aus meiner Klasse zunehmend an salafistischen Positionen orientieren? Hier stellen sich Fragen: Wie fortgeschritten ist die Ideologisierung einer/s Jugendlichen bereits? Was können wir dagegen tun? 

Wir stellen Ihnen im Folgenden (PDF) für solche Fälle eine Checkliste vor, an der Sie sich orientieren können. Wesentlich erscheint uns dabei der Austausch und das gemeinsame Vorgehen von Kolleginnen und Kollegen. Auch hier handelt es sich noch nicht um Arbeit zur 'Deradikalisierung'. Im Verlauf der internen Auseinandersetzung mit dem 'Fall' wäre aber stets zu prüfen, ob nicht externe Einrichtungen und Stellen eingeschaltet werden sollten, die gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen und gegebenenfalls Ausstiegsprozesse initiieren können. (Adressen dazu finden Sie im letzten Kapitel.)

Vielfältige Materialien zur Unterrichtsgestaltung können Sie für Ihre Unterrichtsvorbereitung im Medienforum kostenlos ausleihen.

Printmedien finden Sie in der pädagogischen Bibliothek. Sie sind recherchierbar unter http://medienforum.allegronet.de/.

Audio-visuelle Medien mit Vorführrechten sind vor Ort ausleihbar und stehen auch als Online-Version zum Download bzw. Streaming zur Verfügung. Diese finden Sie unter www.mom-katalog.de.

Die folgende Auswahl gibt Ihnen einen Überblick über verfügbare Zeitschriftenartikel, die chronologisch angeordnet wurden (Stand 6/2016). Die in Klammern hinzugefügten Schlagworte ermöglichen eine kurze inhaltliche Orientierung. Alles im Folgenden zitierte Material ist mit Unterrichtsvorschlägen versehen! 

  • Zeitschrift: Wochenschau : Politik und Wirtschaft unterrichten 2016,1. Islam - Islamismus (Islam Jugendlicher, Vorurteil, Islamophobie, Islamischer Fundamentalismus, Salafija)
  • Zeitschrift: Lehren und lernen 2016,2. Muslimische Jugendliche zwischen zwei Welten. (Jugendlicher, muslimischer Schüler, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Salafija)
  • Zeitschrift: In Religion 2015,7 (Religionsunterricht, Fanatismus, Salafija, Radikalismus)
  • Zeitschrift: Journal für politische Bildung 2015,4 (Politische Beteiligung, Radikalismus, Deeskalation, Salafija)
  • Zeitschrift: Politik aktuell für den Unterricht 2014,22 (Irak, Syrien, Kalifat, Terrorismus, Islamischer Fundamentalismus)
  • Zeitschrift: Politik aktuell für den Unterricht 2014,29 (Islamischer Fundamentalismus, Salafija, Scharia)
  • Zeitschrift: Politik betrifft uns  2014,4. Kontrolle politischer Herrschaft: muss Macht kontrolliert werden? (Politik, Staat, Macht, Kontrolle, Machtmissbrauch, Karikatur, Pressefreiheit Deutschland / Bundesverfassungsgericht)
  • Zeitschrift: Internationale Politik 2014,5. Kampf ohne Grenzen (Naher Osten, Islam, Fundamentalismus, Netzwerk, Islamische Staaten, Syrien)
  • Zeitschrift: Internationale Politik 2014,2. Keine Offenbarung: Ist mit Islamisten Staat zu machen? (Islamischer Fundamentalismus, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Europäische Integration, Muslimbruderschaft)

 

Die Signaturangaben bei den folgenden Printmedien verweisen auf den Standort.

  • Signatur: PäD ErzKult (24) Baspinar, D. (2014): Islam & Schule : das Handbuch (Islam, Islamischer Fundamentalismus, Islamophobie, religiöse Toleranz, Prävention, Projektarbeit)
  • Signatur: PäD ErzKult (26) Hrsg. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (2015): "Wie wollen wir leben?" Filme und Methoden für die pädagogische Praxis zu Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Demokratie (Islam, Islamophobie, Islamischer Fundamentalismus, Religiosität, Menschenrecht, Demokratische Erziehung)
  • Signatur: POLSOZ Deu 5 Um (18) Hrsg.: Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Müller, J.; Nordbruch, G.; Tataroglu, B. (2008): Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus: Lifestyle - Medien – Musik. Berlin
  • Signatur: POLSOZ Dem 2 (10) Benz, W. (2012): Die Feinde aus dem Morgenland : wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet (Vorurteil, Feindbild, Ressentiment, Islamophobie, Islam, Fundamentalismus, Integration)
  • Signatur: POLSOZ Gesell (15) Informationen zur politischen Bildung: izbp / Bundeszentrale für Politische Bildung, bpb. (2015): Salafismus - Ideologie der Moderne (Politischer Unterricht, Salafija, Fundamentalismus)
  • Signatur: POLSOZ Dem 3 Um (73) Joest, A. (2015): Was ist Extremismus? Erscheinungsformen und Hintergründe kennen - kritisch Stellung beziehen (Politischer Unterricht Sek I, Radikalismus, Alltag, Salafija)
  • Signatur: ETH Mensch 4 (45) Kleff, S. (2012): Islam und ich : Muslimhasser, Lifestyle für die Umma, Soundtrack für Allah, Dschihad 2.0, Jung, Deutsch, Gotteskrieger (Islam, Islamischer Fundamentalismus, Islamophobie, Djihad, Projektarbeit)
  • Signatur: POLSOZ Glob 5 Um (06) Roser, M. (2010): Zwischen Glaube und Besessenheit : umfassende Materialien zum Fundamentalismus in den Weltreligionen (Fächerübergreifender Unterricht, Religionsvergleich, Fundamentalismus)
  • Signatur GES S 1 Krise (20) Schneider, H. (2015): Terrorismus: Freiheit und Sicherheit; RAF - NSU - Islamismus (Geschichtsunterricht, Terrorismus, Rote-Armee-Fraktion, Islamischer Fundamentalismus, Islamischer Terrorismus)
  • Signatur: POLSOZ Dem 2 (19) Hrsg. Ufuq.de (2015): Protest, Provokation oder Propaganda? Handreichung zur Prävention salafistischer Ideologisierung in Schule und Jugendarbeit (Politischer Unterricht, Salafija, Prävention, Jugendarbeit)
  • Signatur: POLSOZ Dem 3 Um (74) Witt, D. (2015): Extremismus: gegen Demokratie; geschichtliche und politische Entwicklungen (Sozialkundeunterricht, Deutschland, Radikalismus, Islamischer Fundamentalismus, Salafija)

 

Die folgenden audio-visuellen Medien des Medienforums können Sie downloaden/streamen. Eine Passwortvergabe ist erforderlich. Näheres dazu unter Medienforum Online Medien (MOM).

  • Politischer und religiöser Extremismus in Deutschland, didaktisches Online-Medium, 2015, ca. 29 min
  • Muslimische Lebenswelt, didaktisches Online-Medium, 2015, ca. 21 min
  • Reihe: WissensWerte, Islamismus, Online-Video, 2014, ca. 9 min
  • Kinder des Kalifats, Junge Menschen und die Versuchung des Terrors, didaktisches Online-Medium, 2014, ca. 25 min
  • Salafismus: Terror, Taliban, Twitter, Eine muslimische Bewegung zwischen Tradition und Terror, didaktisches Online-Medium, 2013, ca. 29 min
  • Reihe: Die Schulstunde als Talkshow, Mein Freund ist Salafist - Wie kann ich helfen?, Online-Video, 2013, 15 Min
  • Verlorene Ehre, Der Irrweg der Familie Sürücü, didaktisches Online-Medium, 2011, ca. 44 min
  • Cosmo bei Planet Schule - Migrantenleben in Deutschland (Teil 1), Online-Video, 2011, 30 min
  • Cosmo bei Planet Schule - Migrantenleben in Deutschland (Teil 2), Online-Video, 2011, 30 min