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Standards

Die Standards des Konfliktlotsen-Modells®

Konfliktlotsen sind basisdemokratisch benannte Mitglieder eines sozialen Systems, in dem sie einen positiven Status haben und besonders befähigt wurden, konstruktiv auf das System Einfluss zu nehmen (peer-education).

Konfliktlotsen haben Rückhalt bei ihren qualifizierten Schulmediatoren, die im gleichen Sinn oder mit ihnen zusammenarbeiten (systemisches Vorgehen, Jung und Alt gegen Gewalt, Coaching, Facilitation, gemischtes Doppel).

Intervention, Grenzsetzung, Zivilcourage und friedliche Einmischung gehören zum Konzept (auch eigene Akquise der Fälle).

Methoden der Deeskalation sind Teil des Handlungsrepertoires, begünstigende Rahmenbedingungen werden geschaffen (Konfliktlotsenraum/Schulstation , geschützter Verhandlungsort mit setting und multisensorischer Ausstattung ).

In der Mediation arbeiten sie mit Akzeptanz der Person und Konfrontation mit den Folgen der Handlungen (dynamischer Ansatz, Stärkung der Opfersicht).

Eine nachhaltige Entwicklung im System wird durch weitere Gelegenheiten der konstruktiven Einflussnahme angestrebt (Demokratisierung , Klassenrat , Schulnorm, Anti-Mobbing-Projekt, Schule als Lebensraum, Identitätsstiftung)

Aktuelle Bezugswissenschaften und Intervision ermöglichen Konfliktlotsen, Schulmediatoren und Lehr-Mediatoren die Reflexion (Fallberatung, Methodenerweiterung)

Konfliktlotsen und Schulmediatoren kennen den Selbstzweifel an der subjektiven Sicht. Sie suchen auch in eigener Sache die faire Konfliktaustragung.

Ortrud Hagedorn, 05/01