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Kulturelle Bildung

+++ Aktuelles +++

Förderprogramm - Bewerbungstermine 10. Januar und 30. Juni 2017

Förderprogramm Kulturelle Bildung Brandenburg 2017


Kulturelle Bildung

Kulturelle Bildung ist bundesweit ein zentrales kulturpolitisches Thema. Sowohl in Berlin als auch in  Brandenburg wurden bzw. werden Konzepte entwickelt und Programme aufgelegt, die die Kulturelle Bildung befördern.
In Berlin wurde bereits im Jahr 2008 ein „Rahmenkonzept für kulturelle Bildung in Berlin“ vorgestellt und im Jahr 2014 „Positionen zur Weiterentwicklung des Berliner Rahmenkonzepts für kulturelle Bildung“, ein Ergebnis der Denkwerkstatt „Kulturelle Bildung“, veröffentlicht.
Im Jahr 2012 stellte die Landesregierung des Landes Brandenburg das Konzept Kulturelle Bildung vor.

Im neu aufgelegten Rahmenlehrplan 1- 10 für beide Bundesländer ist Kulturelle Bildung eines der fachübergreifenden Themen; dort werden die Bedeutung für den Schulunterricht, der Kompetenzerwerb und Bezüge zu den Fächern beschrieben.

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg leitet das Projekt „3KulturSchulen“ im Rahmen des übergeordneten Projektes „Erproben, Vernetzen, Verankern. Kulturelle Bildung in die Fläche“ in Brandenburg und engagiert sich für das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" in Berlin. Verschränkt damit sind die Gestaltung des Ganztags, der demokratischen Bildung oder transkulturelle Formen des Förderns und Forderns.

Um die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure in beiden Ländern zu unterstützen wurden Online-Angebote  eingerichtet, in Berlin „Kubinaut – Navigation Kulturelle Bildung“ und im Land Brandenburg die „Plattform Kulturelle Bildung“.

Um die Beteiligten (weiter) zu qualifizieren werden im Rahmen von KontextSchule  Fortbildungsreihen für Berliner Lehrerinnen und Lehrer und Künstlerinnen und Künstler angeboten, die gemeinsam künstlerische Projekte im Kontext Schule entwickeln und durchführen möchten.
Und von 2014-16 widmet sich d.art der Fortbildung von Künstlerinnen und Künstlern; sie werden durch die Universität Potsdam für die Arbeit an Schulen im außerunterrichtlichen Bereich qualifiziert.


OECD-Studie: Kulturelle Bildung fördert Innovationskompetenzen

Eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie der OECD auf der Basis von über 500 internationalen empirischen Untersuchungen zeigt: Kulturelle Bildung fördert die Entwicklung von Kompetenzen, die für Innovationen erforderlich sind. Damit stützt die Studie die Forderung, kulturelle Bildung stärker als Teil allgemeiner Bildung im Bildungssystem zu verankern.
Eine Kurzfassung der Studie ist in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Kunst um der Kunst Willen? Die Wirkungen kultureller Bildung" unter http://www.oecd.org/edu/ceri/arts.htm abrufbar.
Im englischen Original ist die vollständige Studie unter http://www.oecdbookshop.org  sowohl digital als auch in Buchform zu beziehen.

Kinder zum Olymp! - Die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder

Die Bildungsinitiative "Kinder zum Olymp!" der Kulturstiftung der Länder verfolgt das Ziel Ideen zur Zusammenarbeit zwischen Kindern, Jugendlichen und Kultur zu befördern, neue Konzepte für die Kooperation zwischen Kultur und Schule anzuregen und Netzwerke zur kulturellen Bildung zu unterstützen.

Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung

Mit dem Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ soll die Verwirklichung von mehr Bildungsgerechtigkeit durch Maßnahmen und Projekte kultureller Bildung erreicht werden. Hierzu wurden 35 bundesweit tätige Verbände und länderübergreifende Initiativen ausgewählt. Diese setzen das Programm als Programmpartner des BMBF um, indem Sie Fördermittel an Bündnisse vor Ort vergeben können (Verbände) oder als Initiativen selbst Teil eines Bündnisses mit eigenen Projekten sind.

BKJ-Förderprogramm "Künste öffnen Welten"

Das Förderprogramm der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Bündnisse für Bildung“ heißt „Künste öffnen Welten. Leidenschaftlich lernen mit Kultureller Bildung“.

Die BKJ fördert Bildungsbündnisse auf lokaler Ebene, in denen Akteure Kultureller Bildung mit Schulen bzw. Kitas und sozialräumlichen Partnern
zusammenarbeiten und mittelfristige Projektvorhaben realisieren. Die Maßnahmen zielen auf bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren.

Lokale Bündnisse erhalten abhängig vom Umfang der geplanten Maßnahmen in der Regel 5.000 bis 12.000 Euro für ein Jahr. Die Vorhaben können maximal drei Jahre umfassen. Die Förderung ist nicht an eine Mitgliedschaft in der BKJ oder eine ihrer Mitgliedsorganisationen gebunden.
Antragstermine: 1. Mai und 1. Oktober.

Weitere Informationen:
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ), Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Tel. (030) 48486030,
E-Mail. kuenste-oeffnen-welten(at)bkjde ,
Internet: www.kuenste-oeffnen-welten.de.

"Kultur bildet." - Internetportal des Deutschen Kulturrates

Über das Internetportal  "Kultur bildet." des Deutschen Kulturrates werden Informationen zur kulturellen Bildung aus den Bereichen Kultur, Bildung, Politik und Forschung auf Bundes- und Länderebene gebündelt und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Freiwilliges soziales Jahr "Kultur" und Bundesfreiwilligendienst "Kultur und Bildung"

Das Freiwillige Soziale Jahr "Kultur" und der Bundesfreiwilligendienst "Kultur und Bildung" sind Bildungs- und Orientierungsjahre für Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren. 

Beide sind inhaltlich ähnlich strukturiert und unterscheiden sich aber geringfügig in den Rahmenbedingungen.

Nähere Informationen:

Ansprechpartner für Jugendliche aus Berlin und Brandenburg:

Publikation "Fragen ans Curriculum"

Cover Fragen ans Curriculum

In Fragen ans Curriculum geht es um mögliche Antworten auf die Frage, wie künstlerische Wissensproduktion für den Kontext Schule nutzbar gemacht werden kann. Die Texte des Buches resultieren aus der Arbeitstagung "Fragen ans Curriculum. Künstlerische Wissensproduktion im Kontext Schule" im November 2013 in der Akademie der Künste Berlin nach vier Jahren gemeinsamer Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Künstlerinnen und Künstler und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die Publikation kann gegen Portokosten bestellt werden unter:
https://www.udk-berlin.de/service/universitaetsbibliothek/udk-publikationen-dissertationen-online-veroeffentlichen/publikationen-der-udk-kaufen/

Beitrag "What works? Arbeitsprinzipien zum Gelingen kultureller Bildungsangebote an der Schnittstelle von Kunst und Schule"

In ihrem Artikel aus dem Jahr 2015 „What works? Arbeitsprinzipien zum Gelingen kultureller Bildungsangebote an der Schnittstelle von Kunst und Schule“ stellt Nana Eger auf der Wissensplattform Kubi Online Arbeitsprinzipien vor, die das Gelingen des künstlerischen Bildungsgeschehens maßgeblich unterstützen.

Publikation "MIXED UP! Wie Kultur und Schule Lernprozesse gestalten"

MIXED UP – ist ein jährlich bundesweit ausgerichteter Wettbewerb für Kooperationen zwischen Kultur und Schule.

Fachbeiträge und Praxisbeispiele aus den Wettbewerben der Jahre 2009 bis 2011 geben in der 78-seitigen Publikation "MIXED UP! Wie Kultur und Schule Lernprozesse gestalten" einen Einblick zur Kooperation von Kultur und Schule.

ARTISTS in creative education: Die Kreativität der Kinder erschließen - ein Praxisleitfaden für Künstler/innen

Mit dem EU-Programm „Artists in Creative Education“, das im Zeitraum von September 2010 bis Oktober 2011 durchgeführt wurde, wurden die Auswirkungen einer Beteiligung von KünstlerInnen am regulären Schulunterricht untersucht: Worin genau liegt der Bonus dieser Arbeit für den Unterricht? Welche Kompetenzen brauchen KünstlerInnen dazu? Und wie wirken sich diese Impulse auf Jugendliche in benachteiligten Regionen aus? Im Zentrum standen der Vergleich und der Austausch der Arbeit von professionellen KünstlerInnen an Primarschulen in den beteiligten Partnerländern.

Die Ergebnisse des Projektes und des Austauschs der teilnehmenden KünstlerInnen wurden in einem Leitfaden für KünstlerInnen zusammengefasst, der im Oktober 2011 auf der Konferenz "Artists in Creative Education. Unlocking children’s creativity – making artists the key" in Brüssel vorgestellt wurde.