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Grundpositionen der Medienbildung

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat im Juni 2016 die Stellungnahme "Digitale Medien - ambivalente Entwicklungen und neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe" vorgelegt. Sie leistet damit einen Beitrag zur intensiven fachlichen Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklung.

Das Strategiepapier "Bildung in der digitalen Welt" (Entwurfsfassung vom 27.04.2016) verdeutlicht exemplarisch, welche positiven Perspektiven mit der Digitalisierung auch im Bildungsbereich verbunden sein können. Es zeigt auf, welche Möglichkeiten sie bietet, die Kompetenzen junger Menschen im Bereich der schulischen, beruflichen und der hochschulischen Bildung besser denn je zu fördern und zu entwickeln.

Der allgemeinen und beruflichen Bildung kommt die wichtige Aufgabe zu, junge Menschen beim Erwerb von Medienkompetenz zu unterstützen. Der Rat der Europäischen Union zieht daraus Schlussfolgerungen zur Entwicklung der Medienkompetenz und des kritischen Denkens durch allgemeine und berufliche Bildung (31. Mai 2016)

In ihrem Beschluss zum Jugendmedienschutz und zum Bund-Länder Eckpunktepapier "Aufwachsen mit digitalen Medien" betont die Jugend- und Familienministerkonferenz die Bedeutung des präventiven und erzieherischen Kinder- und Jugendmedienschutzes und das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf ein unterstützend begleitetes Aufwachsen mit Medien.

Im Positionspapier der Länderkonferenz MedienBildung wird ein Kompetenzorientiertes Konzept für die schulische Medienbildung erläutert und begründet. (Stand 29.1.2015)

Mit ICILS 2013 wurden erstmalig die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe international vergleichend erfasst. In Deutschland wurden insgesamt 2.225 Schülerinnen und Schüler an 142 Schulen befragt.

Informationen zur Studie     Download der Studie

Der im Juli 2013 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Bericht analysiert die Medienkompetenzvermittlung an Kinder und Jugendliche in Familie, Kindertagesstätte, Schule und außerschulischer Jugendarbeit. Der Medienkompetenzbericht ist ein Ergebnis der Initiative "Medienkompetenz bündeln".

Die Erklärung „Medienbildung in der Schule“ (8. März 2012) soll dazu beitragen, Medienbildung als Pflichtaufgabe schulischer Bildung nachhaltig zu verankern sowie den Schulen und Lehrkräften Orientierung für die Medienbildung in Erziehung und Unterricht zu geben.

Konzepte zur Medienerziehung in der Berliner Schule und Jugendhilfe

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Expertenkommission zur Medienbildung hat 2009 den Bericht "Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur" vorgestellt. Danach ist die Medienbildung ein unverzichtbarer Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung, die gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen.