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Modellprojekte und Programme

Projekte und Programme zum Mitmachen

Zeitbild Verlag: Schulen erhalten 500 Euro Förderung für Abfallprojekt

Schulen, die eigenständig ein Abfallprojekt (als Film, Theaterstück, Flashmob, Aktionstag mit spannendem Vortrag einer/-s Abfallexperten/-in etc.) durchführen wollen, können sich ab sofort beim Zeitbild Verlag für eine Förderung von 500 Euro bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.zeitbild.de/wp-content/uploads/2016/08/ZB-Projektfoerderung201608.pdf

Hintergrund: Auszeichnung für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zeitbild und seine Netzwerkpartner des bundesweiten Schulprojekts „Gib Abfall einen Korb“  wurden von der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka für ihr herausragendes Engagement zur strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet.

Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltbildung (ANU), dem Institut Futur und dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie Fachsparte Kaugummi hat Zeitbild 2013 ein Nachhaltigkeitsnetzwerk zur Durchführung des Bildungsprogramms „Gib Abfall einen Korb“ gegründet.

Ziel des Netzwerks ist die langfristige Durchführung des Bildungsprogramms "Gib' Abfall einen Korb", um Schülerinnen und Schüler bundesweit für die Littering- bzw. Abfallproblematik zu sensibilisieren und das Verhalten der Jugendlichen in Richtung eines achtsameren Umgangs mit Abfällen zu verändern.

Im Rahmen des Bildungsprogramms "Gib' Abfall einen Korb!" erfolgt ein Austausch mit dem europaweiten Projekt "Young Reporters for the Environment" der FEE. In Deutschland wird dieses Projekt unter dem Titel "Junge Reporter für die Umwelt" vom UfU betreut.

Wie Schulen am Projekt „Gib Abfall einen Korb“ teilnehmen können, finden Sie hier www.zeitbild.de/abfall

Carrotmob macht Schule ist ein bundesweites Programm für Schulen und Bildungseinrichtungen. Es richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die mit Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren zu den Themen Klimawandel, Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit aktiv werden und ihnen Angebote zur Weiterentwicklung ihrer  Gestaltungs- und Handlungskompetenz machen möchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zur Programmbeschreibung

Carpus e.V. führt vom 1. März bis 31. Dezember 2016 das Projekt „Gemeinsam lernen - gemeinsam vermitteln“ durch. Dabei entwickeln sieben Tandems aus Bildungsreferenten und Geflüchteten jeweils ein eigenes Konzept für einen Projekttagzum Thema Fluchtursachen. Zum Start des neuen Schuljahrs im September 2016 führen die Tandems dann Projekttage an Schulen in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen durch. Es wird Projekttage für Grundschulen und die Sekundarstufe geben. Insgesamt können 24 Projekttage durchgeführt werden. Schulen können sich dafür bewerben. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die am Projekt "Schule mit Energie" beteiligten Schulen erhalten Projektmittel für Energie- und Klimaschutz-Vorhaben, Qualifizierungen an Brandenburger Hochschulen und Unternehmen zu Energieerzeugung, -verbrauch und –einsparung  sowie Möglichkeiten zum schulübergreifenden Austausch.Auf Wunsch bekommen die beteiligten Schulen Experten zur Unterstützung der Energie- und Klimaschutz-Projekte vermittelt. Darüber hinaus lernen sie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Branche der Energie- und Umwelttechnik kennen.Beteiligen können sich weiterführende Schulen in Brandenburg.  

Das Projekt wurde durch kobra.net unterstützt und endete am 31. Dezember 2015.

Das Projekt "Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen." ist als offizielles Projekt  der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt worden.  Die Urkunde übergab der ehemalige Bundesumweltminister Professor Dr. Klaus Töpfer während des 115. Deutschen Wandertages in Paderborn.

Prof. Dr. Töpfer betonte, wie wichtig es sei, gerade jüngere Menschen an das Wandern heranzuführen und sie dabei für den Wert der biologischen Vielfalt zu sensibilisieren.

"Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen" besteht aus einem jährlich stattfindendem Schulwander-Wettbewerb und drei Modellschulen, deren Schülerinnen und Schüler an einem Tag wöchentlich draußen unterrichtet werden. Beides wird von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wissenschaftlich begleitet. Dabei wird untersucht, inwieweit Schulwanderungen das Bewusstsein für diebiologische Vielfalt erhöhen.

"Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen." ist ein Projekt des Deutschen Wanderverbandes und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Ehrung als "Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt" dient als Qualitätssiegel und soll allen Beteiligten bewusst machen, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel zu nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

Möchten Sie mit Schülern erforschen, welche Folgen der Klimawandel in Ihrer Region hat oder wie Nahrungsgewohnheiten Ihre Umwelt beeinflussen? – Für die Erforschung dieser oder anderer Nachhaltigkeitsfragen können Lehrerinnen und Lehrer und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Robert Bosch Stiftung Fördergelder aus dem Programm „Our Common Future: Schüler, Lehrer, Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen“ erhalten.

Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich? Durch gemeinsame Projekte mit Wissenschaftlern und eine regelmäßig stattfindende bundesweite Konferenz sollen Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen einen Einblick in aktuelle Methoden und Erkenntnisse der Nachhaltigkeitsforschung erhalten. Die gemeinsame Forschung mit regelmäßigem persönlichen Austausch sollte dabei im Mittelpunkt stehen. Weitere Partner wie Nicht-Regierungsorganisationen können in das Netzwerk oder Teile des Projekts eingebunden werden.

Die Stiftung unterstützt Projekte finanziell für bis zu drei Jahre. Es können Sachkosten, z. B. für Fahrtkosten, Kosten für Vernetzungsaktivitäten, Exkursionen und Material beantragt werden.

Neugierig geworden? Dann erfahren Sie mehr im Internet unter
www.bosch-stiftung.de

Verantwortung, selbst entworfene Projekte, messbare Erfolge und das Gefühl, gehört zu werden, sind es, was junge Energiemanager/innen zur Mitarbeit bei „Köpfchen statt Kohle“ motiviert. Nicht belehrt zu werden, sondern gemeinsam im Projekt Erfahrungen zu machen und Dinge auszuprobieren, sind die Methoden, die bei den Energieeffizienz-Projekten in 17 Pankower Schulen im Vordergrund stehen.

Neben investiven und technischen Maßnahmen sind vor allem auch das Verhalten und die Kooperation der Nutzer ausschlaggebend für die Energieeffizienz von Gebäuden. 6-10% des Energieverbrauchs lassen sich allein durch ein bewussteres Nutzerverhalten einsparen. Das Projekt „Köpfchen statt Kohle“ beweist seit 5 Jahren in Berlin-Pankow, wie sich Schüler bereits ab der 3. Klasse für das Thema begeistern lassen und zielorientiert am Ball bleiben. Die Projekte finden in allen Schularten derzeit bis zur Klassenstufe 8 statt. Je nach den örtlichen Gegebenheiten übernehmen die Schüler/innen beispielsweise die Einstellung der Einzelraumsteuerungen der Heizanlage in ihren Schulen, spüren Wärmelecks und ineffizientes Lüftungsverhalten mit Hilfe von Wärmebildkameras und Messgeräten auf und führen Energiekonferenzen durch, in denen sie ihre Erkenntnisse mit Mitschülern, Eltern, Lehrern, aber auch Politikern teilen.

Weitere Informationen über konkrete Projekte erhalten Sie unter www.koepfchenstattkohle.org
Für fachliche und didaktische Fragen oder um über die Möglichkeiten einer Ausweitung des Projektes in Ihrem Bezirk zu sprechen, erreichen Sie das Team über info(at)stratum-consultde oder telefonisch unter 030-223 25 270.

Modellprojekte

zur Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung

Allgemeine Informationen zum nationalen Umsetzungsprojekt

Um den Ansatz des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung in den einzelnen Bundesländern besser zu verankern und an die dortige Schulsituation anzupassen, begleitet Engagement Global Projekte zur Umsetzung des Orientierungsrahmens in den Bundesländern. Diese erhalten Kofinanzierungsanteile aus Mitteln des BMZ.

Ein Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung von Unterrichtsmodellen, die kompetenzorientiert aufgebaut sein sollen und die erworbenen Kompetenzen überprüfbar machen. Sie sollen möglichst gut übertragbar sein, so dass sie von vielen Schulen, auch länderübergreifend, genutzt werden können.

Ein weiterer Fokus ist die Verankerung des Lernbereichs in den Lehrplänen der Länder bzw. den Schullehrplänen und Schulprogrammen, sowie auf der verstärkten Einbeziehung des Lernbereichs Globale Entwicklung in die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern.

Kooperationspartner sind jeweils staatliche Stellen, wie Bildungsministerien, Landesinstitute zur Lehrerbildung, Studienseminare, Universitäten sowie auch große Berufsbildungseinrichtungen.

Die Koordinatoren der Umsetzungsprojekte stehen in engem Kontakt mit Engagement Global und treffen sich ein bis zwei Mal jährlich zum gegenseitigen Austausch über ihre Projekte sowie zum allgemeinen fachlichen Austausch zum Themenbereich Globale Entwicklung in der schulischen Bildung.

Neben anderen Bundesländern laufen in Berlin und Brandeburg Umsetzungsprojekte.

Umsetzungsprojekt Berlin

Umsetzungsprojekt Brandenburg

Broschüre zu allen nationalen Umsetzungsprojekten

Engagement Global hat eine Broschüre herausgegeben, die über die bisher erfolgte Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung seitens der Bundesländer informiert. Durch diese Darstellung der Inhalte und Ergebnisse soll ein breiteres Verständnis der Projekte erreichen, Inhalte und Ergebnisse besser sichtbar und übertragbar machen und neue Institutionen zur Umsetzung anregen. Die Broschüre finden Sie auf der Internetseite zu den Umsetzungsprojekten von Engagement Global.