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Fachtagung 2015

Von der Theorie zur Praxis - Wie kann "Lernen in globalen Zusammenhängen" in Schule und Unterricht umgesetzt werden?

Beginnend mit dem Schuljahr 2012/13 traten Curriculare Vorgaben in Kraft, die Berliner Schulen ermutigen sollen, Lernbereiche einzurichten, die sich mit den aktuell brennenden Fragen der globalen Entwicklung auseinandersetzen. Darüber hinaus sind in der Zwischenzeit viele Beispiele zur Umsetzung in Form von Handreichungen erschienen und unterschiedliche Wege in Schulen beschritten worden.

Die Modellregion Marzahn-Hellersdorf hat sich auf den Weg gemacht, die Curricularen Vorgaben umzusetzen. An diesem ausgewählten Beispiel wird gezeigt, wie die Einrichtung eines Lernbereiches und ggf. auch die programmatische Ausrichtung einer Schule im Sinne des „Lernens in globalen Zusammenhängen“ gelingen kann und welche Stolpersteine zu meistern sind.

Die am 25.02.2015 stattgefundene Tagung hat die Erfahrungen einzelner Schulen, aber auch die Unterstützungsangebote von Seiten der Schulaufsicht und der regionalen Fortbildung einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Auf der Fachtagung wurden darüber hinaus Beispiele für ein gutes Gelingen der Arbeit in Lernbereichen aufgezeigt und in Workshops diskutiert bzw. ausprobiert.

Programmflyer zur Tagung

Veranstaltungsort:
Robert Bosch GmbH
Bismarckstr. 71
10627 Berlin

Eine Veranstaltung des Landesinstitus für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.


Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des BMZ und der Europäischen Kommission.

Workshops der Tagung

Workshop 1/5:
Lernen in globalen Zusammenhängen

Erfahrungen der Lehrkräfte der Modellschulen Wilhelm-von-Siemens Gymnasium und Melanchthon-Gymnasium mit Beispielen der Umsetzung/der Implementierung des Lernbereichs in der Sekundarstufe I

Ute Schultz, Wilhelm-von-Siemens Gymnasium, und Heike Oldenburg, Melanchthon-Gymnasium

Workshop 2/6:
Faire Schule werden – Faire Schule sein

Fairer Umgang miteinander – fair zu Menschen rund um den Globus und fair zu Umwelt und Klima – das ist das Konzept der Fairen Schule. Im Workshop zeigen Schulen, wie sie die Auszeichnung erreicht haben und wie sie zur Verankerung von Globalem Lernen in Unterricht und Schulkultur beigetragen hat.

Nicola Humpert, EPIZ e.V. und Lehrkräfte der Fairen Schulen

Workshop 3/7:
Wie wird Globales Lernen konkret in Baden-Württemberg umgesetzt?

Es wird an Beispielen aus Baden Württemberg vorgestellt, wie Globales Lernen im Schulprofil verankert werden kann.

Sigrid Schell-Straub, Fachpromotorin für Globales Lernen

Workshop 4:
Bildung trifft Entwicklung (BtE) / Schulprogramm BE und EPIZ – Unterstützungsangebote für Globales Lernen im Unterricht

Um das Globale Lernen in der Schule umzusetzen, stehen Referentinnen und Referenten, Fortbildungen und Materialien zur Verfügung. Im Workshop wird an den Angeboten gefeilt, damit diese schulischen Anforderungen  und denen des Curriculums  entsprechen.

Mechthild Lensing, Engagement Global/BtE, und Anne-Kathrin Bruch, EPIZ e.V.

Workshop 8:
Klimaprojekt »Köpfchen statt Kohle«

Klimaschutz und das Verständnis für globale Zusammenhänge begegnen Lernenden auch in der Schule. Im Rahmen dieses praxisorientierten Work- shops wird das Schulprojekt vorgestellt, welches sich für naturwissenschaftliches, technisches, soziales und politisches Lernen eignet.

Richard Häusler, stratum GmbH

Workshop für Schülerinnen und Schüler
9:00 – 15:00 Uhr: Die Welt in der Schule – mit uns, mit allen? Eine Zukunfts-Theater-Werkstatt.
Die Jugendlichen sollen ihre Erfahrungen mit dem Globalen Lernen reflektieren und spielerisch eigene Ideen entwickeln, worauf es für sie ankommt.  Die Erfahrungen und Ideen werden zum Abschluss in einer kleinen Performance dem Publikum vorgetragen.

Philipp Harpain, GRIPS Theater