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Leseförderung als Schulentwicklung I

Dokumentation der Tagung "Leseförderung als Schulentwicklung" am 11. Mai 2012 im LISUM

Diese Tagung richtete sich an Schulen, die an der Leseförderung als Schulentwicklungsschwerpunkt bereits arbeiten. Kolleginnen und Kollegen aus Grundschulen und Integrierten Sekundarschulen sowie Gymnasien Berlins sowie aus Grund-, Gesamt- und Oberschulen Brandenburgs waren der Einladung des LISUM gefolgt, um für dieses gemeinsame Anliegen fachliche Unterstützung zu erhalten. Im Mittelpunkt standen dabei auch Fragen, wie die Schulteams schulstufenübergreifend den Entwicklungsprozess anregen und zielgerichtet gestalten können.

Impressionen zur Fachtagung und Präsentationen

Nach der freundlichen Begrüßung gab Frau Dr. Beste den Teilnehmer/innen der Tagung Gelegenheit, einen Blick auf Ziele und Maßnahmen zur Leseförderung in der eigenen Schule zu richten.

 

 

 

 

 

Mit seinem Impulsreferat gab Dr. Richard Sigel von der Ludwig-Maximilians-Universität München sehr konkrete praxiserprobte  Anregungen und machte bewusst, wie viele Maßnahmen  schon verwirklicht werden.

Impulsreferat: Bedingungen für Leseförderung als Schulentwicklung

Anschließend erwartete die Teilnehmer/innen eine Expertenrunde mit Vertretern von Grund- und weiterführenden Schulen sowie des IQB, die darüber diskutierten, wie mit Daten von Lernstandsanalysen und VERA gearbeitet werden kann und wie daraus Schlussfolgerungen für die Leseförderung abgeleitet werden können.

 

 

Handout von Dr. A. Pilz (LISUM)

 

 

 

 

 

 

 

Handout  von S. Hunger (IQB)

 

 

 

 

 

 


Handout von P. Bittins (Sonnenblumen-Grundschule)

 

 

 

 

 

 


Handout von M. Grunenwald (Gemeinschaftsschule Charlottenburg)
 

 

 

 

 

 

Grußwort des Staatssekretärs des MBJS Brandenburg Burkhard Jungkamp   

Die Workshops boten den Teilnehmer/innen die Möglichkeit zur fachlichen Vertiefung

Workshop 1


Leseförderung mit neuen Medien (Sek. I/ II)
       
    

 

 

 

Workshop 2

 

Entwicklung eines gemeinsamen Lesekonzepts von Grund- und weiterfüh-renden Schulen am Beispiel zweier Schulen (Primar- und Sekundarstufe)                                          

 

Workshop 3

 

Geschlechtersensible Leseförderung (Primar- und Sekundarstufe)      
    

 

 

 

Workshop 4


Lesestrategien erwerben
(Jahrgangsstufen 5 – 10)
      




Workshop 5


Leseflüssigkeit trainieren
(Jahrgangsstufen 2 – 8)
     

   
    

Workshop 6


Sachtexte lesen und verstehen
(Jahrgangsstufen 5 – 10)




           
    

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss der Tagung bildeten strategische Gesprächsrunden, in welchen die Teilnehmer/innen Gelegenheit hatten, nächste Schritte zur Leseförderung an ihrer Schule zu überlegen und sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schulstufen auszutauschen.

       

    

 

 

 

 

 

 

Ergänzend zur Tagung und für die schulinterne Weiterarbeit gab es neben dem Logbuch auch Informationen zu Materialien der Leseförderung  wie zum „Lesecurriculum“ und Angebote von Verlagen.
    
    

Bilanz

Insgesamt fanden die Teilnehmer/innen  die Fachtagung für die weitere Arbeit im Schulteam bereichernd.

Impulsreferat und Expertenrunde haben zentrale Aspekte zur Gestaltung systematischer Leseförderung angesprochen. Man konnte erste Ideen zur (Weiter-)Entwicklung von Angeboten zur Leseförderung am eigenen Schulstandort mitnehmen und war mit der Organisation zufrieden.

O-Töne aus dem Feedback:


Besonders gefallen hat/haben mir...

... das Eröffnungsreferat des charismatischen Dr. Sigel - sehr interessant und kurzweilig!

  • großes Kompliment  für seine lockere, Art, informativ, praxisbezogen und -erprobt, anregend
  • der aktuelle Stand der Didaktik - verbunden mit praxisnahen Beispielen/Hinweisen, bodenständig und authentisch vermittelt („Helga“)
  • das Impulsreferat gab die meisten Anregungen und machte bewusst, dass wir doch schon viel verwirklicht haben

... die Handreichungen zu den Vorträgen - man konnte sofort ergänzen

... die Ausführungen der Schulleiter in der Expertenrunde

  • Praxisbeispiele der Schulen in der Expertenrunde

... die Workshops – klar strukturiert, praxisorientiert

  • die Themenauswahl der Workshops
  • die lebendige und praxisnahe Präsentation des Workshops
  • die Vielfalt der Angebote
  • gute Ideen mitgenommen, z. B. Wikispaces
  • Praxisbeispiele aus Workshops

... die Idee der strategischen Runde

  • der praktische Teil für die Weiterarbeit
  • der schulstufenübergreifende Austausch

Ausblick auf nächste Tagungstermine:

Aufgrund der übergroßen Nachfrage bietet das LISUM eine Wiederholung der Tagung am Montag, 12.11.2012 an.