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Der aktuelle Status

Nach Desmond O'Byrne  gilt: "Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen. Erfolgreiches Lernen unterstützt die Gesundheit. Erziehung und Gesundheit sind untrennbar..... ."

 

Ersetzt man hier den Begriff Erziehung durch Bildung, wird die Stellung der Gesundheitsförderung und deren Status deutlich.  Ziel ist die Förderung des  physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens, entsprechend des salutogenen Ansatzes von ANTONOVSKY.

 

Für das in der Schule beschäftigte Personal findet sich der Aufgabenbereich im Arbeitsschutz und in der Arbeitssicherheit (Verhaltens- und Verhältnisprävention) im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wieder.

Die Einschulungsuntersuchungen bilden den aktuellen Gesundheitszustand der Kinder (ab dem 5. Lebensjahr) zu Beginn der Schulphase ab. Sie sind standardisiert und werden in allen Bezirken durchgeführt. Schwerpunkte der Untersuchung sind:

  • die visuelle Wahrnehmung und Informationsverarbeitung,
  • Visuomotorik und Grobmotorik als Körperkoordination,
  • die Sprachentwicklung und
  • und das psychosoziale Verhalten.

Der Fragebogen zur Selbsteinschätzung (freiwillig in Klasse 4) unterstützt die Vernetzung zwischen Schule, Freizeit und häuslichem Umfeld. Die Schülerinnen und Schüler werden nach ihren Interessen und Lieblingsthemen gefragt, um deren Interessen und Lieblingsthemen  mit der Schulrealität zu spiegeln.

In der Jugendgesundheitsuntersuchung zwischen dem 13. und 15. Lebensjahr wird in einem vertraulichen Gespräch zwischen Arzt und Jugendlichen auch das Gesundheitsverhalten hinterfragt. Der Impfstatus und Infektionsschutz sowie diagnostische Maßnahmen z. B. Messen von Blutdruck und der Schilddrüsenfunktion plus Laborwerte werden begutachtet. Die Körperfunktionen und die körperliche, geistige und seelische Entwicklung werden geprüft.

Zu unterscheiden gilt hier, dass es im Rahmen der möglichen bevorstehenden Ausbildung auch eine Jugendarbeitsschutzuntersuchung gibt. Diese bezieht sich auf Jugendliche vor Vollendung des 18. Lebensjahres (zwischen 14. und 18. Lebensjahr), die im Rahmen einer Ausbildung besonderen arbeitsrechtlichen und Arbeitsschutzbestimmungen unterliegen. Geprüft wird hierbei, ob die ausgesuchte Ausbildung physisch und psychisch absolviert werden kann.