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Der aktuelle Status

Die Schule bleibt als Sozialraum auch ein Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche. Soziales Lernen wird lernpsychologisch als Grundlage für handlungsorientiertes, problemlösendes Lernen betrachtet. 

Die Lerninhalte und Verhaltensdimensionen erfolgen über Programme, die fächerübergreifend in der Schule eingesetzt werden. Die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen ist als Bestandteil des Lernens fest in den Rahmenplänen verankert.

Ein Curriculum zum sozialen Lernen kann im Schulprogramm festgeschrieben werden.

Daraus folgern entsprechende Subziele: Ein kontinuierliches Sozialtraining fördert die Selbstsicherheit und ein sozialkompetentes Verhalten gegenüber anderen. Sozial orientierte Kinder und Jugendliche arbeiten bei Streitfragen eher kommunikativ und lösungsorientiert miteinander als aggressiv gegeneinander. Problemorientiertheit heißt im Sozialen Lernen auch Lösungsorientierung.

Interaktionen zwischen Schülerin und Schüler beziehungsweise der vorgefundenen Situation prägen das Bild des Sozialen Lernen als Prozess. Fähigkeiten wie Kommunikations- und Kontaktfähigkeit als Wahrnehmungsfähigkeit sowie Einfühlungsvermögen. Soziale Kompetenzen entwickeln sich prozesshaft innerhalb einer sozialen Gruppe, wie z.B. unter Nachbarskindern oder im Klassenverband bzw. einer Lerngruppe.