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Die Ziele

Ziele der Suchtprävention

Als Leitziel gilt, die persönlichen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler soweit zu stärken, dass sie in der Selbstwahrnehmung Risiken verstehen und auf den Konsum verzichten bzw. ihn bewusst einschränken.

  • bei Kindern: Förderung der Abstinenz im Hinblick auf jegliche Suchtmittel
  • bei Jugendlichen: Unterstützung der Abstinenz von illegalen Drogen und die Entwicklung einer kritischen reflektierten Haltung gegenüber anderen Suchtmitteln
  • bei Jugendlichen oder Erwachsenen: bei bereits riskantem Suchtmittelkonsum rechtzeitige Intervention, um die Verfestigung dieses Verhaltens zu verhindern, den Suchtmittelkonsum zu reduzieren und "Suchtkarrieren" rechtzeitig zu stoppen
  • den verantwortungsvollen Umgang mit legalen Suchtmitteln in der Bevölkerung zu fördern und den Einstieg in den Konsum illegaler Suchtmittel zu verhindern
  • Abhängige und deren Angehörige beim Ausstieg aus der Abhängigkeit von Suchtmitteln bzw. von Medien zu unterstützen
  • Süchtigen das Überleben zu ermöglichen und ihnen zu helfen, ihren Gesundheitszustand zu verbessern
  • Die Bevölkerung vor Drogen- und Suchtkriminalität und anderer Begleiterscheinungen des Drogenkonsums zu schützen

aus: http://www.berlin.de/lb/drogen-sucht/sprae/index.html

  • Das Risikomodell als Suchtursachen-Dreieck "Person-Gesellschaft-Suchtmittel"
  • Die Aufgaben, Inhalte, Ziele und Struktur der Suchtprävention werden deutlich, wenn das Risikomodell von Fachleuten in ein Schutzfaktorenmodell umgewandelt wird.
  • Die Bedingungsfelder werden verbessert, so dass Präventivfaktoren zum Schutz und zur Verbesserung der Lebenskompetenz gestärkt werden können
  • Schutzfaktoren, die Schule beeinflussen kann werden definiert und umgesetzt.