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14.07.2017

Von: Thomas Hirschle


Landesprogramm „Schulobst“ - Anmeldung verlängert bis 31. August 2017

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft bietet begrenzt auf die Schuljahre 2017/18 und 2018/19 das „Landesprogramm Schulobst (Äpfel) für Grundschulen und Förderschulen in Brandenburg“ an. Die Verteilung von qualitativ hochwertigen Äpfeln, die überwiegend aus der Region stammen, soll mit dem Anliegen verbunden sein, gesundheitsfördernde Themen mit aufklärendem Charakter in den Unterricht miteinzubeziehen.  

Programminformationen und Anmeldeverfahren
Für die Haushaltsjahre 2017 und 18 (jeweils bis 15. Dezember) stehen je 100.000,-€ für die Verteilung von Schulobst zur Verfügung. Zur besseren Praktikabilität kommen für eine Verteilung ausschließlich Äpfel in Frage. Die Äpfel sollen qualitativ hochwertig sein (Handelsklasse Extra oder I, gutes Zucker-Säure-Verhältnis wegen Geschmackseigenschaften).  
Mit dem Landesprogramm ist die Erwartung verbunden, dass Äpfel von brandenburgischen Erzeugern käuflich erworben werden. Dazu gehören besonders Äpfel aus dem integrierten oder ökologischen Anbau. Die Beteiligung für das Schuljahr 2017/18 erfolgt über ein Anmeldeverfahren, das bis 31.08.2017 verlängert wurde.
Pro schulischer Bildungseinrichtung können bis maximal 500,-€ erstattet werden, jedoch mindestens 450,-€. Damit können insgesamt 200 Schulen eine Unterstützung erhalten.

Das Anmeldeverfahren für interessierte Schulen wird ab dem 01.06.2017 nach dem Windhund-Prinzip auf www.lelf.brandenburg.de  „Thema Schulobst“ gestartet. Schulische Bildungseinrichtungen können mit Bevollmächtigung durch den zuständigen Schulträger selbständig Rechtsgeschäfte abschließen und somit als Anmelder bzw. Antragsteller auftreten.

Das Verfahren wird beendet, wenn 200 Schulen angemeldet sind. Die angemeldeten Bildungseinrichtungen erhalten einen Zulassungsbescheid, nicht berücksichtigte Schulen eine E-Mail, dass sie nicht einbezogen werden können. Die Schule übernimmt für den Zeitraum vom 01.September bis 20.Oktober 2017 eine Vorfinanzierung. Die tatsächliche Kaufsumme wird über einen Zahlungsantrag zum Brandenburger Schulobstprogramm beantragt. Die Schulen erhalten dann abschließend einen Bewilligungsbescheid. Weitere Details zum Verfahren sowie das Download der notwendigen Formulare können auf der oben erwähnten Internetseite abgerufen werden.

Teilnahmebedingung
Teilnahmebedingung für die Schulen ist, dass die Verteilung bzw. der Verzehr der käuflich erworbenen Äpfel gleichzeitig mit mindestens einer pädagogischen Begleitmaßnahme verbunden werden muss. Das heißt, dass die Schülerinnen und Schülern sich im Rahmen des fachübergreifenden Unterrichts sowie der übergreifenden Themen: Gesundheitsförderung, Nachhaltige Entwicklung/Lernen in Globalen Zusammenhängen und Verbraucherbildung Wissen über gesunde Essgewohnheiten, nachhaltige Landwirtschaft und Erzeugung, Lebensmittelversorgungsketten, ökologischen und integrierten Landbau aneignen und die Problematik der Lebensmittelverschwendung kritisch hinterfragen.
Die pädagogische Begleitmaßnahme ist zu dokumentieren und nach Beendigung des Programms einzureichen.