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13.09.2017
Digitalbotschafterinnen und -botschafter für Berliner Schulen startet heute mit Auftaktveranstaltung im Medienforum Berlin

Pressemitteilung der Bildungssenatorin Sandra Scheeres

Heute starten die ersten Digitalbotschafterinnen und Digitalbotschafter an Berliner Schulen. In einer ersten Pilotphase werden sich 20 Lehrkräfte an zehn Schulen der Entwicklung innovativer digitaler Bildungsmaterialien und Bildungsformate widmen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht zunächst die Erstellung von offen lizenzierten digitalen Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources, OER) und deren Einbindung in den jeweiligen Fachunterricht. "Digitale Teilhabe ist Voraussetzung für soziale Teilhabe. Open Educational Resources leisten dazu einen wichtigen Beitrag", so Bildungssenatorin Sandra Scheeres. "Unser Zukunftsbild: Berliner Lehrerinnen und Lehrer erstellen selbstverständlich OER und integrieren deren Inhalte in die pädagogische Praxis. Durch die gemeinsame Erstellung, Weiterverarbeitung und digitale Aufbereitung von offenen Lehr- und Lernmaterialien werden Schülerinnen und Schüler unterstützt und befähigt, die Chancen der Digitalisierung individuell zu nutzen und eine gestaltende Rolle einzunehmen." Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie berät und qualifiziert die Digitalbotschafterinnen und Digitalbotschafter und stellt ihnen zur gemeinsamen Entwicklung und Veröffentlichung der Lehr- und Lernmaterialien eine OER-Medienplattform zur Verfügung. Die integrierte Softwarelösung wird zunächst als Testversion laufen, und nach einer Probephase allen Berliner Lehrkräften zur Verfügung stehen. Berliner Lehrende werden durch die Plattform unterstützt, rechtssicher zu lizenzieren und zu veröffentlichen. Open Educational Resources können dabei in jeder Form vorliegen: Arbeitsblätter, Bücher, Videos, Apps oder Unterrichtseinheiten und Lehrszenarien."Weil mit fortschreitender Digitalisierung die Bedeutung digitaler Lehr- und Lernmaterialien zunimmt", so Bildungssenatorin Sandra Scheeres weiter, "werden wir in Berlin die Förderung von Open Educational Resources fortsetzen und ausbauen. Diese Lehr- und Lernmaterialien werden den allgemeinen Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe positiv beeinflussen und einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit leisten."Beteiligte Schulen:- Astrid-Lindgren-Grundschule- Grundschule an der Bäke- Rixdorfer Schule - Fritz-Reuter-Oberschule- Heinz-Brandt-Schule- Lessing-Gymnasium- Käthe-Kollwitz-Gymnasium- Carl-von-Ossietzky-Gymnasium- Paula-Fürst-Schule- Grüner Campus Malchow
Pressemitteilung Redaktion: Beate Stoffers

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