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Starthilfe beim Linux-Einstieg - Linux Presentation Day

Flächendeckende Infoveranstaltung soll neue Nutzergruppen an Linux heranführen

Am 30. April findet in mehr als 80 deutschen Städten der Linux Presentation Day 2016.1 statt. Die von der Community und Bildungseinrichtungen organisierte, kostenlose Info-Veranstaltung will Interessenten den Umstieg auf das freie Betriebssystem erleichtern.In Vorträgen, bei Vorführungen und im persönlichen Gespräch können die Besucher zwanglos mit Linux, freier Software und erfahrenen Linux-Anwendern in Kontakt kommen.

Das bereits bei zwei Vorveranstaltungen bewährte Konzept wird inzwischen in zehn europäischen Ländern umgesetzt. Der Linux Presentation Day (LPD) hat sich zu einem Event in mehr als 120 Städten in zehn europäischen Ländern gemausert. Zweimal im Jahr sorgt er für flächendeckende, kostenlose Infoveranstaltungen, die für Computernutzer attraktiv sind, die Linux noch nie gesehen haben, aber sich dafür interessieren.Der Besuch des LPD hilft ihnen bei der Beantwortung der Frage, ob Linux für sie in absehbarer Zukunft eine Option sein kann. Dabei dient der LPD als Erstkontakt, nicht als "Installparty".

Für den LPD 2016.1 am 30.04. werden an manchen Standorten noch erfahrene Linux-Nutzer als Helfer gesucht. Auch weitere Veranstalter können sich noch beteiligen, was nur wenig Aufwand verursacht und nicht mit Kosten verbunden ist. Eine Zusage ist noch bis kurz vor dem Termin möglich. Erwünschte Nebeneffekte des LPD sind die personelle Stärkung der Linux-affinen Vereine und die leichtere Gründung bzw. Wiederbelebung neuer Linux User Groups. Als Veranstalter treten lokal ganz unterschiedliche Organisationen auf. Bisher tragen primär Linux User Groups, Hackerspaces und Volkshochschulen den LPD, daneben beteiligen sich auch IT- Dienstleister, Schulen und Hochschulen.

Ein zentraler Organisationsstab der Berliner Linux User Group (BeLUG, gemeinnütziger Verein) unterstützt die lokalen Veranstalter organisatorisch und inhaltlich, insbesondere bei der Ressourcenbeschaffung. Der LPD 2015.1 fand im Mai 2015 nur in Berlin statt, der LPD 2015.2 bereits in 72 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am LPD 2016.1 werden sich in Deutschland mindestens 80 Städte beteiligen. In viele weitere Orte bestehen bereits Kontakte, so dass die Veranstalter für den LPD 2016.2 (22.10.) mit etwa 150 Städten rechnen. Die Organisatoren streben an, bis 2018 auf 1.000 Standorte in Deutschland zu kommen, damit dann ein – aus heutiger Linux-Perspektive – nennenswerter Teil der Bevölkerung die Chance hat, zwangslos mit Linux in Kontakt zu kommen.

Telefonische Beratung für potentielle Veranstalter: 030 / 55579620 (10–23 h)