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15.02.2017

Von: Hammer


Experteninterview: Wer heute nachhaltig kauft, kann auch morgen noch Fisch genießen

Ein Experteninterview mit Dr. Gerd Kraus, Direktor des Thünen-Instituts für Seefischerei Um fangfrischen Fisch zu sehen, hat es Dr. Gerd Kraus nicht weit. Von seinem Institut sind es nur fünf Minuten Fußweg bis zum Fischmarkt in Hamburg-Altona. Im Interview verrät der Fischereibiologe, wie Sie mit der richtigen Kaufentscheidung in Ihrem Markt die Fisch- bestände in unseren Meeren und Ozeanen schützen können.


Was genau ist nachhaltige Fischerei?
Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass der Fischfang weder die gefischte Art noch das Ökosystem, in dem sie lebt, gefährden soll. Noch weiter gefasst, betrachtet man auch die Wirtschaft selbst, zum Beispiel die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Für unsere europäischen Gewässer heißt nachhaltige Fischerei, dass immer nur so viel gefischt wird, dass die genutzten Fischbestände auf lange Sicht ihre maximale Produktivität entfalten können. Darüber hinaus soll der Anteil ungewollter Beifänge mithilfe eines Rückwurfverbots immer kleiner werden. Auch wichtig: Schutzgebiete zum Schutz besonders sensibler Fische und Lebensgemeinschaften.

Dr. Gerd Kraus ©Thünen-Institut

Der Fischereibiologe Dr. Gerd Kraus ist Direktor des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und Experte für die Beurteilung von Fischbeständen.

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