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21.12.2017

Von: Anett Frohn


Premiere "Die Maschine steht still" von E.M. Forster am 31. Dezember 2017 im THEATER AN DER PARKAUE

In "Die Maschine steht still" beschreibt E. M. Forster 1909 eine vernetzte, von einer Maschine abhängige Menschheit.

  • Wie viel von seiner Dystopie ist eingetroffen?
  • Wie viel ist noch im Kommen?
  • Und wie viel davon ist Theater?

Eine Anti-Utopie inszeniert für junge Menschen ab 12 Jahren – mit vielen Anknüpfungen an die Fächer Gesellschaftswissenschaften, künstlerische Fächer, Informatik, Medienbildung, Deutsch und andere.

Die Menschen haben die absolute Herrschaft über die Natur erlangt. Wind und Regen: Abgeschafft. Meetings: Abgeschafft. Einkaufen: Abgeschafft. Umarmung: Abgeschafft. Es lebe die Maschine! Bequem und vereinzelt hausen die Menschen in ihren wohl temperierten Waben unter der Erde, vernetzt durch einen riesigen Kommunikationsapparat. Will man sie erreichen, sind sie immer schon im Gespräch und teilen ihre neuesten Ideen mit ihren Freunden. Damit ist die nächste Stufe der Evolution erreicht. Wer braucht schon einen Körper? Die Technik, die Maschine, sorgt für alles: Essen, Sauerstoff, Licht oder ein heißes Bad erscheinen auf Knopfdruck. Das Verlassen des eigenen Zimmers: Überflüssig. Nur einer, Kuno, sehnt sich nach Bewegung.

Die Regisseurin Evy Schubert arbeitet an der Schnittstelle zwischen Theater, Performance und Videokunst. In ihrer Inszenierung "Die Maschine steht still" schält sie das bizarr Menschliche aus der literarischen Vorlage heraus, untersetzt es mit choreographierten Bewegungen und entwirft ihre ganz eigene Zukunftsvision.

VORSTELLUNGSTERMINE FÜR SCHULKLASSEN
Donnerstag, 4. Januar 2018, 10 Uhr
Freitag, 5. Januar 2018, 10 Uhr mit anschließendem Publikumsgespräch
Montag, 12. März 2018, 10 Uhr
Dienstag, 13. März 2018, 10 Uhr

SPIELORT
Bühne 3 im THEATER AN DER PARKAUE, Parkaue 29, 10367 Berlin

BEGLEITPROGRAMM: PROJEKTTAG
Zukunftswerkstatt – Wie sieht unser Leben in der Zukunft aus? Wir entwerfen ein Zukunftsszenario und werden zu Visionärinnen und Visionäre.

PREISE
Karten kosten von 4,50 Euro bis 8 Euro.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.