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Zeitzeugen

Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation

2011 ist das Projekt "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" gestartet. Es hat zum Ziel, Erinnerungen von Zeitzeugen an die wechselvolle deutsche Geschichte in Form von Videointerviews aufzuzeichnen und für nachfolgende Generationen dauerhaft zu bewahren. Die Erinnerungen sind im Internet, redaktionell aufbereitet und systematisch geordnet, kostenlos für jedermann abrufbar. Angesprochen werden sollen Geschichtsinteressierte, insbesondere Schulen und Universitäten. Denn nichts kann Geschichte so anschaulich vermitteln wie Menschen, die sie erlebt oder erlitten haben. Und immer mehr Ältere möchten ihre Erinnerungen an Jüngere weitergeben. Im Zentrum des Zeitzeugenarchivs steht die Website des"Gedächtnisses der Nation". Sie enthält schon zum Start etwa 1.600 Zeitzeugeninterviews aus den Beständen des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), die nun fortlaufend ergänzt werden. www.gedaechtnis-der-nation.de

Zeitzeugenbörse Berlin

Die Zeitzeugenbörse e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, den reichhaltigen Erinnerungs- und Erfahrungsschatz älterer Menschen an jüngere Menschen weiterzugeben und so den generationenübergreifenden Dialog zu fördern.

Die Zeitzeugenbörse vermittelt Zeitzeugen aus Berlin zum Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit, zum geteilten Berlin bis zum Fall der Mauer, zu kulturellen und politischen Ereignissen von der Weimarer Republik bis heute. Viele Zeitzeugen sprechen englisch, einige auch französisch oder andere Sprachen. Die Zeitzeugenbörse bietet insbesondere Geschichtslehrern eine lebendigere Unterrichtsgestaltung zur Erweiterung der Methodenkompetenz der Schüler. Anfragen an info@zeitzeugenbörse.de
www.zeitzeugenboerse.de

Zeitzeugeninterviews im "Visual History Archive"

Das "Visual History Archive" des "USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education" ist der weltweit größte Oral-History-Bestand, es enthält nahezu 52.000 lebensgeschichtliche Interviews mit Opfern und Zeugen des Nationalsozialismus. Die Freie Universität Berlin ermöglicht Studierenden, Lehrenden und Forschenden, aber auch LehrerInnen und SchülerInnen den Zugang zu diesen Interviews.
Das Ansehen der Interviews ist nur auf dem Campus der Freien Universität Berlin möglich.
Mehr Informationen unter: www.vha.fu-berlin.de oder www.zeugendershoah.de

Online-Archiv "Zeugen der Shoah"

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Die Freie Universität Berlin macht mit ihren Projekten "Zeugen der Shoah" lebensgeschichtliche Video-Interviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung aus dem Bestand der USC Shoah Foundation für den Unterricht in verschiedenen Schulformen zugänglich.

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen Interessierten finden hier verschiedene Angebote, die vom Center für Digitale Systeme an der Freien Universität Berlin erarbeitet wurden. Im aktuellen Projekt "Zeugen der Shoah. Video-Interviews in der schulischen Bildung" entwickelt das Projektteam Angebote für Sekundar- und Oberschulen.

www.zeugendershoah.de