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Typische Ausreden

Typische Ausreden

 

Typische Ausreden nachdem ein Plagiat im Internet aufgedeckt wurde:


"Sehr geehrte Damen und Herren,

ihre Materialien haben sich als sehr nützliches Unterrichtsmaterial von hohem Praxiswert erwiesen. Daher möchte ich Ihnen Respekt und Dank für die geleistee Arbeit aussprechen.

Die von Ihnen angemahnten Materielien enstammen einer Mitschrift aus dem Unterricht, in der wir auf die Quelle http://www.oszhandel.de zurückgegriffen haben. Bei der nachträglichen Veröffentlichung habe ich mir Ihre Arbeit nicht böswillig aneignen wollen, vielmehr habe ich gedankenlos agiert. Ich kann nur bitten, diese Unachtsamkeit zu entschuldigen. Die geforderte Quellenangabe habe ich selbstverständlich sofort ergänzt.


Sehr geehrte Damen und Herren,

In unserem Antwortschreiben wird betont, dass es bei der Erstellung des Skriptes nicht um eine Vereinnahmung fremder Geistesleistungen ging und auch nicht Rechte Dritter berührt werden sollten. Die kurzeitige Veröffentlichung auf einer Internetseite des X-Gymnasiums lässt freilich auch Raum für andere Deutungen. Das ist uns sehr bewusst. Ich möchte nach unserem Telefongespräch nochmals den Grund der zweifelsfrei unüberlegten Handlung betonen: es ging mir alleinig darum, den Schülern des LK Informatik einen Zugriff auf Grundlagenmaterial zur OOP in Vorbereitung auf die 2. Klausur zu ermöglichen. Der Link auf das Skript wurde bereits vor Ihrer Mitteilung vom 20.3. von der betreffenden Internetseite gelöscht. Es ist richtig, dass das Skript Inhalte aus den Seiten des OSZ- Handel enthält. Es ist jedoch nicht zutreffend, dass Namen und Ursprung gelöscht wurden, da diese Angaben nicht übertragen wurden. Ich kann Ihren Verdruss sehr gut nachvollziehen, zumal auch wir Materialen, die ihren Ursprung in unserem Haus finden, auf den Internetseiten der Schule veröffentlicht haben.

Ausführliche Darstellung des Vorgangs


Jugendsünde Plagiat?

"Helene Hegemann, der schwer geyhpten Autorin von “Axolotl Roadkill”, wird jetzt vorgeworfen, ganze Textpassagen ihres Buchs fast wortwörtlich kopiert zu haben. Sehr interessiert lese ich nun , dass die FAZ meint, das sei ja jetzt nicht soooo schlimm, jedenfalls solle man das Thema “auch mit Blick auf die Jugend dieses aufstrebenden Talents” diskutieren. (Gregor fragt auf “Begleitschreiben” zu Recht, ob der Vorgang nicht gerade die Bezeichnung als “Talent” in Frage stellt?)" (THE BOY IN ZHE BUBBLE vom 8. Februar 2010)


 

Zum Schluss noch ein Zitat von Alfred Polgar:

"Das Plagiat war schon immer die ehrlichste Form der Verehrung." (Zitiert nach: Erwischt! Englands Kampf gegen Hochstapler. Die Zeit Nr. 13 vom 19. 3. 2008)