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Diagnose

Diagnose meint die Einschätzung individueller Lernstände der Schülerinnen und Schüler.

Dazu gehören Erkenntnisse über das individuelle Wissen und Können ebenso wie über das Lernverhalten. Grundlage sind Aufgaben für die einzelnen Unterrichtsfächer  (z.B. aus der Lernausgangslage 7 oder VERA 3 und 8), die ausgehend von Kompetenzmodellen und Standards ein Bild von Stärken und Schwächen liefern. Lernstände können ebenfalls mit Hilfe von Beobachtungs- und Selbsteinschätzungsbögen, die sich auf bestimmte Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler beziehen, ermittelt werden.

 

Für die Kompetenzentwicklung sind Diagnosen wichtig, da sie Aufschluss über notwendige individuelle Förder- und Entwicklungsmaßnahmen für unterschiedliche Lernstände geben. Eine rechtzeitige Intervention beugt der Entstehung schwerwiegender Defizite und Frustrationen vor.

Materialien zur Unterstützung von Diagnosemaßnahmen enthalten die jährlich erscheinenden Hefte der Lernausgangslage 7 sowie die Materialien zu VERA 3 und 8 (s. www.isq-bb.de ). Außerdem sehr zu empfehlen: Manual zur individuellen Förderung in der Sekundarstufe I. Hrsg. vom LISUM. August 2008.

Selbsteinschätzungsbogen zur Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe (Qualifikationsphase)

Der Selbsteinschätzungsbogen (pdf - 1 MB) liefert den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse Grundlage und Unterstützung für ihre Entscheidung zur Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe. Sie und ihre Lehrkräfte erhalten dadurch außerdem Hinweise für gezielte Beratungsgespräche.

Herausgeber: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin, 2009.