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Leistungsermittlung und Leistungsbewertung

Kontinuierliche Rückmeldung und Lernberatung bilden die Grundlage für eine individuelle Lernentwicklung und stärken die Lernbereitschaft.
Leistungsbewertung ist an Kriterien gebunden, die sich aus dem Rahmenlehrplan und den Verwaltungsvorschriften ergeben. Sie werden in schulinternen Festlegungen konkretisiert und allen Beteiligten bekannt gemacht.

Die Leistungsermittlung erfolgt auf der Grundlage von Aufgabenstellungen, die sich an der Kompetenzentwicklung der Schülerinnen orientieren.
Die Leistungen können in mündlicher, schriftlicher und praktischer Form erbracht werden. Hierbei sind Formen einzusetzen, die nicht nur Lernergebnisse, sondern auch Lernprozesse sowie die fortschreitende Ausbildung der Kompetenzen in die Bewertung einbeziehen.


Die traditionellen Formen der Leistungsbewertung (Klassenarbeiten, Tests, mündliche Noten) dienen  der Überprüfung von Lernergebnissen. Als neue Formen der Bewertung eignen sich z. B. Projekttagebücher, Lerntagebücher und Portfolios. Dabei müssen die Bewertungskriterien immer transparent und nachvollziehbar und den Schülern im Vorfeld bekannt sein.

Die Leistungsbewertung ist so anzulegen, dass sie den Lernenden auch Erkenntnisse über die eigene Lernentwicklung ermöglicht.

Die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Prozesse der

Leistungsermittlung und Leistungsbewertung versetzt sie zunehmend in die Lage, sich selbst und andere (mit-) zu bewerten.

Publikation "Professioneller Umgang mit Leistungen in der Schule"

"Professioneller Umgang mit Leistungen in der Schule" - Dritte Publikation in der Reihe "Materialien zur Rahmenlehrplanimplementation" des Landesinstitutes für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

  • Download- Paket 1: Konzeptionelle Grundlegung - Instrumente und Beispiele (pdf - 870 KB)
    Hier finden Sie zunächst auf 14 Seiten das "theoretische Grundgerüst". Alles, was heute einen modernen Umgang mit Leistungen im Rahmen professionellen Lehrerhandelns inhaltlich umfasst, wird in Orientierungen, Ratschlägen und konkreten Qualitätsansprüchen formuliert. Dann werden auf 52 Seiten konkrete Bewertungsformen, Verfahren und Instrumente für die praktische Arbeit vorgestellt, von Klausuren, Klassen- und Kurzarbeiten über Präsentationen, Selbsteinschätzungsinstrumente bis zum Lehr-Lernvertrag. Auf Gruppenarbeit und Projektarbeit wird ebenfalls eingegangen. Praktische Beispiele aus den Fächern Deutsch, Politische Bildung, Fremdsprachen, Kunst und Musik runden dieses "Paket" ab.
    106 Seiten
  • Download-Paket 2: Vertiefung und Professionalisierung (pdf - 309 KB)
    Hier werden zunächst auf 15 Seiten die "theoretischen Grundsätze" umfassend in die Zusammenhänge von Kompetenzentwicklung - Bildungsstandards - Unterrichtsarbeit - Unterrichtsqualität, also quasi in ein modernes Gesamtbild vom Unterricht eingeordnet. Dann folgen auf 35 Seiten konkrete Ansprüche und Wege, wie man sein Lehrerhandeln zum Umgang mit Leistungen im Schulalltag, das heißt auch im Zusammenhang von Planen - Durchführen - Auswerten professionalisieren sollte. Einbezogen ist die Arbeit im Lehrkräfteteam ebenso wie die Vorbereitung von Prüfungen, die Erteilung der Endnote. Die häufigsten "Bewertungsfehler" werden vorgestellt bzw. diskutiert und man erfährt natürlich auch, wie man sie vermeiden kann...
    50 Seiten
  • Download - Paket 3: Werkstatt Unterrichtsentwicklung (pdf - 323 KB)
    In der "Werkstatt" finden sie auf 33 Seiten zunächst zum eigenen "Bearbeiten" drei Gestaltungsvorschläge für schulinterne Fortbildungsveranstaltungen, weiterhin Übersichten zu vielen Folien, Arbeitsblättern und Checklisten zum Umgang mit Leistungen. Wenn Sie sich informieren wollen, wo es weitere Literatur zum Thema gibt, dann gibt es hier auch ein kommentiertes Literaturverzeichnis zum Umgang mit Leistungen.
    33 Seiten