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Gymnasiale Oberstufe

Gymnasiale Oberstufe


Der 18. März 1848 und 1990

Der 18. März ist für die deutsche Geschichte in zweifacher Hinsicht bedeutsam: Die Märzforderungen der Berliner*innen auf den Barrikaden von 1848 – wie Pressefreiheit, Unabhängigkeit der Gerichte und die Einrichtung eines deutschen Parlaments – bilden dabei ebenso den Grundstock unseres heutigen Demokratieverständnisses wie die demokratische Abwahl der SED durch die Bürger*innen in der DDR 1990, womit die politische Macht in die Hände des Volkes gegeben und zugleich der Weg zur deutschen Einheit geebnet wurde.

Das Unterrichtsmaterial kann dabei helfen, sich diesem bedeutsamen Datum der deutschen Demokratiegeschichte anzunähern.


Das Projekt basiert auf historischen Originaltönen von NS-Opfern und Zeitzeugen. Die Berichte werden von Schauspielerinnen und Schauspielern gesprochen. In fünf Collagen werden zudem unterschiedliche NS-Verbrechen an Münchener Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma oder widerständischen Personen umfassend dargestellt.


Unterrichtsentwürfe Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

Unter dem Link finden Sie vier Unterrichtsentwürfe zum Thema "NS-Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion", die kostenfrei zum Download bereitstehen.

Autor*innen der Unterrichtsentwürfe sind 20 Geschichtslehrkräfte aus Russland, Belarus, der Ukraine und Deutschland, die im Rahmen des internationalen Projekts "New views on history" zwischen Dezember 2019 und März 2021 intensiv zusammengearbeitet haben. Das Projekt wurde im Rahmen des Programms zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert.

Die Unterrichtsentwürfe basieren auf Erinnerungen von sowjetischen Kriegsgefangenen, Überlebenden der verbrannten Dörfer aus Belarus und jüdischen Überlebenden des Holocausts in der Ukraine. Unterstützt wurden die teilnehmenden Lehrkräfte dabei vom Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, den NGOs "STAN" aus Iwano-Frankiwsk (Ukraine), "Interra" aus Krasnojarsk (Russland) und "Verständigung" aus Minsk (Belarus) sowie KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.

Die Lebenserinnerungen der NS-Opfer bieten den Schüler*innen die Möglichkeit, sich über einen biografischen Zugang mit den NS-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg auseinanderzusetzen und etwas aus der Sicht eines gewöhnlichen Menschen über den Krieg auf dem besetzten Gebiet der damaligen Sowjetunion zu erfahren. Anhand des „Unternehmens ‚Barbarossa‘” lässt sich die NS-Ideologie und die auf ihr fußenden vielfältigen Verbrechen sowie ihre erschreckende Grausamkeit, Dichte und Verschränkung besonders anschaulich behandeln. Neben den Briefen der NS-Opfer, die aus dem Archiv von KONTAKT-KOHTAKTbI sowie dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst stammen, wurden auch Exponate aus der Dauerausstellung des Museums, der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain und Bildquellen aus dem Belarussischen Staatlichen Archiv in die Unterrichtsentwürfe aufgenommen.

Sie finden Informationen zum Projekt "New views on history" und die Unterrichtsentwürfe auf der Seite des Vereins Kontakte-Kontakty e.V..


NS-"Euthanasiemorde" - Ausstellung Gedenkstätte Steinhof

Die Ausstellung zur Geschichte der NS-Medizin in Wien in der Gedenkstätte Steinhof ist vollständig online zugänglich. Sie beinhaltet Hintergrundtexte und Quellen zum Themenkomplex der NS-"Euthanasiemorde". Dabei werden die ideologischen Grundlagen, die Etappen von der Zwangssterilisierung bis zur Ermordung sowie die Nachgeschichte der Verbrechen beleuchtet.


Kriegsende 1945 - Material und Links Deutscher Bildungsserver

Links und Materialien zum Kriegsende 1945
Eine Sammlung von Verweisen zum Thema "Kriegsende" auf dem Deutschen Bildungsserver.


Material zum Film über die Frankfurter Auschwitz-Prozesse

Der Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS zeigt, wie es zu den Auschwitz-Prozessen kam und bietet interessante Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Der Film besitzt das Prädikat "besonders wertvoll".

Die Auseinandersetzung mit den in Auschwitz verübten Gräueltaten wurde bis zu Beginn der 1960er Jahre von der Mehrheit der Deutschen konsequent vermieden. Erst mit den Frankfurter Auschwitz-Prozessen setzte ab 1963 die Auseinandersetzung mit den Verbrechen in der breiten Bevölkerung ein. Die Staatsanwälte rund um Generalstaatsanwalt Fritz Bauer mussten ein Dickicht an Schweigen, Widerständen und Vertuschung durchbrechen. Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten thematisiert die fiktive Geschichte des Films dieses weitgehend unbekannte Kapitel der deutschen Geschichte.

Im Labyrinth des Schweigens (Deutschland 2014)


Unterrichtsmaterialien zum Thema Migration Bundesrepublik und DDR (Leistungskurs)

Migration und Integration an biografischen Beispielen

Die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften in der Bundesrepublik und in der DDR  - eine Chance für erfolgreiche Diversifizierung?

Das Material lässt sich dem Wahlpflichtbereich "Migration und Integration" des Rahmenlehrplans (RLP) Brandenburg Geschichte für die Sekundarstufe II (4. Kurshalbjahr) zuordnen. Die Einheit ist in zwei Phasen gegliedert. Die erste Phase im Umfang von fünf Unterrichtsstunden des LK bietet einen exemplarischen, biografisch orientierten Einstieg in die Migrationsgeschichte der beiden deutschen Staaten. In einer zweiten Phase im Unfang von drei Unterrichtsstunden kann der Leitfrage nach den Chancen für die gesellschaftliche Diversifizierung nachgegangen werden. Dabei geht es ebenso um die Bedeutung von Migration als zentrales Merkmal menschlicher Gesellschaften und als Beitrag zur Bildung von Akzeptanz von gesellschaftlicher Vielfalt (Diversity) (RLP Teil B Fachübergreifende Kompetenzentwicklung, S.24 ff).

Datei-Download:

Ansprechpartner: Dr. Uwe Besch


Berlin 1968. Ein Jahr in Zeitungstexten und Bildern

Was war das Besondere an 1968? Hatten die Zeitgenossen eine Ahnung davon, dass "ihr" Jahr als Begriff, Bewegung, globale Chiffre und Zäsur sich fest in der Zeitgeschichte und im öffentlichen Bewusstsein etablieren würde? Das Magazin "Berlin 1968 - ein Jahr in Zeitungstexten und Bildern" will diese für die Zeitgenoss*innen unübersichtliche Gleichzeitigkeit der Ereignisse auf Grundlage der Berliner Presseberichterstattung des Jahres 1968 verdeutlichen. Das von Studierenden der Humboldt-Universität Berlin erarbeitete und von Christine Bartlitz und Andreas Ludwig (ZZF Potsdam) herausgegebene Magazin zeigt auf 52 Seiten

  • Nachrichten aus Berliner Morgenpost und Der Tagesspiegel, aus Neues Deutschland und Neue Zeit  
  • enthält vier Seiten pro Monat
  • mit den Ressorts: Politik, Wirtschaft, Lokales, Kultur und Vermischtes
  • Zahlreiche zeitgenössische Fotografien
  • eine Chronologie der Jahresereignisse
  • eine ausführliche Einleitung

"Berlin 1968 - Ein Jahr in Zeitungstexten und Bildern" ist ein Projekt in Kooperation mit der Bundesstiftung Aufarbeitung und mit Förderung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und des Zentrums für zeithistorische Forschung Potsdam.

Es ist für Lehrkräfte bei der Berliner Landeszentrale für politische Bildung (Abholung Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin) erhältlich und kann im Online-Shop der Bundesstiftung Aufarbeitung gegen eine Schutzgebühr (Versandkosten) von zwei Euro bestellt werden.


Stasi-Unterlagen: Bürger können online Einblick nehmen

Ausgewählte Dokumente der DDR-Staatssicherheit sind im Internet einsehbar. In einer Mediathek gibt die Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin Einblicke in das Innenleben des Geheimdienstes. Zum Start waren 2500 Dokumentenseiten, 250 Bilder, sechs Stunden Tonaufzeichnungen und 15 Stunden Filme abrufbar. Damit sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden.


Redaktionell verantwortlich: Dr. Uwe Besch, LISUM